Afghanistan blutet! Stoppt den Krieg! Frieden und Sicherheit für Afghanistan!


Afghanistan blutet! Stoppt den Krieg! Frieden und Sicherheit für Afghanistan!
Das Problem
DE / EN
Meine Eltern mussten wegen des Bürgerkriegs Mitte der 90er Jahre ihr Heimatland Afghanistan verlassen, ihre Freunde, ihre Arbeit, alles. Ich, der damals in Europa die Welt gesehen habe, habe mein Heimatland nie gesehen oder besuchen können. Ich habe meine Verwandten in Afghanistan nie persönlich getroffen. Habe nie den Ort gesehen, an dem meine Eltern aufgewachsen sind, die Wurzeln meiner Eltern. Mit meiner Tante konnte ich nie sprechen, sie konnte mich nie hören, mich nie sehen, weil sie ermordet wurde. Also einfach nach Afghanistan fahren und die Sommerferien oder den Urlaub dort verbringen, das geht nicht. So wie mir geht es auch vielen Menschen aus der Diaspora in Europa, Amerika, Australien.
Wir, die Gemeinschaft der Afghanen, Amerikaner, Deutschen, Menschen, die voll und ganz hinter den Menschenrechten stehen, bringen unsere Besorgnis und Verurteilung der jüngsten Zunahme der Gewalt nach dem unverantwortlichen Abzug der deutschen, US- und NATO-Truppen in Afghanistan zum Ausdruck, die zur anhaltenden Gefährdung und zum Verlust afghanischer Leben beigetragen haben.
Afghanistan und Deutschland stehen seit 1915 miteinander in Kontakt. Die diplomatischen Beziehungen beider Länder wurden im Jahr 1921 aufgenommen.
Für kein anderes Land stellte Deutschland so viele Mittel zur Entwicklungshilfe bereit wie für Afghanistan. Deutschland gehört mit einem Export im Wert von über 165 Millionen Euro (2013), davon Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von über 80 Millionen Euro und einem Import von über 13 Millionen Euro (2013) zu Afghanistans wichtigsten Handelspartnern innerhalb Europas. Sommer 2021: Die Bundeswehr hat Afghanistan nach 20 Jahren Einsatz verlassen, doch die großen Ziele wurden nicht erreicht! Die einst als extremistisch eingestufte Gruppierung Taliban, die mit Osama Bin Laden kooperierte, nimmt nun an internationalen Friedensverhandlungen teil und steigert nach Rückzug der ausländischen Soldaten ihre Macht in Afghanistan.
Eine Gruppierung, die weder für die Demokratie, noch für Frauenrechte und Freiheitsrechte steht. Noch weniger steht sie für Menschenrechte. Deutsch-afghanische Beziehungen, wenn die Taliban an der Spitze der Macht stehen, können wir vergessen. Man hinterlässt die afghanischen Bürger und Bürgerinnen sowie afghanische Kinder wieder einmal ihrem Schicksal. Wie unzählige Male zuvor während dieser über 40 jährigen Kriegsperiode. Die afghanische Regierung ist nicht stark genug, um den Krieg gegen die Taliban, die von vielen bekannten Wirtschaftspartnern Deutschlands geheim unterstützt wird, zu gewinnen. Deutschland, mehr Scheitern als in Afghanistan geht nicht!
Deshalb machen wir uns stark für die folgenden zehn Punkte:
1. Wir fordern, dass Deutschland die Zustände in Afghanistan öffentlich verurteilt und die Bevölkerung unterstützt.
2. Herr Seehofer muss aufgefordert werden, keine weitere Abschiebungen nach Afghanistan umzusetzen. Die Abschiebungen müssen bis auf weiteres ausgesetzt werden.
3. Wir fordern eine aktive Teilnahme Deutschlands, welches sich für einen sofortigen Stopp der Tötung, der Vertreibung und des Leides der Afghanen einsetzt.
4. Wir fordern alle Seiten auf, die am Blutvergießen in Afghanistan beteiligt sind, um einen sofortigen Waffenstillstand, insbesondere die Taliban. Deutschland sollte sich für den Frieden stark machen.
5. Wir wollen, dass alle Stellvertreterkriege auf afghanischem Gebiet, insbesondere diejenigen, die die Taliban und andere extremistische Gruppen legitimieren, beendet werden.
6. Wir fordern die deutsche Regierung auf mit allen Ländern, die extremistische Gruppen und die Taliban unterstützen und finanzieren, wirtschaftliche Beziehungen sowie Rüstungsexport einzustellen.
7. Wir wollen, dass die Verfolgung und der Völkermord an den Hazara, der seit vielen Jahren in Afghanistan stattfindet, unverzüglich beendet wird und sich Deutschland dazu öffentlich äußert.
8. Wir fordern die Wahrung der Menschenrechte, der Frauenrechte und der Meinungsfreiheit in Afghanistan. Auch hier soll das deutsche Außenministerium sowie Verteidigungsministerium hinter den Menschenrechten stehen und sich öffentlich stark machen.
9. Wir fordern mehr Unterstützung für das Gesundheits- und Bildungswesen, für die Infrastruktur und für die Sicherheit in Afghanistan. Finanzhilfen Deutschlands sollten in diesem Bereich erhört werden.
10. Volle Unterstützung für die Betroffenen der Pandemie-Situation in Afghanistan. Spenden von Masken, Impfstoffen oder Sauerstoff-Flaschen an afghanische Krankenhäuser aus Deutschland sind essentiell wichtig.
Hintergrundinformationen:
Im April 2021 kündigte US-Präsident Joe Biden den Abzug aller in Afghanistan verbliebenen Truppen an und beendete damit das, was der Präsident als "Amerikas längsten Krieg" bezeichnete. Die jüngste Zunahme der Angriffe der aufständischen Taliban auf die afghanische Regierung hat zu einer Welle der Gewalt geführt, so dass die Gefahr eines Bürgerkriegs groß ist.
Im Jahr 2020 starben mehr als 3.000 Zivilisten - das siebte Jahr in Folge ist dies der Fall. Im Januar wurde berichtet, dass allein im Jahr 2021 270.000 afghanische Flüchtlinge vertrieben wurden. 2,5 Millionen Afghanen sind registrierte Flüchtlinge (UNHCR).
Der Juni 2021 war der tödlichste Monat in den zwei Jahrzehnten des anhaltenden Afghanistankriegs. Während die afghanischen Streitkräfte im Juni 2021 mehr als 6.000 Taliban-Terroristen töteten, meldeten die Behörden den Tod von mehr als 700 Sicherheitskräften und 200 Zivilisten bei Angriffen der Aufständischen.
Taliban-Kämpfer haben ihre Angriffe in ganz Afghanistan intensiviert und versuchen, angesichts des Abzugs der US-Truppen weitere Gebiete zu erobern. Die Regierung unterstützt Warlords und bewaffnet Einheimische, um die Kämpfer zu bekämpfen. Die ermutigten Taliban gewinnen auf dem Schlachtfeld an Boden, und mögliche Friedensgespräche sind ins Stocken geraten. Einige befürchten, dass Afghanistan nach dem Abzug der ausländischen Truppen noch tiefer in einen Bürgerkrieg abgleiten wird. Auch ein afghanischer Ableger des Extremistennetzwerks Islamischer Staat lauert, wenn auch in abgeschwächter Form, weiter. In den letzten Wochen haben die Taliban mehrere strategisch wichtige Bezirke erobert, vor allem entlang der Grenzen zu Iran, Usbekistan, Tadschikistan und Pakistan. Die Taliban kontrollieren mehr als ein Drittel der 421 Bezirke und Bezirkszentren Afghanistans.
Eine dritte Welle von COVID hat das Land erfasst und scheint ansteckender und tödlicher denn je zu sein. Die Besorgnis über Todesfälle durch COVID ist zweitrangig, während die von den Taliban ausgehende Gewalt die größte Bedrohung darstellt. Aber die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und die künftigen Lebensgrundlagen sind ebenso problematisch. Die COVID-Situation wird immer ernster: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es derzeit mehr als 96.000 Fälle. Die beiden wichtigsten Krankenhäuser in Kabul haben ihre Pforten für neue Patienten geschlossen, da es nur eine begrenzte Anzahl von Betten gibt und die Sauerstoffversorgung nicht gewährleistet ist. Angesichts des Rückzugs des Auslands und der sich verschlechternden Sicherheitslage wird diese dritte COVID-Welle schlimmer sein als die beiden vorangegangenen. Auch die Zahl der Binnenflüchtlinge nimmt aufgrund des Konflikts und der Dürre zu und belastet die Fähigkeit der Regierung, die Grundversorgung sicherzustellen.
Afghanistan blutet!
Parwiz, Nesam & Freunde
Basierend auf der Erklärung "Northern California Protest for Afghan Lives", die von der UC Berkeley Afghan Student Association, der UC Davis Afghan Student Association, der San Jose State University Afghan Student Association und der San Francisco State Afghan Student Association unterstützt wurde
Foto: Jim Huylebroek für die New York Times ©
Quellen: Badkhen, Anna. "Afghanistan: PTSDland." Pulitzer Center, 13 Aug. 2012, pulitzercenter.org/stories/afghanistanptsdland#:~:text=It%20found%20that%2042%20Prozent,full%20decade%20of%20war%20ago; McKernan, Bethan. "Afghans Flee to Eastern Turkey as Taliban Takes Control amid Chaos". The Guardian, Guardian News and Media, 16. Juli 2021, www.theguardian.com/world/2021/jul/16/afghans-flee-to-eastern-turkey-as-taliban-takes-control-amid-chaos ; UN Refugee Agency. "Afghanistan." The UN Refugee Agency, UNHCR, 2018, https://www.unhcr.org/en-us/afghanistan.html?query=Afghanistan
Quelle Instagram: @Theafghan

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Das Problem
DE / EN
Meine Eltern mussten wegen des Bürgerkriegs Mitte der 90er Jahre ihr Heimatland Afghanistan verlassen, ihre Freunde, ihre Arbeit, alles. Ich, der damals in Europa die Welt gesehen habe, habe mein Heimatland nie gesehen oder besuchen können. Ich habe meine Verwandten in Afghanistan nie persönlich getroffen. Habe nie den Ort gesehen, an dem meine Eltern aufgewachsen sind, die Wurzeln meiner Eltern. Mit meiner Tante konnte ich nie sprechen, sie konnte mich nie hören, mich nie sehen, weil sie ermordet wurde. Also einfach nach Afghanistan fahren und die Sommerferien oder den Urlaub dort verbringen, das geht nicht. So wie mir geht es auch vielen Menschen aus der Diaspora in Europa, Amerika, Australien.
Wir, die Gemeinschaft der Afghanen, Amerikaner, Deutschen, Menschen, die voll und ganz hinter den Menschenrechten stehen, bringen unsere Besorgnis und Verurteilung der jüngsten Zunahme der Gewalt nach dem unverantwortlichen Abzug der deutschen, US- und NATO-Truppen in Afghanistan zum Ausdruck, die zur anhaltenden Gefährdung und zum Verlust afghanischer Leben beigetragen haben.
Afghanistan und Deutschland stehen seit 1915 miteinander in Kontakt. Die diplomatischen Beziehungen beider Länder wurden im Jahr 1921 aufgenommen.
