

Vielleicht habt Ihr auch schon von der These gehört, dass die Natur der Menschheit mit der Corona-Pandemie ein Signal senden wollte? Davon kann man halten, was man möchte, sicher ist aber: Die Corona-Pandemie könnte tatsächlich zur Folge haben, dass sich das Leid vieler wildlebender Tiere langfristig verringert. Lasst uns gemeinsam auf unsere Wildtierprojekte blicken und somit nach China und Vietnam schauen – in zwei Länder, die im Zentrum des illegalen Wildtierhandels stehen.
Ein Hoffnung bringendes Signal kommt in diesen Tagen aus China: Denn nach dem bekannt wurde, dass das Coronavirus wohl auf einem so genannten „wet market“ (einem Wildtiermarkt) in Wuhan vom Tier auf den Menschen übertragen wurde, schloss das Land dergleichen unmittelbar. Noch Ende Februar folgte ein dauerhaftes Verbot des Handels mit und des Konsums von Wildtieren in China – ein großer Schritt, auf den aber unbedingt weitere Taten folgen müssen.
Doch gleichzeitig gibt uns China auch großen Anlass zur Sorge – denn die Verbote klammerten von Beginn an den medizinischen Einsatz von Wildtierprodukten aus. Der Grund wird jetzt deutlich: Chinas Nationale Gesundheitskommission empfiehlt jetzt die Behandlung des Coronavirus durch Bärengalle. Wir können es selbst kaum glauben: Ein Produkt immensen Tierleids, das durch künstliche Alternativen ersetzbar ist, soll wieder Aufwind erfahren? Eine erhöhte Nachfrage nach Bärengalle könnte gravierende Folgen für viele Bären haben. Das darf nicht geschehen!
Ihr seht: Der Wildtierschutz bewegt sich in dieser Krise zwischen Hoffen und Bangen. Dringend müssen wir weiterhin sowohl für den Schutz der wildlebenden Tiere einstehen, als auch gleichzeitig Rettungen und die anschließende Versorgung gequälter Tiere wie dem Bären Voi leisten.
Hier lest hier weitere Hintergründe und erfahrt, wie Ihr Euch mit uns für die Tiere stark machen könnt: https://welttierschutz.org/wildtierschutz-in-coronakrise/
Herzliche Grüße - und bleibt gesund!
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft