Vernünftige Umstellung auf schadstoffarme Kraftfahrzeuge

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Die überstürzten Pläne zum Ausstieg aus Kfz-Verbrennungsmotoren, insbesondere Dieselmotoren, und zur Umstellung auf Elektro- oder vermeintlich sauberere Benzinmotoren verbessern die Umweltfreundlichkeit des Individualverkehrs nicht. Gründe:

  • Die Veredelung von Rohöl zu Benzin benötigt mehr Energie und liefert mehr Abfallstoffe als die Herstellung von Diesel.
  • E-Mobilität ist nur dann umweltfreundlich, wenn hierfür Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Davon sind wir heute noch sehr weit entfernt.
  • Funktionierende, den bisherigen Emissionsstandards entsprechende Fahrzeuge zu verschrotten und dafür nur wenig effizientere Neufahrzeuge zu produzieren, ist Ressourcen- und Energieverschwendung.
  • Fahrverbote für den bisherigen Emissionsstandards entsprechende Fahrzeuge auszusprechen belastet Arbeitnehmer, die auf das Kfz zur Erreichung ihres Arbeitsplatzes angewiesen sind, zusätzlich und vernichtet deren Investitionssicherheit. Hier werden Nutzer für die Verfehlungen und Verschleppungen der Autoindustrie bestraft.

Statt dessen fordere ich ein langfristiges und nachhaltiges Umstiegsszenario, das nicht mit heißer Nadel gestrickt, sondern von unabhängigen Expertengremien sorgfältig erarbeitet wird. Der Zeithorizont sollte sich an den Entscheidungen anderer EU-Länder orientieren, und es soll eine umfassende Lösung unter Einbeziehung z. B. des Potenzials von ÖPNV, Fahrrad und der Förderung arbeitsplatznahen Wohnens angestrebt werden, statt den Fokus einzig auf das Verbot bestimmter Kfz-Antriebe zu legen. 



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