Anti Mobbing Gesetz für Schulen

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Mobbing ist längst ein Alltagsphänomen geworden. Mobbing gibt es in allen Gesellschaftsschichten und Institutionen. Besonders in Schulen ist Mobbing zu einem extremen Problem geworden. Entsprechend den Schulgesetzen der Bundesländer, geben sich die Schulen in eigener Verantwortung eine sog. Schulverfassung. Dies sind allerdings oft ungenügend bzw. deren Einhaltung wird nicht überprüft. Viele Schule ignorieren das Problem von Mobbing oder sind schlicht damit überfordert. Sorgen und Nöte von Schülern und/oder Eltern werden oft nicht Ernst (genug) genommen.

Experten Erfassungen haben ergeben, dass in Deutschland ca. 500.000 Schüler/innen jeden Tag extremen Mobbing Attacken ausgesetzt sind. Durch das ignorieren von Mobbing und aktives Nichtstun fördern die Schulen Mobbing und unterstützen die Täter damit. Es ist inzwischen bewiesen, dass Mobbingopfer ein Leben lang unter psychischen Beschwerden leiden und viele Suizide im Kindes- und Jugendalter auf Mobbing zurückzuführen sind. Dabei ist wichtig den Opfern die größt Mögliche Unterstützung zukommen zulassen und den Tätern keinen Spielraum einzuräumen.

Wir fordern die Einführung eines „Anti Mobbing Gesetzes für Schulen“ auf Bundes- und Landesebene. Wichtige Passagen hierbei unter anderem:

Schulen bzw. die Lehrkräfte werden verpflichtet regelmäßig (mindestens einmal jährlich) an Fortbildungslehrgängen zu Mobbing teilzunehmen.

Den Eltern muss eine größere Einflussnahme auf die Schule gestattet werden, wenn Anzeichen vorliegen, dass Ihr Kind gemobbt wird.

Schulen werden verpflichtet allen Vorwürfen nachzugehen.

Es muss eine einheitliche Bundes – und/oder Länderinstitution über den Umgang mit Mobbing an Schulen eingerichtet werden.

Die Schulen werden verpflichtet pro Schulhalbjahr einen Bericht an die o.g. Institution zu verfassen, in dem umfassend darüber Berichten müssen, wie die aktuelle Situation aussieht, welche Vorwürfe diesbezüglich erhoben wurden, wie mit diesen Vorwürfen umgegangen worden, welche Maßnahmen getroffen wurden. Den erziehungsberechtigten ist vor Absenden dieses Berichtes die Gelegenheit zu geben, sich dazu zu äußern und eine Äußerung ist als Anhang beizufügen.

Bei unzureichenden Maßnahmen, wie z.B. keine oder zu wenig Intervention gegen die Täter, dem nicht nachgehen von Mobbinganschuldigungen, die nicht rechtzeitige und/oder ungenügende Abgabe des oben geforderten Berichtes, führt zu Strafmaßnahmen wie z.B. hohe Strafzahlungen, Schulleiterwechsel, Gehaltskürzungen für die Verantwortlichen, erzwungene Nachschulungen.

Es wichtig früh anzusetzen und den Kindern eine sichere und weitgehendste beschwerdefreie Schulzeit zu ermöglichen. Die Folgen von Mobbing (besonders im Kindesalter) sind nicht abzusehen.

Um dieses Vorhaben einbringen zu können, sind 70.000 Unterschriften nötig. Unterschreiben, teilen und Verbreiten ist daher ausdrücklich erwünscht.

Ich bedanke für eure Unterstützung

Sebastian Sedlak



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