Millionär*innen fordern höhere Besteuerung von Millionenvermögen

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Bei 50.000 Unterschriften wird diese Petition zu einer der meist gezeichneten Petitionen auf Change.org!
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Corona verstärkt Ungleichheit, verschärft Gesundheitsrisiken, reduziert Bildungschancen für Arme, während manche Vermögende und Unternehmen zu den Krisengewinnern gehören und in der Krise noch reicher geworden sind. Seit Jahrzehnten nimmt die Ungleichheit in Deutschland und international zu. Demokratiegefährdende Macht-konzentration in Form von Kapital und Einfluss von wenigen steht wachsende materielle Unsicherheit von vielen gegenüber. Ein Prozent der Bevölkerung besitzt nach Schätzungen 35% des Vermögens in Deutschland, vierzig Prozent haben keinerlei Rücklagen. 

​Wir sind Vermögende und setzen uns für eine höhere Besteuerung von Vermögen ein, um mehr Chancen, Teilhabe und Zukunftsinvestitionen für alle zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob wir durch Arbeit, Erbschaft, Unternehmertum oder Kapitalanlage zu Vermögen gekommen sind, rufen wir zu Reformen in fünf Bereichen auf:

  • Wiedereinführung der Vermögenssteuer für Millionen- und Milliardenvermögen
  • Begrenzung von Ausnahmen für Betriebsvermögen und anderen Sonderregelungen bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer 
  • Progressive Steuersätze statt Einheitssatz bei der Kapitalertragssteuer
  • Eine Vermögensabgabe für Millionen- und Milliardenvermögen falls aufgrund der Schuldenbremse staatliche Aufgaben nicht finanziert werden können
  • Striktere Regeln gegen Steuervermeidung und -hinterziehung und bessere Ausstattung der Steuerbehörden

Nicht nur eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich in Umfragen für Reformen zur Vermögensbesteuerung aus. Auch internationale Organisationen wie die OECD, der Internationale Währungsfonds und die Weltbank mahnen Reformen an, um die weltweite Ungleichheit zu bekämpfen und die Folgen der Coronakrise zu bewältigen. 

​Wir sind überzeugt, dass mehr Steuergerechtigkeit der zukunftsweisende Weg zu einer Gesellschaft ist, die sich an den Werten Gemeinwohl, Chancengleichheit und Zusammenhalt orientiert. Diejenigen, die viel besitzen, können einen höheren Beitrag leisten, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen: Klimawandel, Digitalisierung, demographischer Wandel, Wohnungsmangel, Bildungsgerechtigkeit und Förderung einer effektiven Vermögensbildung für alle.

Die bevorstehenden Wahlen bieten eine einmalige Gelegenheit, die Orientierung von Vermögen am Wohle der Allgemeinheit im Sinne des Grundgesetzes zu stärken. Unterstützen Sie diesen Appell, damit unsere Forderungen mehr Gewicht haben. Ob vermögend oder anderweitig unterstützend: Melden Sie sich bei uns!

Wir bitten die Vermögenden unter den Unterzeichner*innen uns gerne direkt unter hello@taxmenow.eu zu kontaktieren. Für weitere Unterstützung mit der Pressearbeit treten wir gerne in Kontakt!

Die Initiative ist für alle Menschen im deutschsprachigen Raum zur Unterzeichnung frei.

Vielen Dank für die Unterstützung!
#Taxmenow die Initiative für Steuergerechtigkeit

47 vermögende Unterzeichner:innen 
davon 19 mit vollem Namen: 
​Allan Moelholm
Antonis Schwarz (Bewegungsstifter)
Dr. med. Dieter Lehmkuhl (Arzt, Berlin)
Dr. Ulrich Geisemeyer
Eva Stilz (Bewegungsstifterin)
Hermann Wiefels (Bewegungsstifter)
Jan Schade (Bewegungsstifter)
Marlene Engelhorn (Bewegungsstifterin)
Stefanie Bremer 
Michael Horbach (Unternehmer)
Peter Vollmer
Ralph Suikat (Unternehmer und Impact Investor)
Simon Hermann (Gesellschafter in einem Familienunternehmen)
Volker Baumgartner (Bewegungsstifter)
Ernest Fuhrmann
Johannes Benz
Dr. med. Irmingard Weise
Gerd Hofielen (Unternehmer)
Adrien Fabre (Ökonom)



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