Verifizierter Erfolg

Für das Öffnen von Kitas und Spielplätzen unter Beachtung des Infektionsschutzes

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Die COVID-19-Epidemie ('Corona-Epidemie') stellt uns alle vor große Herausforderungen. Infektionsschutz und Gesunderhaltung sind ein unabdingliches und wertvolles Gut. Ich sehe allerdings mit Unmut, dass auf Bundesebene einerseits zügig über Wieder-Eröffnung von Läden und Ankurbelung der Wirtschaft diskutiert wird, andererseits eine diesbezügliche Diskussion bzgl. der Familienpolitik (Beispiele: Kitas, Spielplätze) mangelt. Kinder sind keine 'kleinen Erwachsenen' und benötigen den Austausch mit anderen Kindern sowie Freiräume, in denen sie sich entfalten können. Durch Schließungen von Kitas und Spielplätzen sind sie dieser Möglichkeiten beraubt. Hochproblematisch ist die Situation insbesondere für Kinder von Alleinerziehenden, in beengten Wohnverhältnissen Lebende sowie Einzelkinder.  Kinder brauchen Kinder. Die Maßnahmen der Ausbruchseindämmung treffen Kinder unverhältnismäßig hart.

Es geht mir NICHT darum, jetzt ad hoc Kitas und Spielplätze bedingungslos zu eröffnen. Dazu ist der Infektionsschutz ein zu hohes Gut. Es sollten aber JETZT Lösungen geprüft werden, wie Infektionsschutz einerseits und eine familien-/kinderfreundliche Politik andererseits in Einklang gebracht werden können. Also

(1) Über die aktuelle 'Notbetreuung' hinaus, schrittweise Wieder-Eröffnung der Kitas unter Auflagen (z.B. Kleinstgruppen, schichtweise Betreuung, vermehrter/ausschließlicher Aufenthalt der Kinder draußen, Vermeidung des Einsetzens von Erzieher/innen die einer Risikogruppe angehören).

(2) Öffnung von Spielplätzen, auf denen eine Kontaktminimierung weitgehend eingehalten werden kann (Vermittlung von Hygiene - und Abstandsregeln durch Öffentlichkeitsarbeit z.B. der BZGA und durch Helfer/innen vor Ort, Vermeidung einer Kinderbetreuung durch Risikogruppen angehörenden Personen). Förderung von Hygienemassnahmen, z.B. mit Aufstellen von ‚Hand washing points‘.   

(3) Hochfahren der Unterstützung von Familien, die durch eine fehlende Kinderbetreuung finanzielle Verluste erleiden. Im öffentlichen Dienst gibt es hier Ansätze; andere Gruppen gehen bisher leer aus.

++ Diese Petition setzt sich dafür ein, dass die Punkte (1) bis (3) auf Bundesebene erörtert werden. Die gemachten Vorschläge sind dabei nicht ausschließlichen Charakters. ++ 

 

 

 

 



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