
Allen Beteuerungen von gemeinsamer Solidarität zum Trotz schiebt Deutschland weiterhin ab. Zwar werden – auf vielstimmigen Protest hin - Abschiebungen nach Dublin in andere EU-Länder ausgesetzt, doch andere Abschiebevorhaben, z. B. nach Nigeria, werden mit unverminderter Härte durchgezogen. Sehenden Auges wird dabei auch ein Export des Virus in Kauf genommen!
Obwohl eine Vielzahl von Petitionen und Brandbriefen Sofortmaßnahmen zur Verhinderung einer tödlichen Katastrophe in den Flüchtlingscamps in Griechenland fordern - ihre Evakuierung, sofortige Gesundheitsversorgung und die Einhaltung von Menschenrechten – geschieht: nichts. Wir fordern: alle Camps müssen sofort evakuiert werden! Aufnahme aller Flüchtlinge in der EU und Übernahme der Kosten durch die EU! Denn es ist die Abschreckungspolitik der EU, die diese katastrophalen Zustände in den Camps zu verantworten hat, die jetzt zur tödlichen Gefahr für viele Menschen zu werden droht.
Das völlige Gegenteil von Solidarität zeigt auch der Umgang mit den Flüchtlingscamps in Deutschland. In Erstaufnahmestellen und sogenannten ANKER-Zentren, selbst in vielen dezentralen, kommunalen Unterbringungseinrichtungen verschärft das Virus die Situation enorm: Leben auf engstem Raum, Sammel-Sanitärräume machen es Bewohnern wie Mitarbeitern schwer, sich gegen Infektionen wirksam zu schützen. Oft die einzige Maßnahme bei Ausbruch der Krankheit ist, die Bewohner einzusperren. Betroffene berichten: „Wir teilen uns im Container alle eine einzige Küche und einen Duschraum. Wie soll ich mir die Hände waschen, wenn ich von draußen in mein Zimmer zurückkomme? Weiß ich, wer meine Türklinge angefasst hat?“ Die Angst geht um und die Unsicherheit, was erlaubt ist und was nicht: „Wir bleiben alle in unseren Zimmern, selbst die Familien mit Kindern. Keiner geht mehr raus.“ Die Informationen sind dürftig, das Ausgeliefertsein an alle möglichen panikmachenden fake-news in den sozialen Netzwerken groß. Dennoch gibt es Beispiele funktionierender gegenseitiger Hilfe und Solidarität, wenn erkrankte Zimmernachbarn mit Nahrung versorgt werden.
Die vielbeschworene „Solidarität“ zur Bewältigung der Pandemie gilt demnach offenbar nicht für alle: wer ist also damit gemeint, wenn dauernd von „Wir“ gesprochen wird? „Wir“, die ein sicheres Zuhause haben, „Wir“, die einen deutschen Pass haben? Das ist nicht akzeptabel!
Helft mit, den Protest zu verstärken, teilt und verbreitet die Petition des Freundeskreises Alassa & Friends, bis die Forderungen restlos erfüllt sind:
Wir bitten alle, die dieses update erhalten, diese nachfolgenden Informationen an Flüchtlinge weiterzugeben, ihre Selbstorganisation und die gegenseitige Hilfe zu organisieren und zu fördern:
What are symptoms of corona?
Always: fever and dry cough, also shortness of breath.
What to do if you have these symptoms?
Call a doctor - do not go directly to the office! Otherwise you endanger all other patients. If no doctor has been reached, contact the health department and your social worker.
Precautionary rules of conduct:
No shaking hands, no hugs!
Keep a minimum distance of 1.5, better 2 meters from other people, when you go outside, e.g. for shopping.
Wash hands with soap at least 20 seconds several times a day, especially when you come back into your home!
As disinfectants are no longer available in many places, this is an alternative: a solution of vinegar essence (“Essig-Essenz” – available in any food-supermarket): one part vinegar essence to three parts water. So that all touched surfaces are wiped regularly.
Sports and exercise as well as antiviral foods such as ginger, green tea, turmeric, apple cider vinegar and honey (one teaspoon per glass of water) cannot prevent corona, but they do strengthen the immune system. Daily walks (two people together is still allowed) with distance between the participants are absolutely o.k. and necessary!
Organize solidarity! Help each other in the neighborhood and among friends. If you do not belong to the risk group yourself, offer your help to others.
Sign and share the Petition: change.org/evakuierung