Für mehr Normalität an Schulen!

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Elterninitiative: Kinder stärken in der Corona-Krise

Hallo, wir sind Eltern von Schülern verschiedener Klassenstufen. Unsere Kinder freuen sich genauso wie viele Tausend andere Kinder auch, auf den baldigen Beginn der Schule. Von Normalität und einem intelligenten, pädagogischen Konzept sowie echten Alternativen sind wir jedoch meilenweit entfernt.

Die seelischen Folgen für unsere Kinder sind dabei jetzt schon gravierend. Kinder die weinen, weil sie ihre Familie und Freunde nicht mehr treffen dürfen. Kinder die Alpträume haben, von Abstand und Isolation getrieben. Kinder die verstärkt von häuslicher Gewalt bis hin zu sexuellem Missbrauch betroffen sind. Kinder die depressiv werden.

Was brauchen Kinder zur gesunden Entwicklung?

  • Soziale Kontakte (den Kindern fehlen aktuell Kontakte zu Freunden, der Austausch außerhalb der Kernfamilie)
  • Verlässlichkeit und Sicherheit wie z. B. ein geregelter Tagesablauf, klare Strukturen, die Schule als sicherer Rahmen, Stabilität
  • Bewegung und Sport
  • Bildung und Förderung der Kinder
  • Altersgerechte Empfehlungen und Maßnahmen (die aktuell geforderten Maßnahmen sind für Schüler im Grundschulalter nicht einhaltbar)
  • Sicherheit im Allgemeinen

Worum geht es uns?

  • Kinder dürfen nicht mit noch mehr Angst und Panik konfrontiert werden
  • Ungeeignete Hygienemaßnahmen abstellen, die nicht einhaltbar sind
    Beispiel Masken: Diese werden immer wieder aufgesetzt und abgenommen und somit berührt; Masken in Beutel als Virenschleuder -> sinnvoller Einsatz im Schulalltag ist fraglich
  • Wir müssen vermitteln, dass es für alles eine „gute und sinnvolle“ Lösung gibt
  • Kinder sollen ihre Fröhlichkeit bewahren; wir richten aktuell großen Schaden an, aufgrund nicht durchdachter Adhoc-Lösungen, die theoretisch richtig erscheinen aber nicht praktikabel sind
  • Kinder Stück für Stück in die Normalität zurückführen und das mit Freude und nicht mit Angst
  • Wir müssen noch eine Weile mit dem Virus leben und Risikogruppen schützen
  • Gemeinsames Lernen, begleitet von Pädagogen, um die „Lernlücken“ gering zu halten
  • Entlastung für Familien -> Sicheren Ort für fixe Zeiträume schaffen
  • Ein Konzept entwickeln, das Lehrer in der Umsetzung nicht überfordert

Ziele und Lösungsansätze:

  • Wir fordern Schulen und Eltern in die konzeptionelle Gestaltung und Umsetzung von Hygienemaßnahmen einzubeziehen
  • Nach dem Alter von Schülern differenzieren
  • Wir fordern Schule ohne Angst: „Wer sich nicht an die Regeln hält, wird nach Hause geschickt“ -> Das darf es nicht geben
  • Risikopatienten, die sich verstärkt schützen wollen, können zum Eigenschutz Masken der Risikoklassen FFP2 und FFP3 tragen;   Das erspart allen anderen Kindern, vor allem Grundschülern, das Tragen von Masken
  • Wir fordern Klassenaufteilung in Gruppen -> wochenweiser Wechsel (Schule/Homeschooling) und Unterricht von min. 4-5 h/Tag
  • Freie Kapazitäten in aktuell ungenutzten Räumen prüfen, wie      z. B. Gemeindehaus/Bürgerhaus, Räumlichkeiten von Vereinen und Privaträume von Eltern
  • Wir fordern Unterricht nach draußen zu verlagern -> Der Frühling und Sommer kann ins Lehrkonzept integriert werden -> Mathematik und Sachkunde können in der Natur wunderbar entdeckt und vermittelt werden
  • Hygiene-Rituale in der Gemeinschaft spielerisch lernen; ohne Angst und Panik
  • Wir fordern mehr Normalität für die Kinder an Schulen

Vielen Dank für Eure / Ihre Unterstützung im Namen der Schüler.