

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, es gibt große Neuigkeiten in dunklen Zeiten. Nachdem Peter Munya vom kenianischen Landwirtschaftsministerium Ende Februar bereits ein Verbot der Schlachtung von Eseln und dem Handel mit Eselsprodukten in Aussicht stellte, liegt nun die offizielle Bestätigung vor: Die einst erteilte Erlaubnis, Esel für den Export zu schlachten, wurde durch die Veröffentlichung in der Gazette Kenias jetzt revidiert – mit sofortiger Wirkung ist somit der rechtliche Rahmen für ein Verbot der Schlachtung von Eseln für den Export nach China geschaffen!
Damit wäre nicht nur die grausame Schlachtung der bis zu 1.000 Esel am Tag beendet. Kenia – in Ostafrika als Zentrum der Exporte von Eseln nach China geltend – könnte auch andere Länder zu Taten bewegen.
Wir sind außer uns vor Freude. Aber wir können NOCH nicht von nachhaltigem Erfolg sprechen. Denn die Coronakrise erschwert es aktuell, weiterführende Informationen zu bekommen. Auch sind die Möglichkeiten unserer lokalen Partner im Kampf für den Schutz der Esel momentan angesichts der nationalen Restriktionen eingeschränkt. Wir versuchen die Situation zu validieren: Werden die Schlachthausbetreiber gegen die Entscheidung vorgehen? Gibt es eine Gesetzeslücke, die ihnen einen weiteren Betrieb ggf. ermöglicht? Wird sich der Handel jetzt verlagern und – im schlimmsten Fall – in illegalen Schlachtungen resultieren? Lest hier mehr zum Thema: »https://welttierschutz.org/eilmeldung-esel/
Und seid versichert: Wir arbeiten unter Hochdruck daran, Antworten zu finden, um die nächsten notwendigen Schritte definieren zu können. Meldet Euch hier für unsere Tierschutznews an und bleibt auf dem Laufenden: »https://welttierschutz.org/tierschutznews