
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Klage hat inzwischen 8700 Unterstützer. Ich freue mich darüber und herzlichen Dank dafür! Sie können noch in der kommenden Woche bis zum 26. Januar der Klage beitreten. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrem Beitritt! Es wäre wunderbar, wenn wir mindestens 9.000 erreichen würden. Hier geht es zum Vollmachtformular:
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oder
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Vom 22. bis 25. Januar 2019 treffen sich beim Weltwirtschaftsforum (WEF) die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft in Davos. Vier Tage lang diskutieren sie unter dem Motto "Die Welt verändern: Folgen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft". In diesem Jahr werden mehr als 3000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Davos erwartet. Wir können von diesem spektakulären Treffen leider nichts erwarten, denn die Teilnehmer sind treue Anhänger des Neoliberalismus und die Grenzen des Handels sehen sie nicht.
Am 15. Januar 2019, knapp eine Woche vor Beginn der Jahrestagung in Davos, hat das Weltwirtschaftsforum seinen jährlichen Risikobericht veröffentlicht. Der Risikobericht des Weltwirtschaftsforums 2019 zeigt ein verheerendes Bild vom Zustand der Welt. Das Weltwirtschaftsforum ruft zu internationaler Kooperation auf, denn die Menschheit geht „schlafwandelnd in die Katastrophe“. In dieser Hinsicht hat das Forum völlig Recht, aber sie sind auch nicht fähig, brauchbare Vorschläge zur Bewältigung der Krise zu machen.
Sie haben selbstverständlich keine Einwände gegen die zahlreichen Freihandelsabkommen, die nachweislich unsere Erde noch mehr ausbeuten. Sie setzen sich auch nicht für die Einhaltung der Menschenrechte oder für die Weiterentwicklung der Demokratie ein, was für die Bewältigung der Krise dringend notwendig wäre. Deshalb plant die EU auch munter weiter noch mehr Freihandelsabkommen abzuschließen. Die EU kennt keine Grenzen für den Handel. Dieser Prozess kann bei diesem Verhalten nur dann enden, wenn unsere Erde ihren Geist ganz aufgegeben hat und es nichts mehr gibt, womit man handeln kann. Hier ist die Liste der geplanten Freihandelsabkommen:
Hier können Sie sich über den neuen Risikobericht des Weltwirtschaftsforums informieren, der auf jeden Fall ernst zu nehmen ist:
und
https://netzfrauen.org/2019/01/17/global-risks/
Der Publizist Fritz R. Glunk informiert der Öffentlichkeit seit 1998 über die Problematik internationaler Investitionen, den Einfluss internationaler Konzerne auf Nationalstaaten und die Entmachtung der parlamentarischen Demokratie durch transnationale Netzwerke. Die globalisierte Wirtschaft reguliert sich in den Schattennetzwerken selbst. Auch die Tätigkeit des Weltwirtschaftsforums gehört zu diesen Schattennetzwerken, wodurch die politischen Richtlinien ohne demokratische Kontrolle uns Bürgern gegeben werden. Dem Staat und letztlich uns Bürgern bleibt die Aufgabe, die Folgen zu tragen.
Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein