

Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will den Abschuss von Wölfen erleichtern. Ihr Ziel sei eine entsprechende Änderung des Naturschutzgesetzes, soll Schulze der „Bild am Sonntag“ gesagt haben.
Zitat: Die "Lex Wolf" sehe außerdem ein Fütterungsverbot für Wölfe vor. "Das geschieht momentan durch Menschen, die die Tiere interessant finden. So lockt man Wölfe aber in die Nähe von Wohngebieten. Und da gehören sie nicht hin."
Wie bitte? Was ist mit dieser Ministerin los? Ist das Unkenntnis über die Biologie des Wolfes? Wenn jemand anfüttert, dann sind das die Hobbyjäger, die auf ihren Luderplätzen überall im Wald Fleischreste vergammeln lassen. Wir sind gerade mitten in der Jungwolfwandersaison. IM Alter von zirka zwei Jahren wandern die Jungtiere ab, um sich ein eigenes Revier zu suchen. Dabei kommen sich auch an Dörfern und Städten vorbei. Ja und?
Damit knickt Schulze vor der Agrar-Lobby ein, denn sie wird weiter zitiert: Ein Wolf soll demnach künftig bereits dann geschossen werden dürfen, wenn er „ernste landwirtschaftliche Schäden“ verursacht. Bislang sei von „erheblichem Schaden“ die Rede, der von den Gerichten erst bei einer Bedrohung der Existenz gesehen wurde, heißt es in dem Bericht. Hier der komplette Artikel:
40 Millionen Euro Schaden in Sachsen, 50 Millionen Euro Schade in Hessen, 100 Millionen Euro Schaden in Bayern…
Nein, nicht durch den Wolf, sondern durch den Borkenkäfer. Mit daran Schuld an deren Ausbreitung ist auch die Lobbypolitik der GroKo, die sich einen Sch… um Klima und Natur kümmert.
Hier sind die Schäden, die der Wolf 2017 verursacht hat. An Prävention wurden gerade Mal 1.324.956 Millionen ausgegeben und 187.894 an Entschädigungen. Selbst wenn man diesen Betrag verfünffacht, kann das der Bundeshaushalt aus der Portokasse zahlen. Hinzu kommt, dass die EU auch Töpfe bereitstellt und den Nutztierhaltern 100 % Entschädigung und Förderung zusagt. Die Schäden erden längst durch die positiven Einflüsse, die der Wolf auf die Natur hat, aufgewogen.
Erst eben hat die EU ihre Mitgliedstaaten mit einem Schreiben dazu aufgefordert, sich endlich um Herdenschutz zu kümmern. Und dies ist die Reaktion unserer Umweltministerin? Im Ernst?
Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde, wie brauchen nun jede Form von Unterstützung. Gerne in Form von aktiven Vereinsmitgliedern in den Wolfsregionen und auch durch Spenden.
Bitte helfen Sie uns, dass wir verhindern können, dass die Wölfe in ihrer Heimat erneut ausgerottet werden.
Danke und herzliche Grüße
Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de
Spenden:
Wolfsschutz-Deutschland e.V.
Berliner Sparkasse
IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
BIC BELADEBEXXX
Auch Paypal ist möglich: https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Hier können Sie sich unseren Mitgliedsantrag herunterladen: