

Die Schweinemastanlage Haßleben in der Uckermark wird als die größte Mastanlage der DDR mit bis zu 140.000 Mastplätzen bezeichnet. Stillgelegt wurde sie mit der Abwicklung des "Unrechtsstaates" -
Auferstehen sollte sie 1998 mit 85.000 Mastplätzen - erfolglos,
mit 67.000 Mastplätzen - das klappte wieder nicht...
Aber 2013 wurde der Neustart mit 37.000 Mastplätzen vom Landesamt für Umwelt Brandenburg genehmigt.
Dagegen wurde erfolgreich geklagt
Bürgerinitiative Kontra Industrieschwein Haßleben:
»Wir sind erleichtert. Schwer erträglich finden wir es allerdings, dass wir als Bürger*innen nunmehr 16 Jahre lang mit viel Energie sowie beträchtlichem finanziellen Einsatz darum kämpfen mussten, die Landesregierung Brandenburg zur Einhaltung der Gesetze zu zwingen, und sie davon abzuhalten, diese permanent nach den Wünschen und Spielregeln des Antragstellers zurecht zu biegen.«
Die Antragsteller allerdings haben im Deutsche Bauernverband einen geschickten Lobbyisten, der versucht diese Gesetzte den Wünschen der industriellen Massentierhalter anzupassen, u.a. mit der Behauptung:
Nutztierhaltung in Deutschland steht auf dem Spiel
Welch ein Irrsinn:
Tierfabriken sind Brutstätten für Pandemien...
In der alternativen Freilandhaltung werden etwa 15 Sauen pro Hektar auf ebener Fläche gehalten. Diese artgerechte Haltung ermöglicht hohe Tierleistungen bei niedrigen Investitionen und etwas höherem Futteraufwand. Auf einem halben Hektar Ferkelfabrik am Tollensetal werden 10.000 Sauen gehalten, ein Großteil ihres Lebens im Kastenstand.
Wissenschaftler fordern Ende der Käfighaltung in der EU
Ein erster Schritt zum Ausstieg aus der Tierindustrie:
"das Leerstehen-lassen jeder zweiten Bucht"
durch die Umsetzung des "Magdeburger Urteils".
Bitte teilt dazu diese Petition.
Motivationshintergründe:
Zusammenhang zwischen der Tierindustrie und dem Entstehen und Ausbreiten von Zoonosen
Wie der Staat öffentliche Gelder in eine zerstörerische Branche leitet
Der Widerstand gegen Massentierhaltung bewirkte 2013 im Deutschen Bundestag fraktionsübergreifend eine Änderung des Baugesetzbuches: Bau-Privilegien für Tierfabriken wurden deutlich abgeschwächt und Gemeinden erhielten ihr bislang fehlendes Vetorecht und konnten diese ablehnen.
Für die Ferkelfabrik am Tollensetal kam das 3 Jahre zu spät.
Für einen Ausstieg aus dem Mega-Lockdown ist es höchste Zeit, auf die Ursachen der Pandemien zu reagieren.
Fukushima hat gezeigt, dass Unwahrscheinlichkeiten uns schon heute betreffen können. Worauf warten wir also noch...
Die Schockstarre ist überwindbar.
Bitte unterstützt und teilt dazu diese Petition.