Die Telematikinfrastruktur ist die Voraussetzung u.a. für die von der Bundesregierung geplante Einführung der elektronischen Patientenakte. Künftig soll diese Speichermöglichkeit von Patientendaten auf einem zentralen Server ermöglichen, dass Ärzte schneller an Informationen herankommen. Eigentlich ein clevere Idee, die Digitalsierung im Gesundheitswesen bietet hier alle Möglichkeiten. Aber nicht nur Ärzte, auch die Industrie soll zum Wohle des Volkes Zugangsrechte zu Patientendaten haben, um effektive und führende Wissenschaft zu betreiben. Sehr profitabel!
Wie weit darf der Datenaustausch eigentlich gehen?
Wer erhält Zugriff auf die Daten?
Wer haftet am Ende, wenn es zum Datenleck kommt?
Wollen wir wirklich ein solch zentrales Gut, den medizinischen Datenschutz, vernachlässigen zugunsten einer im Hauruckverfahren durchgepreschten digitalen Lösung, um industrielle Interessen zu befriedigen?
Es ist gewünscht, den Datenschutz schrittweise auszuhebeln. Das sollen die Regierenden doch einfach ehrlicherweise zugeben. Übrigens , hat Herr Spahn dies schon in seinem 2016 veröffentlichen Buch gefordert.
Stimmen Sie gegen eine zentrale Datenspeicherung und für das Recht auf Selbstbestimmung!