
Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
der Konflikt um den Schießbefehl auf den Jungwolf Dani (GW 924m) spitzt sich zu. Jäger im Blutrausch scheinen sich bereits darum zu streiten, wer dem wertvollen Wolf den Garaus machen darf.
Dabei hat die EU vor kurzem erneut bestätigt, dass die Wolfspopulation in Deutschland nicht gesichert ist. Es gibt also zu wenige Wölfe in Deutschland. In Schleswig-Holstein hatte sich bisher gar kein Wolf fest angesiedelt. Das wäre nun die perfekte Gelegenheit. Doch die schwarz-grüne Koalition möchte nicht den Herdenschutz angehen, sondern den ersten Wolf erschießen, der sich dort ansiedeln möchte.
Wir waren erneut auf Zaunkontrolle in dem Gebiet. Angeblich soll Dani mehrmals wolfsabweisende Zäune überwunden haben. Was wir dort vorfanden, ist aber reine Anfütterung.
Das schreibt die FB-Seite "Lobby pro Wolf" dazu:
Die Schafe werden buchstäblich mundgerecht serviert. Ist es Dummheit, Faulheit, Ignoranz oder ganz bewusste Berechnung? Auf jeden Fall ist es grob fahrlässig, seine Tiere so schutzlos weiden zu lassen. Ignoriert man diese Achtlosigkeit, ist es natürlich leicht, Wölfen die Verantwortung für Übergriffe verantwortlich zu machen. Man kann schon Vorsatz unterstellen. Wenn die Politik solche Hintergründe ignoriert, macht sie sich zum Handlanger.
Hier der neueste Faktencheck, der eines sehr, sehr deutlich macht: Herr Umweltminister Albrecht, treten Sie zurück und nehmen Sie den Schießbefehl sofort zurück!
Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de
PS: Hier ist eine eigenen Petition, die Sie für Dani unterschreiben können!