Der FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, in einer "Angstblase" gefangen zu sein. Bei "Bild live" fordert er vom Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet, sich in der Corona-Debatte stärker zu profilieren. "Es wäre jetzt an Armin Laschet, jetzt zu sagen, was er will. Er ist doch derjenige, der dieses Land künftig führen will, und er darf sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen von dieser Bundeskanzlerin, von der ich glaube, dass sie in ihrer eigenen Angstblase gefangen ist und nicht mehr die Wirklichkeit vor Augen hat", sagt Kubicki. "Ich habe das Gefühl, das, was die Kanzlerin will und einige Ministerpräsidenten mittragen, läuft auf eine No-Covid-Politik hinaus, dabei wissen wir, dass wir das Virus nie wieder loswerden." Er sehe keine Veranlassung, Ungeimpfte vor sich selbst zu schützen. Kubicki ergänzt: "Wenn der Staat anordnet, dass ich für die Teilnahme am normalen gesellschaftlichen Leben mich testen lassen muss, dann darf er die Kosten dafür auch ubernehmen."