Antibiotikafleisch - Verbrauchertäuschung beenden - Kennzeichnungspflicht jetzt!

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V-Partei³ für ein Ende der Verbrauchertäuschung – tiefgreifende Änderungen der Kennzeichnungsregeln von Fleischprodukten sind dringend erforderlich!

Unverarbeitetes Fleisch muss in der Bundesrepublik Deutschland seit April 2015 lediglich mit dem Aufzuchts- und Schlachtort des jeweiligen Tieres gekennzeichnet werden. Weder erhält der Verbraucher damit Informationen darüber, wie unwürdig und qualvoll die Haltung und der Transport der einzelnen Tiere abläuft, noch über die Gabe von Antibiotika, genverändertem Futter und Wachstumshormonen.

Unsere Antibiotika helfen bald nicht mehr

Eine prophylaktische Zuführung von Antibiotika ist, das ist mittlerweile bekannt, durchaus gang und gäbe unter den Nutztierproduzenten. Damit trägt die Tierausbeutungsindustrie maßgeblich dazu bei, dass sich Antibiotikaresistenzen bzw. sogenannte multiresistenten Erreger, gegen die die meisten Antibiotika machtlos sind, ausbreiten. In Deutschland geht das Bundesgesundheitsministerium von insgesamt 400.000 bis 600.000 Patienten jedes Jahr aus. Landwirte, Tierärzte und nicht zuletzt die Pharmaindustrie sind hier in die Verantwortung zu nehmen.

 Tierhaltung – ein Ressourcenräuber und Umweltschlächter

 Der zuständige Minister Schmidt betreibt derweil Lobby- statt Verbraucherschutz und ist damit mitverantwortlich, dass die Themen Klimabelastung und Trinkwasserverunreinigung durch die Tierausbeutungsindustrie heruntergespielt werden. Dabei gehört die Massentierhaltung zum Klimakiller Nummer eins. Auch die Nitratbelastung und die Überdüngung der Böden ist der industriellen Tierhaltung anzulasten. Die derzeitige Kennzeichnungsregelung sagt zudem weder etwas über die aufgewendete Menge Wasser je Kilogramm Fleisch oder die dafür aufgebrauchten Futtermittel aus, noch wird eine Aussage darüber getroffen, dass für die Produktion dieses Futters täglich hunderte Quadratkilometer Regenwald abgeholzt werden, um stattdessen Anbauflächen zu generieren. 300 km² Regenwald – eine Fläche der Großstadt München - gehen damit täglich und unwiederbringlich verloren. Viele Tierarten sind somit vom Aussterben bedroht. Die Ausmaße auf das Klima, auf das Sauerstoffgleichgewicht – denn der Regenwald ist die grüne Lunge der Welt – und auf den Gesamtzustand unserer Erde sind unermesslich.


Es bleibt nicht viel Zeit zum Handeln! Eine Kennzeichnung muss her


Daher fordert die V-Partei³ ein sofortiges Vorgehen gegen alle fleischinduzierten klima- verbraucher- und umweltschädigenden Maßnahmen. Die V-Partei³ verlangt vom zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine ausführliche Kennzeichnung von Fleischprodukten.
Je Kilogramm Fleisch sollte dann aufgelistet sein, ob Antibiotika, genverändertes Futter oder hormonell wirkende Mittel dem jeweiligen Tier verabreicht worden sind. Außerdem muss es eine Angabe zu den emittierten klimaschädlichen Gasen, zum Wasserverbrauch und der Getreide- und Sojaaufwendung beim Futter geben. Dabei einzubeziehen ist die jeweilige Fläche der Landnutzung zum Futteranbau. Nur durch vollumfängliche Information und Aufklärung kann eine tatsächliche Sensibilisierung des Verbrauchers für dieses wichtige Thema und die Ausmaße der Nutztierhaltung stattfinden, sodass man dem Ziel einer umweltverträglichen bioveganen Landwirtschaft ein Stückchen näher kommt. Sofern ein Tier in Massentierhaltung gemästet wurde, fordert die V- Partei3 daher auch, Bilder aus derartigen Anlagen auf verpacktem Fleisch anzubringen sowie die Fahrstrecke in Kilometern, die das Tier in Massentransportern zubringen musste, anzugeben.

Für z.B. ein Rind sollte dann das Label wie folgt aussehen:
• Foto
• Transportstrecke xxxkm
• Antibiotikagabe ja/nein
• Genverändertes Futter ja/nein
• Hormone oder hormonähnlich wirkende Substanzen ja/nein
• Klimaschädliche Gase 30kg pro kg Fleisch
• Getreide/Soja 3kg pro kg Fleisch
• Wasser 15400 Liter pro kg Fleisch
• Nutzfläche 40 m2 pro kg Fleisch

 Konkrete Maßnahmen – sofort!

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an das Bundeslandwirtschaftsministerium. Angesichts der katastrophalen Auswirkungen, die der Fleischkonsum bereits heute auf die Umwelt, das Klima, die Tiere und die Menschen hat, sieht die V-Partei³ als Tierrechts-, Umwelt- und Klimaschutzpartei dringenden Handlungsbedarf, die Verbraucher*innen endlich in ihrem Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
Die aktuelle Politik übergeht massiv die Verbraucherschutz und Informationsrechte der Bevölkerung und betreibt Politik zugunsten der Konzerne und Produzenten. Damit muss, nicht zuletzt wegen der gesundheitlichen Risiken einer fleischlastigen Ernährung, endlich Schluss sein.
Die Petition soll noch in diesem Jahr mit so vielen Unterstützern wie möglich dem Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung übergeben werden. Da wir nicht damit rechnen, dass der derzeit noch zuständige Minister Schmidt sich unserer Forderungen annimmt, möchten wir die Petition zügig nach der Wahl abgeben, in der Hoffnung auf eine neue Ministerin oder neuen Minister, der ihrer oder seiner Verantwortung als Verbraucherschutzminister*in tatsächlich nachzukommen vermag.



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