Bundesweites Kopftuchverbot stoppen

Das Problem

Hallo, 

ich bin Studentin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Goethe Universität Frankfurt und fordere den Bundesrat hiermit auf am kommenden Freitag (07.05.21) gegen das „Gesetz zur Regelung des Erscheinungsbilds von Beamtinnen und Beamten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ zu stimmen. Das Gesetz ermöglicht es in allen Bundesländern Beamt:innen wegen des Tragens eines Kopftuches, einer Kippa oder eines Bartes die Ausübung ihres Berufs zu verbieten. 

Die Beamtenschaft muss in einer pluralistischen Demokratie die Vielfalt der Bevölkerung widerspiegeln. Dies fordert auch der Deutsche Beamtenbund seit Jahren. Das Gesetz würde ermöglichen, Anwärter:innen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft und der Ausdruck dessen durch Bart oder Kopfbedeckung den Zugang zum Beamtenstatus zu verbieten. Eine solche Diskriminierung ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die seit Jahren eine ausgrenzende Politik betreiben.

Ich halte es für höchst problematisch, wenn nun aus Anlass eines Bundesverwaltungsgerichtsurteils in einem Gesetz eine Gleichsetzung von rechtsextremen verfassungsfeindlichen Symbolen mit religiösen Symbolen wie Turban, Kippa, Kopftuch oder dem Habit einer katholischen Ordensfrau stattfindet.

Daher bitte ich die Mitglieder des Bundesrates, dem Gesetz am Freitag ihre Zustimmung zu verweigern und sich dafür einzusetzen, dass Beamt:innen in Deutschland die gesellschaftliche Vielfalt auch sichtbar repräsentieren sollten.

Neben der Unterschrift möchte ich alle Unterstützer:innen bitten, ihren entsprechenden Landtagsabgeordneten zu schreiben. (Ein Vordruck findet sich hier: https://kurzelinks.de/Kopftuchverbot)

Mit freundlichen Grüßen und Dank

Rabia Küçükşahin

Zusätzliche Literatur:

 

 

194.175

Das Problem

Hallo, 

ich bin Studentin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Goethe Universität Frankfurt und fordere den Bundesrat hiermit auf am kommenden Freitag (07.05.21) gegen das „Gesetz zur Regelung des Erscheinungsbilds von Beamtinnen und Beamten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ zu stimmen. Das Gesetz ermöglicht es in allen Bundesländern Beamt:innen wegen des Tragens eines Kopftuches, einer Kippa oder eines Bartes die Ausübung ihres Berufs zu verbieten. 

Die Beamtenschaft muss in einer pluralistischen Demokratie die Vielfalt der Bevölkerung widerspiegeln. Dies fordert auch der Deutsche Beamtenbund seit Jahren. Das Gesetz würde ermöglichen, Anwärter:innen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft und der Ausdruck dessen durch Bart oder Kopfbedeckung den Zugang zum Beamtenstatus zu verbieten. Eine solche Diskriminierung ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die seit Jahren eine ausgrenzende Politik betreiben.

Ich halte es für höchst problematisch, wenn nun aus Anlass eines Bundesverwaltungsgerichtsurteils in einem Gesetz eine Gleichsetzung von rechtsextremen verfassungsfeindlichen Symbolen mit religiösen Symbolen wie Turban, Kippa, Kopftuch oder dem Habit einer katholischen Ordensfrau stattfindet.

Daher bitte ich die Mitglieder des Bundesrates, dem Gesetz am Freitag ihre Zustimmung zu verweigern und sich dafür einzusetzen, dass Beamt:innen in Deutschland die gesellschaftliche Vielfalt auch sichtbar repräsentieren sollten.

Neben der Unterschrift möchte ich alle Unterstützer:innen bitten, ihren entsprechenden Landtagsabgeordneten zu schreiben. (Ein Vordruck findet sich hier: https://kurzelinks.de/Kopftuchverbot)

Mit freundlichen Grüßen und Dank

Rabia Küçükşahin

Zusätzliche Literatur:

 

 

Die Entscheidungsträger*innen

Armin Laschet
Kanzlerkandidat CDU zur Bundestagswahl 2021
Georg Eisenreich
Staatsminister der Justiz, MdL
Dr. Klaus Lederer
MdA, Sprecher für Queerpolitik Fraktion Die Linke
Dirk Adams | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
Dirk Adams | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
Doris Maria Ahnen | SPD Staatsministerin des Landes Rheinland-Pfalz
Doris Maria Ahnen | SPD Staatsministerin des Landes Rheinland-Pfalz
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Petition am 2. Mai 2021 erstellt