

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
seit Monaten wird über den mutmaßlich ersten großen Ausbruch des Coronavirus Sars-Cov-2 auf einem so genannten Wet Market im chinesischen Wuhan gesprochen. Und auch das neuerliche Aufkeimen des Virus in China wird auf einen solchen Markt zurückgeführt: den Xinfadi-Markt in Peking, der als größter Wet Market Asiens gilt. Diese Fälle haben den Begriff „Wet Market“ in Deutschland erst bekannt gemacht.
Was aber ist ein Wet Market wirklich? Inwiefern unterscheidet er sich von einem Wildtiermarkt? Und wie steht es um das Tierwohl? Mit diesen Fragen haben wir uns in unserem neuesten Blogbeitrag »Wet Market ≠ Wildtiermarkt – und wie steht es um das Tierwohl? Beschäftigt.
So viel vorab:
Dass viele Wet Markets einen problematischen Umgang mit Tieren gemein haben, ist nicht zu bestreiten. Doch grundsätzlich alle diese Märkte und die dort tätigen Menschen unter den Verdacht der Tierquälerei zu stellen, ist für den Tierschutz wenig förderlich.
Als Welttierschutzgesellschaft möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass mit mehr Bedacht und Weitblick statt Pauschalisierung auf die weltweiten Tierschutzprobleme geschaut wird – auch in Bezug auf Wet Markets. Eine Bewertung kann nur für jeden einzelnen Markt und die dort herrschenden Zustände erfolgen. Der Ruf nach einem grundsätzlichen Verbot der Wet Markets zielt ins Leere. Es ist wichtig, die teilweise vorherrschenden Missstände konkret zu benennen und sich dort für Verbesserungen in Sachen Tierwohl einzusetzen.
Inwiefern? Auch das lest Ihr »hier im Blog.
Herzliche Grüße
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft
PS: Ihr wollt unsere Tierschutznews direkt in Euer Postfach? Dann meldet Euch hier unkompliziert und unverbindlich an: »https://welttierschutz.org/tierschutznews