Kundentoiletten für mehr Privatsphäre von Frauen, Kindern, Menschen mit Handicaps usw.

Das Problem

Eine Kundentoilette in Supermärkten ist keine gesetzliche Pflicht. Sollte es jedoch sein, erreichbar für jeden in einer adäquaten Entfernung. 

Verhalten wird ja nicht so schwer sein, nur mal kurz den Einkauf erledigen, da muss der Toilettengang halt mal davor oder danach erledigt werden. 

Doch für viele nicht ganz so einfach wie gedacht. Schwanger und das Baby liegt z.B. auf der Blase. Frisch entbunden und noch nicht ganz hergestellt. Gebärmutter senkt sich ab, kein Platz für die Blase.
Ein Kleinkind, gerade gelernt die Notdurft etwas zu halten, jedoch nicht lange genug. Ältere Menschen, Menschen mit chronischen Darmerkrankungen und viele mehr, brauchen manchmal dringend eine Toilette. Sollte diesen Leuten ein Lebensmitteleinkauf erschwert werden. 
Ewiges Suchen nach Supermärkten mit Kundentoiletten. 
Die Notdurft wohl oder Übel auf dem Parkplatz verrichten. 
Entwürdigend und auch nicht wirklich Legal.

Gerade Frauen und kleine Kinder, sowie Menschen mit Besonderheiten werden dadurch belastet.
Keinen geschützten Rahmen zu haben um sein Geschäft verrichten zu können, kann bedeuten, bei Minusgraden und Schneesturm den blanken Hintern mitten auf dem Parkplatz entblößen zu müssen, oder in die eigenen Klamotten zu pinkeln und sich Herabwürdigenden zu lassen.
Sind es Menschen mit Blasenschwäche nicht Wert ihren Einkauf für Lebensmittel und ihren restlichen täglichen Bedarf zu erledigen ohne in dauerhaft/ chronisch missliche Lagen zu gelangen. 
Dürfen Eltern/ Großeltern usw. ihre Kinder/Enkelkinder usw. nicht mehr mit zum Einkauf nehmen, wenn diese nicht lang genug in der Lage sind ihre Ausscheidungen bei sich zu behalten um wieder rechtzeitig zuhause oder an einer anderen vom Supermarkt oft weit entfernten Toilette zu sein.

Wir feiern jedes Jahr am 19. November den Welttoilettentag um darauf aufmerksam zu machen, dass es überall auf der Welt die Möglichkeit der Benutzung von sauberen, sichern Toiletten gegeben sollte. Extrem wichtig für Länder in diesen der Zugang noch nicht für alle Bürger:innen gegeben ist. Jedoch auch Industriestaaten wie unser Land eines ist, sollten z.B. Kleinkindern in der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, unbeobachtet ihre Notdurft zu erledigen. 
Besonders in Zeiten der Digitalisierung in der Handys omnipräsent sind, Videos schnell gemacht, Fotos kaum Sekunden in Anspruch nehmen, sollte die Privatsphäre von unseren Kleinsten genauso wie anderer besonders zu schützender Gruppe uns ein wichtiges Anliegen sein. In dieser Zeit der Schnelllebigkeit sollte Möglichkeiten zum Schutz geschaffen werden.

Wie schön wäre es, wenn die alte Dame die es heute selbst zum Einkauf geschafft hat, heute nicht in ihre vorsorglich angezogene Einlage pinkeln muss, sondern einfach eine Toilette benützen könnte.
Wie schön wäre es, wenn die frisch gebackene Mutter mit Baby, nicht den halben Einkauf gehetzt erledigt, nur weil sie so dringend auf die Toilette muss. Wie schön wäre es wenn der Familienvater beim Einkauf mit den Kindern nicht ins schwitzen gerät weil er seine Tochter auf der nächsten Wiese neben dem extrem öffentlichen Parkplatz abhalten muss. 
wie schön wäre es, wenn Sie beim nächsten dringenden Bedürfnis während des Wocheneinkaufes nicht für eine leere Kasse beten müssen. 
Untersützen Sie die Petition und unterstützen Sie damit den erleichterten Zugang zu Toiletten.  

Denken Sie an das Kleinkind, die junge Mutter, alte Menschen und Menschen mit Besonderheiten. Alle haben es verdient in Würde ihren Einkauf zu erledigen und in Würde ihre Notdurft zu verrichten. 

avatar of the starter
Hannah WeberPetitionsstarter*in

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Das Problem

Eine Kundentoilette in Supermärkten ist keine gesetzliche Pflicht. Sollte es jedoch sein, erreichbar für jeden in einer adäquaten Entfernung. 

