Forderung nach eindeutiger Identifizierbarkeit von offen verkauften Lebensmitteln

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Verbraucherschutz bei Lebensmittelrückrufen verbessern

Immer wieder veröffentlichen Behörden als auch Hersteller Lebensmittelrückrufe die sich auf Waren beziehen, die über Thekenverkauf an VerbraucherInnen abgegeben werden. Dazu gehören Käse, Fisch, Wurst- und Fleischprodukte, aber auch Obst und Gemüse. Die den jeweiligen Produkten zugeordneten Daten, wie die Chargen- oder Lotnummer und vor allem die Herstellerangaben sind somit für Endverbraucher nicht festzustellen.

Der aktuelle Fall mit bundesweiten Rückrufen der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH (https://www.produktwarnung.eu/2019/10/07/dringende-warnung-nach-todesfaellen-warnung-vor-produkten-der-wilke-wurstwaren-in-berndorf/15575 zeigt wieder einmal, wie wichtig es für Endverbraucher wäre, diese Daten schnell und unkompliziert einfach ablesen zu können.

Verbraucher schützen!

Sinn eines Produktrückrufes ist - vor allem bei einer Gefahr für Leib und Leben - die Information der Endkunden /Verbraucher. Gefährlich, gerade dann, wenn die zurückgerufenen Waren von diesen überhaupt nicht identifiziert werden können

Wir fordern daher dringend die Politik als auch die Hersteller und Verkaufsbetriebe auf, zukünftig dafür Sorge zu tragen, dass diese Daten (etwa das Identitätskennzeichen des Herstellers) auf den jeweiligen Belegausdrucken für Kunden einfach ablesbar sind.

So wäre sichergestellt, dass nicht nur Verbraucher im Falle eines Rückrufes ihr Produkt eindeutig identifizieren können, sondern auch Medien können schneller und gezielter informieren. Unternehmen könnten dann sogar über eine Art Wiegesperre eine versehentliche Abgabe betroffener Ware verhindern

Wir raten Verbrauchern als Konsequenz aus den letzten Lebensmittelskandalen schon jetzt dazu, bei Käufen über die Bedientheken grundsätzlich das Identitätskennzeichen des jeweiligen Produktes erfragen.

Oliver Barthel / produktwarnung.eu