Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
wir haben uns lange überlegt, ob wir diesen Bericht bringen, denn uns war klar, dass wir dafür angegriffen werden würden und dass man Indizien leugnen würde. Wir haben uns dennoch entschlossen, mit dieser Reportage heraus zu gehen.
Die im vergangenen Herbst bekannt gegebenen Wolfsmonitoringzahlen wiesen bereits darauf hin, dass es in Sachsen kaum noch Zuwachs an Wölfen gibt. Begründet wurde dies offiziell durch eine besonders hohe Dynamik unter den einzelnen Rudeln. Diese hohe Dynamik bestand aber bereits seit mehreren Jahren, ohne dass sich die Wölfe bekriegt hätten. Zudem war es oft Verwandtschaft, die sich im Nachbarrevier ansiedelte. Wolfsschutz-Deutschland e. V. vermutet etwas anderes. Seit die Schonzeit für Rothirsche aufgehoben wurde und Wildschweine wegen der Amerikanischen Schweinepest im großen Stil erschossen werden, verschwinden auch die Rudel an der Grenze zu Polen. So ist ein so gut wie wolfsfreier Korridor entstanden. Besteht ein Zusammenhang? Hier unsere Reportage. Weiterlesen hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2022/05/18/wolfsschutz-deutschland-e-v-schlaegt-alarm-wolfsrudel-an-der-grenze-zu-polen-verschwunden/
Radio Lausitz reagierte mit einem Artikel mit der Headline: "Experten geben Entwarnung". Durch diese Headline kann der Eindruck entstehen, es wären gar keine Rudel verschwunden. Fakt ist aber, dass die Rudel auch nicht mehr offiziell gelistet sind. Die Behörden sehen die Ursachen bei den Wölfe selber, die sich gegenseitig vertreiben würden. Weiter westlich sind die Rudel aber auch dicht an dicht. Und auch in dem Gebiet an der Grenze zu Polen lebten die Rudel Jahre lang Seite an Seite. Bilden Sie sich selber eine Meinung, indem Sie beide Artikel lesen. https://www.radiochemnitz.de/beitrag/ungeheure-vermutung-wolfsschuetzer-vermissen-rudel-in-der-lausitz-723783/?fbclid=IwAR026gHO6Kihan-e_PVnL5EQkc_y0Vqkt5GGjSz6k1qbT5NwvOzhOzjSgo4
Wir brauchen Hilfe und Unterstützung
Die Aufhebung der Schonzeit für Rothirsche sowie die Bekämpfungsmaßnahmen stellten sich bereits als Riesenproblem heraus, und dann kamen noch die Coronamaßnahmen hinzu. Während die anfangs die Arbeit der Jäger als „systemrelevant“ eingestuft worden ist, mussten wir Naturschützer zu Hause bleiben. In dieser Zeit haben wir das Neusorgerudel verloren. Ein bitterer Verlust für uns, denn dieses Rudel war das Rudel, das unserem Sitz am Nächsten lebte. Wir haben es mit einer Lobby zu tun, die über ein Vielfaches an Macht und Geld verfügt. Um hier auch weiterhin Paroli bieten zu können brauchen wir sowohl finanzielle Unterstützung, als auch aktive Mitarbeit. Wir sichern aktiven Mitgliedern Anonymität zu. Wir suchen dringend tier- und naturliebende Menschen aus den Gebieten rund um Weißwasser, Hähnichen, Rothenburg, Görlitz, Knappenrode, Bärwalder See, Niesky, Uhsmanndorf, usw. sowie in ganz Sachsen. Ebenso sichern wir Informantinnen und Informanten Schutz und Anonymität zu. Unter 0176-48732612 erreichen Sie direkt den Vorstand von Wolfsschutz-Deutschland e. V.
Wie kann ich auch aktiv mithelfen?
Natürlich können Sie auch aktiv in unserem Verein mithelfen, darüber würden wir uns sehr freuen! Voraussetzung ist, dass Sie sich – wie wir – für den uneingeschränkten Schutz der Wölfe einsetzen wollen. Schreiben Sie uns einfach über unser Kontaktformular eine Nachricht.
Hier unsere Kontonummer:
Wolfsschutz-Deutschland e.V.
Berliner Sparkasse
IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
BIC BELADEBEXXX
Auch Paypal ist möglich: https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/