Verhalten wird ja nicht so schwer sein, nur mal kurz den Einkauf erledigen, da muss der Toilettengang halt mal davor oder danach erledigt werden. 

Doch für viele nicht ganz so einfach wie gedacht. Schwanger und das Baby liegt z.B. auf der Blase. Frisch entbunden und noch nicht ganz hergestellt. Gebärmutter senkt sich ab, kein Platz für die Blase.
Ein Kleinkind, gerade gelernt die Notdurft etwas zu halten, jedoch nicht lange genug. Ältere Menschen, Menschen mit chronischen Darmerkrankungen und viele mehr, brauchen manchmal dringend eine Toilette. Sollte diesen Leuten ein Lebensmitteleinkauf erschwert werden. 
Ewiges Suchen nach Supermärkten mit Kundentoiletten. 
Die Notdurft wohl oder Übel auf dem Parkplatz verrichten. 
Entwürdigend und auch nicht wirklich Legal.

Gerade Frauen und kleine Kinder, sowie Menschen mit Besonderheiten werden dadurch belastet.
Keinen geschützten Rahmen zu haben um sein Geschäft verrichten zu können, kann bedeuten, bei Minusgraden und Schneesturm den blanken Hintern mitten auf dem Parkplatz entblößen zu müssen, oder in die eigenen Klamotten zu pinkeln und sich Herabwürdigenden zu lassen.
Sind es Menschen mit Blasenschwäche nicht Wert ihren Einkauf für Lebensmittel und ihren restlichen täglichen Bedarf zu erledigen ohne in dauerhaft/ chronisch missliche Lagen zu gelangen. 
Dürfen Eltern/ Großeltern usw. ihre Kinder/Enkelkinder usw. nicht mehr mit zum Einkauf nehmen, wenn diese nicht lang genug in der Lage sind ihre Ausscheidungen bei sich zu behalten um wieder rechtzeitig zuhause oder an einer anderen vom Supermarkt oft weit entfernten Toilette zu sein.

Wir feiern jedes Jahr am 19. November den Welttoilettentag um darauf aufmerksam zu machen, dass es überall auf der Welt die Möglichkeit der Benutzung von sauberen, sichern Toiletten gegeben sollte. Extrem wichtig für Länder in diesen der Zugang noch nicht für alle Bürger:innen gegeben ist. Jedoch auch Industriestaaten wie unser Land eines ist, sollten z.B. Kleinkindern in der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, unbeobachtet ihre Notdurft zu erledigen. 
Besonders in Zeiten der Digitalisierung in der Handys omnipräsent sind, Videos schnell gemacht, Fotos kaum Sekunden in Anspruch nehmen, sollte die Privatsphäre von unseren Kleinsten genauso wie anderer besonders zu schützender Gruppe uns ein wichtiges Anliegen sein. In dieser Zeit der Schnelllebigkeit sollte Möglichkeiten zum Schutz geschaffen werden.

Wie schön wäre es, wenn die alte Dame die es heute selbst zum Einkauf geschafft hat, heute nicht in ihre vorsorglich angezogene Einlage pinkeln muss, sondern einfach eine Toilette benützen könnte.
Wie schön wäre es, wenn die frisch gebackene Mutter mit Baby, nicht den halben Einkauf gehetzt erledigt, nur weil sie so dringend auf die Toilette muss. Wie schön wäre es wenn der Familienvater beim Einkauf mit den Kindern nicht ins schwitzen gerät weil er seine Tochter auf der nächsten Wiese neben dem extrem öffentlichen Parkplatz abhalten muss. 
wie schön wäre es, wenn Sie beim nächsten dringenden Bedürfnis während des Wocheneinkaufes nicht für eine leere Kasse beten müssen. 
Untersützen Sie die Petition und unterstützen Sie damit den erleichterten Zugang zu Toiletten.  

Denken Sie an das Kleinkind, die junge Mutter, alte Menschen und Menschen mit Besonderheiten. Alle haben es verdient in Würde ihren Einkauf zu erledigen und in Würde ihre Notdurft zu verrichten. 

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Hannah WeberPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Anne Spiegel
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesrat
Petitionsstelle
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
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Neuigkeiten zur Petition