
Zunächst Danke für die 1.000+ Unterschriften. Damit ist es aber noch nicht getan. Nach einem Bericht der "Tagesschau" hießt es: "Die Bundesagentur für Arbeit hat nach Berichten des SWR über Datenhändler auf ihrer Jobbörse einen der großen Anbieter gesperrt. Nach eigenen Angaben habe man die gefälschten Stellenanzeigen gelöscht."
So weit, so gut. Aber nicht ausreichend. Selbst, wenn die Bundesagentur für Arbeit Anbieter*innen sperrt. Die Krux bleibt in der Funktion der sog. "unbetreuten Stellenangeboten". Arbeitgeber*innen, unabhängig der Größe, können jederzeit autonom ihre Stellenangebote in die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit einstellen. Klar ist dieses eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter*innen in den Jobcentern, Arbeitsagenturen und dem angegliederten Arbeitgeberservice. "Unbetreute Stellenangebote" müssen nicht explizit durch die Mitarbeiter*innen der BA kontrolliert werden. Und logisch füllt es die Jobbörse. So soll es zumindest nach außen hin aussehen, dass es ungemein viele Stellenangebote gibt. Kontrolle fehl am Platz.
Mein Ziel bleiben weiterhin die Petitionsforderungen und deren Umsetzung. Alles andere lädt gerade dazu ein aus der Jobbörse ein Datenmissbrauch-Tummelplatz zu kreieren. Nicht die Arbeitgeber*innen sind hier der Mittelpunkt, sondern Bewerber*innen, die im guten Glauben die Jobbörse nutzen und damit Hoffnung verbinden.
Und so muss es heißen: Keine Macht des Datenmissbrauchs durch die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.