

„Alternative Wahrheiten“, „Fake news“ kennen wir bisher vor allem aus Trump-Land – aber es gibt sie auch bei uns.
Hartnäckig wird das Gerücht gestreut, Alassa Mfouapon sei überhaupt nicht in Italien – er sei in Deutschland, führe ein ganz gutes Leben und die ganze Kampagne sei reine Skandalisierung. Man muss sich schon fragen: Wer hat ein Interesse daran, auf diese intrigante Weise die Kampagne für seine Rückholung aus Italien zu diffamieren und die Solidarität zu spalten? Die Tatsache, dass dieses Gerücht an verschiedenen Orten auftaucht, dass es immer angeblich hochseriöse, gar „offizielle“ Quellen seien, die aber dann meist „nicht genannt“ werden wollen, erinnert an die Machart von Fake-News. Es offenbart sich hier die gleiche Handschrift, die auch aktuell die Bilder von Chemnitz infrage stellt – plötzlich seien angeblich die Videoaufnahmen, die den rechten Mob zeigen, wie er ausländisch aussehende Menschen jagt, nicht echt! Doch solche Gerüchte werden nicht dadurch wahrhaftiger, dass sie mit den höheren Weihen des „Verfassungsschutzes“ versehen werden – im Gegenteil: ist es doch gerade der Verfassungsschutz selbst, dessen seine fehlende Wahrheitsliebe immer offenkundiger wird – ebenso wie die politische Nähe seines Präsidenten zu Herrn Seehofer und seine guten Kontakte zur AfD!
Was soll uns hier von wem eingeredet werden? Was ist das Interesse dieser „alternativen Wahrheit“? Die Petition für Alassa ist ein heißes Eisen! – denn es geht nicht nur um ein schreckliches Einzelschicksal, es geht um die gesamte Abschiebepraxis dieser Regierung, um das Dublin-Abkommen, um die Frage der Ursachen von Flucht und Migration – und um die Frage, ob Widerstand berechtigt ist, wenn Recht zu Unrecht wird?
Wir haben die Gerüchte Alassa mitgeteilt und er schickt Euch allen herzliche Grüße aus Italien - verbunden mit einigen eindeutigen Photos.
Nach wie vor gilt: Teilt und verbreitet die Petition! Einer für alle – alle für einen: Holt endlich Alassa Mfouapon nach Deutschland zurück!