

Alles hat ein Ende, auch dieses Katastrophenjahr 2021.
Corona: 79 Prozent glauben nicht an Normalisierung 2022 (dpa)
Damit aber ein Neustart Hoffnung auf bessere Zeiten bringen kann, soll hier auf eine entscheidende Ursache für die alten Desaster verwiesen werden, welche in Neujahrsansprachen üblicherweise nicht zu finden ist:
Die Verletzung der Goldenen Regel - „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem andern zu.“
Der ethische Minimalkonsens der unterschiedlichen Kulturen und Weltanschauungen als Wegweiser diente,
hat im "Land der Dichter und Denker" schon lange ausgedient.
Und was den anderen angetan wird, bleibt nicht folgenlos.
Aus Tätern werden Opfer.
Das gilt nicht nur für traumatisierte Bundeswehrsoldaten sondern ebenso für die praktizierte Massentierhaltung der Agrarindustrie:
Tierkonzentrationsanlagen sind Brutstätten für Pandemien und Multiresistenzen.
Katastrophen mit Ansage treffen immer öfter ein.
Die abgebrannte Ferkelfabrik am Tollensetal mit ca. 50.000 verendeten armen Schweinen kann als Metapher für das Systemversagen unseres sogenannten Anthropozän verstanden werden, in dem die Goldene Regel mutiert ist zu:
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
Seit 1990 gilt zwar laut BGB, dass Tiere keine Sachen sind aber statt das die seit 1992 illegalen Kastenstände verboten werden, befinden wir uns in einer rasanten Entwicklung, in der inzwischen immer mehr Menschen als Sache behandelt werden.
Früher standen wir als „Krone der Schöpfung“ über dem Tier.
Heute muss der Mensch sich im Wettlauf mit den Effizienzmaßstäben des Digitalismus behaupten.
Er wird wie das Schwein Mittel zum Zweck, Rendite zu generieren incl. aller Kollateralschäden, wie Depression, Burnout und Aggression.
Ein erster Schritt in eine bessere Welt wäre die Rückkehr zur ursprünglichen Goldenen Regel.
In diesem Sinne wünschen wir allen
im Neuen Jahr einen erfolgreichen Ausstieg
aus dem Kastenstand.
Bitte unterstützt und teilt weiter diese Petition.
DANKE