Für kein anderes Land stellte Deutschland so viele Mittel zur Entwicklungshilfe bereit wie für Afghanistan. Deutschland gehört mit einem Export im Wert von über 165 Millionen Euro (2013), davon Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von über 80 Millionen Euro und einem Import von über 13 Millionen Euro (2013) zu Afghanistans wichtigsten Handelspartnern innerhalb Europas. Sommer 2021: Die Bundeswehr hat Afghanistan nach 20 Jahren Einsatz verlassen, doch die großen Ziele wurden nicht erreicht! Die einst als extremistisch eingestufte Gruppierung Taliban, die mit Osama Bin Laden kooperierte, nimmt nun an internationalen Friedensverhandlungen teil und steigert nach Rückzug der ausländischen Soldaten ihre Macht in Afghanistan.
Eine Gruppierung, die weder für die Demokratie, noch für Frauenrechte und Freiheitsrechte steht. Noch weniger steht sie für Menschenrechte. Deutsch-afghanische Beziehungen, wenn die Taliban an der Spitze der Macht stehen, können wir vergessen. Man hinterlässt die afghanischen Bürger und Bürgerinnen sowie afghanische Kinder wieder einmal ihrem Schicksal. Wie unzählige Male zuvor während dieser über 40 jährigen Kriegsperiode. Die afghanische Regierung ist nicht stark genug, um den Krieg gegen die Taliban, die von vielen bekannten Wirtschaftspartnern Deutschlands geheim unterstützt wird, zu gewinnen. Deutschland, mehr Scheitern als in Afghanistan geht nicht!
Deshalb machen wir uns stark für die folgenden zehn Punkte:
1. Wir fordern, dass Deutschland die Zustände in Afghanistan öffentlich verurteilt und die Bevölkerung unterstützt.
2. Herr Seehofer muss aufgefordert werden, keine weitere Abschiebungen nach Afghanistan umzusetzen. Die Abschiebungen müssen bis auf weiteres ausgesetzt werden.
3. Wir fordern eine aktive Teilnahme Deutschlands, welches sich für einen sofortigen Stopp der Tötung, der Vertreibung und des Leides der Afghanen einsetzt.
4. Wir fordern alle Seiten auf, die am Blutvergießen in Afghanistan beteiligt sind, um einen sofortigen Waffenstillstand, insbesondere die Taliban. Deutschland sollte sich für den Frieden stark machen.
5. Wir wollen, dass alle Stellvertreterkriege auf afghanischem Gebiet, insbesondere diejenigen, die die Taliban und andere extremistische Gruppen legitimieren, beendet werden.
6. Wir fordern die deutsche Regierung auf mit allen Ländern, die extremistische Gruppen und die Taliban unterstützen und finanzieren, wirtschaftliche Beziehungen sowie Rüstungsexport einzustellen.
7. Wir wollen, dass die Verfolgung und der Völkermord an den Hazara, der seit vielen Jahren in Afghanistan stattfindet, unverzüglich beendet wird und sich Deutschland dazu öffentlich äußert.
8. Wir fordern die Wahrung der Menschenrechte, der Frauenrechte und der Meinungsfreiheit in Afghanistan. Auch hier soll das deutsche Außenministerium sowie Verteidigungsministerium hinter den Menschenrechten stehen und sich öffentlich stark machen.
9. Wir fordern mehr Unterstützung für das Gesundheits- und Bildungswesen, für die Infrastruktur und für die Sicherheit in Afghanistan. Finanzhilfen Deutschlands sollten in diesem Bereich erhört werden.
10. Volle Unterstützung für die Betroffenen der Pandemie-Situation in Afghanistan. Spenden von Masken, Impfstoffen oder Sauerstoff-Flaschen an afghanische Krankenhäuser aus Deutschland sind essentiell wichtig.
Hintergrundinformationen:
Im April 2021 kündigte US-Präsident Joe Biden den Abzug aller in Afghanistan verbliebenen Truppen an und beendete damit das, was der Präsident als "Amerikas längsten Krieg" bezeichnete. Die jüngste Zunahme der Angriffe der aufständischen Taliban auf die afghanische Regierung hat zu einer Welle der Gewalt geführt, so dass die Gefahr eines Bürgerkriegs groß ist.
