
Dramatische Fehlentscheidungen wurden in den letzten Tagen im Fall Anette W. vom Amtsgericht Hannover getroffen!
Was ist da in Hannover eigentlich los? Erst lehrt man die Kinder an Grundschulen den Jungfernhäutchen-Mythos - nun werden liebevolle Mütter verhaftet im selben Bezirk!
Die Istanbul-Konvention wird in einem stetig eskalierendem Ausmass missachtet - trotz 5000 Unterschriften in unserer Petition!
In der letzten Verhandlung vor wenigen Wochen hatte man über die Planung begleiteter Kontakte zwischen Anette und ihrer jüngeren Tochter gesprochen. Dieses Angebot wurde nun nicht nur zurückgenommen, es wurde umgedreht in einen 2-jährigen Umgangsausschluss!! - für beide Töchter!
Wie konnte es dazu kommen?
Das Amtsgericht hat dem Träger, der die Umgänge mit der jüngeren Tochter begleiten sollte, undurchführbare und so in Deutschland einzigartige Bedingungen gestellt:
- permanente Bewachung von Anette durch 2 Fachkräfte
- eidesstattliche Versicherungen aller Beschäftigten des Trägers, dass sie noch nie Kontakt zu Anette hatten oder Mitglied einer Organisation sind, in welcher Anette ebenfalls Mitglied ist (Partei? Kirche? Sportverein?)
- Leibesvisitationen bei Anette vor jedem Kontakt zur Tochter
Und wen wundert es: bei diesen Bedingungen kann kein Träger für die Umgangskontakte gefunden werden!
Solche Bedingungen für begleitete Umgänge gibt es sonst nirgends! Jedenfalls nicht für Väter: nicht für vorbestrafte Gewalttäter, nicht für Drogendealer, nicht für Männer, die wegen schwerster Körperverletzung inhaftiert sind und die von ihren Kindern im Gefängnis besucht werden müssen!
Anette wird wie eine Terroristin oder eine Staatsfeindin behandelt. Das zeigt sich auch an der Argumentation des Jugendamts Hannover, das sich diese "Bedingungen" ausdachte:
Man bräuchte bei Anette verschärfte Sicherheitsbedingungen, weil sie sich wünscht und darum bemüht, dass langfristig wieder beide Töchter bei ihr leben! Ja, wirklich ein Skandal, wenn eine Mutter das Sorgerecht für ihre Töchter wünscht. Brauchen wir nun Sicherheitsvorkehrungen für alle Mütter, die ihre Kinder sehen wollen? Das Sorgerecht zu wünschen oder auch zu beantragen ist das gute Recht eines jeden Elternteils!
Da unter diesen Bedingungen also kein Träger Umgänge begleiten kann, entschied man sich:
den Umgang direkt für 2 Jahre auszuschließen mit der Option auf Verlängerung (!)
UND
es wurde ein Näherungsverbot von Anette für beide Töchter beschlossen!
Angeblich wird über begleitete Umgänge nachgedacht und gleichzeitig ein Näherungsverbot beschlossen?
Und auch hier ist die Begründung haarsträubend: Anette begegnete ihrer jüngeren Tochter vor über 1 Jahr am Hort, wo sie nur ein Geschenk zum Geburtstag für ihre Tochter abgab - das war ihr gutes Recht! Deshalb wäre nun - über 1 Jahr später - ein Näherungsverbot angebracht!
Frauen, die schon mal von einem Stalker verfolgt und belästigt wurden, wissen, dass es selbst mit lückenlosem Stalking-Tagebuch und Belegen für hundertfache Belästigung oft schwierig ist, ein Näherungsverbot durchzubekommen (erst Recht, wenn der Mann der Vater der gemeinsamen Kinder ist)! Sollte es aber nur zu 1 Kontakt gekommen sein vor über 1 Jahr, würde es mit absoluter Gewissheit niemals ein Näherungsverbot geben!
Die Verfolgung und Drangsalierung von Anette und ihren Töchtern verstößt gegen nationales und internationales Recht, sie verstößt gegen Menschenrechte und Kinderrechtskonventionen sowie gegen die Istanbul-Konvention!
Doch damit nicht genug:
Der Haftbefehl für Anette wurde parallel ebenfalls vom Amtsgericht in Hannover erlassen - sie kann nun jeden Moment von der Polizei abgeholt werden!
Bitte helft uns, gegen dieses Unrecht anzugehen! Helft uns, Anette und ihren Töchtern eine friedliche und sichere Zukunft zu ermöglichen. Dafür muss der Druck auf die Politik erhöht werden!
Wenn nur alle bisherigen 5000 Unterzeichnenden jeweils 2 weitere Personen überzeugen, zu unterschreiben, hätten wir 15.000 Unterschriften zusammen!
Die fragwürdigen und misogynen Vorgänge an deutschen Familiengerichten müssen untersucht werden. Fangen wir mit einer Untersuchungskommission in Niedersachsen an!