Mise à jour sur la pétitionBundesweites Wildtierverbot im ZirkusBundesweites Wildtierverbot im Zirkus: Wie geht es weiter?
Holger FriedrichAllemagne
9 mai 2018
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, heute schicke ich euch mal wieder ein Update zum Stand der Dinge. Das es das bundesweite Wildtierverbot im Zirkus nicht in den Koalitionsvertrag geschafft hat, ist natürlich mehr als nur schade. Aber genau deshalb ist es jetzt wichtiger denn je, dass wir gemeinsam an der Sache dran bleiben. Das Personalkarussell in den Fraktionen hat sich gedreht und daher gibt es jetzt im Bereich Tierschutz neue Ansprechpartner*innen. Aktuell stellt sich die Situation so dar, dass wir weiterhin mit der Unterstützung von SPD, GRÜNEN und DIE LINKE rechnen können. Auch bei der FDP bin ich hoffnungsvoll, da es im Fachbereich Tierschutz sehr engagierte Unterstützer*innen gibt. Von der CDU und CSU, welche die Aufnahme des Wildtierverbots im Zirkus im Koalitionsvertrag blockiert haben, werden wir wohl auch weiterhin keine Unterstützung erfahren. Ob Julia Klöckner (CSU) als neue Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mehr Engagement für den Tierschutz an den Tag legt als ihr Amtsvorgänger Christian Schmidt, bleibt abzuwarten. Positiv ist jedoch, dass das Thema im Koalitionsvertrag nicht gänzlich unter den Tisch gefallen ist. Susanne Mittag (SPD), zuständig für den Tierschutz in der Fraktion in dieser Legislaturperiode, äußert sich wie folgt: „In rund 20 EU-Staaten sind Wildtiere mittlerweile komplett oder teilweise in Zirkussen verboten. Auch die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen ein. Mit dieser Forderung sind unsere Verhandler in die Koalitionsgespräche gegangen. Hier wollten wir ein Verbot für bestimmte wild lebende Tiere (z.B. Elefanten, Giraffen, Großbären, Flusspferde usw.) erreichen, ggf. mit Übergangsfristen. Die Union war zu diesem Schritt nicht bereit. Allerdings konnten wir die Wildtierhaltung auf die politische Agenda setzen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist nun in der Pflicht, bis Mitte der Wahlperiode Vorschläge bis hin zu Verboten vorzulegen.Wir werden erneut darauf drängen, dass eine Rechtsverordnung erlassen wird, die das Halten von bestimmten wild lebenden Arten in Betrieben, die an wechselnden Orten zur Schau stellen, verbietet.“ Auch wenn wir unser gemeinsames Ziel bisher nicht erreicht haben, dürfen wir uns nicht entmutigen lassen. Und daher bitte ich euch, die Petition auch weiterhin zu unterstützen und sie an möglichst viele Freunde, Verwandte, Bekannte, Kollegen, und und und, weiterzuleiten. Ich bin mir sicher, dass wir noch viele weitere Unterstützer*innen für unser Tierschutzanliegen gewinnen können. Herzliche Grüße Holger Friedrich
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