Im Jahr 2020 starben mehr als 3.000 Zivilisten - das siebte Jahr in Folge ist dies der Fall. Im Januar wurde berichtet, dass allein im Jahr 2021 270.000 afghanische Flüchtlinge vertrieben wurden. 2,5 Millionen Afghanen sind registrierte Flüchtlinge (UNHCR).
Der Juni 2021 war der tödlichste Monat in den zwei Jahrzehnten des anhaltenden Afghanistankriegs. Während die afghanischen Streitkräfte im Juni 2021 mehr als 6.000 Taliban-Terroristen töteten, meldeten die Behörden den Tod von mehr als 700 Sicherheitskräften und 200 Zivilisten bei Angriffen der Aufständischen.
Taliban-Kämpfer haben ihre Angriffe in ganz Afghanistan intensiviert und versuchen, angesichts des Abzugs der US-Truppen weitere Gebiete zu erobern. Die Regierung unterstützt Warlords und bewaffnet Einheimische, um die Kämpfer zu bekämpfen. Die ermutigten Taliban gewinnen auf dem Schlachtfeld an Boden, und mögliche Friedensgespräche sind ins Stocken geraten. Einige befürchten, dass Afghanistan nach dem Abzug der ausländischen Truppen noch tiefer in einen Bürgerkrieg abgleiten wird. Auch ein afghanischer Ableger des Extremistennetzwerks Islamischer Staat lauert, wenn auch in abgeschwächter Form, weiter. In den letzten Wochen haben die Taliban mehrere strategisch wichtige Bezirke erobert, vor allem entlang der Grenzen zu Iran, Usbekistan, Tadschikistan und Pakistan. Die Taliban kontrollieren mehr als ein Drittel der 421 Bezirke und Bezirkszentren Afghanistans.
Eine dritte Welle von COVID hat das Land erfasst und scheint ansteckender und tödlicher denn je zu sein. Die Besorgnis über Todesfälle durch COVID ist zweitrangig, während die von den Taliban ausgehende Gewalt die größte Bedrohung darstellt. Aber die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und die künftigen Lebensgrundlagen sind ebenso problematisch. Die COVID-Situation wird immer ernster: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es derzeit mehr als 96.000 Fälle. Die beiden wichtigsten Krankenhäuser in Kabul haben ihre Pforten für neue Patienten geschlossen, da es nur eine begrenzte Anzahl von Betten gibt und die Sauerstoffversorgung nicht gewährleistet ist. Angesichts des Rückzugs des Auslands und der sich verschlechternden Sicherheitslage wird diese dritte COVID-Welle schlimmer sein als die beiden vorangegangenen. Auch die Zahl der Binnenflüchtlinge nimmt aufgrund des Konflikts und der Dürre zu und belastet die Fähigkeit der Regierung, die Grundversorgung sicherzustellen.
Afghanistan blutet!
Parwiz, Nesam & Freunde
Basierend auf der Erklärung "Northern California Protest for Afghan Lives", die von der UC Berkeley Afghan Student Association, der UC Davis Afghan Student Association, der San Jose State University Afghan Student Association und der San Francisco State Afghan Student Association unterstützt wurde
Foto: Jim Huylebroek für die New York Times ©
Quellen: Badkhen, Anna. "Afghanistan: PTSDland." Pulitzer Center, 13 Aug. 2012, pulitzercenter.org/stories/afghanistanptsdland#:~:text=It%20found%20that%2042%20Prozent,full%20decade%20of%20war%20ago; McKernan, Bethan. "Afghans Flee to Eastern Turkey as Taliban Takes Control amid Chaos". The Guardian, Guardian News and Media, 16. Juli 2021, www.theguardian.com/world/2021/jul/16/afghans-flee-to-eastern-turkey-as-taliban-takes-control-amid-chaos ; UN Refugee Agency. "Afghanistan." The UN Refugee Agency, UNHCR, 2018, https://www.unhcr.org/en-us/afghanistan.html?query=Afghanistan
Quelle Instagram: @Theafghan

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Petition am 23. Juli 2021 erstellt