IKEA hat sich erstmals geäußert – und ausgerechnet die entscheidende Frage offengelassen.


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zwei Monate nach dem Start dieser Petition ist etwas passiert, worauf wir gewartet haben: IKEA hat sich zum ersten Mal geäußert. Und mehrere große Medien haben über den Fall berichtet.
Was in der Presse stand
Am 4. September berichtete das Hamburger Abendblatt als erstes Medium über die stille Auslistung – und fragte bei IKEA nach. Am selben Tag zogen t-online, der Berliner Kurier und desired.de nach, am 7. September die Hamburger Morgenpost. In mehreren Berichten wird unsere Petition erwähnt oder direkt verlinkt.
- Hamburger Abendblatt: „Kunden ‚so enttäuscht': Ikea nimmt beliebtes Essen aus dem Sortiment"
- t-online: „Ikea streicht Plant-Hotdog"
- Berliner Kurier: „Veganer Hotdog bei Ikea: Plant-Hotdog ist gestrichen"
- desired.de: „Ikea wirft Kult-Snack aus dem Sortiment – Fans kämpfen für sein Comeback"
- Hamburger Morgenpost: „Ikea nimmt beliebtes Essen von der Karte – Kunden laufen dagegen Sturm"
IKEAs Antwort – und was darin fehlt
Gegenüber dem Abendblatt erklärte der Konzern: „Wir haben entschieden, den Plant-Hotdog im Laufe des Sommers aus unserem Sortiment zu nehmen." Man entwickle das Angebot „kontinuierlich weiter" – nach den Geschmackspräferenzen und dem Feedback der Kundinnen und Kunden.
Mehr kam nicht. t-online fasst es so zusammen: „Ikea hält sich dazu bedeckt." Die Hamburger Morgenpost schreibt: „Warum Ikea den beliebten Hotdog streicht, bleibt offen."
Damit wissen wir zwei Dinge (halbwegs) sicher.
- IKEA beruft sich auf das Feedback der Kundschaft. Genau darum geht es hier. Wenn das Sortiment nach Geschmack und Kundenfeedback gestaltet wird, dann ist diese Petition genau das richtige Instrument, das IKEA selbst als Maßstab nennt.
- Gegenüber der Presse wurde nichts zum Thema Lieferprobleme genannt, damit sind die Gerüchte und Aussagen von einzelnen Schwedenbistro-Mitarbeitern erstmal etwas entkräftigt.
Was weiterhin fehlt, ist eine Begründung. Warum musste ausgerechnet die erfolgreichste pflanzliche Alternative gehen? IKEA wollte bis 2025 die Hälfte der Restaurantgerichte pflanzlich anbieten. Wir haben 2026 – und das Sortiment wird kleiner statt größer. Unsere zweite Forderung, Transparenz, ist bis heute unbeantwortet. Immerhin verbindet heutzutage so gut wieder jeder einen "Hotdog" irgendwie mit Ikea Möbeln, oder?
Wir wachsen – und zwar schneller als vorher
Als die ersten Artikel erschienen, standen wir bei rund 280 bis 350 Unterschriften. Heute sind wir 520, allein 268 davon kamen in dieser Woche dazu. Das nächste Ziel: 1.000 🎉
Drei Dinge, fünf Minuten
- Teilen 💌 Schick den Petitionslink an drei Menschen, die den Plantdog vermisst haben – Familiengruppe, Team-Chat, WG-Chat.
- Auf die 1000 Unterschriften kommen 📈 Ab dieser Marke steigen laut Change.org die Erfolgsaussichten deutlich – und eine vierstellige Zahl liest sich in einer Redaktion und in einer Konzernzentrale anders als eine dreistellige.
- Schreib IKEA direkt 💬 Eine kurze, freundliche Nachricht an den Kundenservice oder ein sachlicher Kommentar unter den Beiträgen von @ikeadeutschland. Ein Satz genügt: „Ich habe den Plant-Hotdog regelmäßig gekauft und vermisse ihn. Bitte bringt ihn zurück." Wenn Kundenfeedback zählt, muss es auch ankommen.
Bleiben wir freundlich, hartnäckig und konkret. Wir fordern nichts Unmögliches – wir erinnern IKEA an das eigene Versprechen.
Danke, dass ihr dabei seid 🌱🌭
Gabriel