Aggiornamento sulla petizioneBrandenburg zeigt Haltung!

Erster Erfolg: Über 2.500 Unterzeichner:innen

Neues Potsdamer ToleranzediktPotsdam, Germany
26 Jan 2022

Liebe Unterstützer:innen des Aufrufs "Brandenburg zeigt Haltung!",

wir freuen uns, dass bereits über 2.500 Unterzeichner:innen den gemeinsamen Aufruf unterstützen. Zahlreiche Zuschriften erreichen uns derzeit auch per E-Mail, von Ärzt:innen, Landät:innen, Bürgermeister:innen, aus Initiativen, Sport, Verbänden und Politik. Es ist offensichtlich, dass es ein Bedürfnis gibt, Haltung zu zeigen. Die "Stille Mehrheit" meldet sich mehr und mehr zu Wort und überlässt nicht der lauten Minderheit das Feld.

Wir müssen aber noch mehr werden. Daher unsere herzliche Bitte. Teilen Sie den Aufruf im Freundes- und Bekanntenkreis, auf sozialen Netzwerken und in Messenger-Diensten. Der Link zur Petition ist:
https://www.change.org/brandenburgzeigthaltung

Nutzen Sie gerne auch den Foto-Generator auf unserer Webseite, um eigenen Bilder für Facebook/Instagram zu erstellen. Sie finden ihn unter: 
https://www.brandenburg-zeigt-haltung.de/aufruf-unterstuetzen/

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle gerne eine Stellungnahme von Dr. med. Götz Brodermann, Geschäftsführer Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH vorstellen, warum er sich dem Aufruf als Erstunterzeichner angeschlossen hat.

"Als ich gefragt wurde, ob ich mich am Aufruf „Brandenburg zeigt Haltung“ beteiligen möchte, gab es für mich nur eine Option: JA!

Seit vielen Monaten erleben meine Kolleginnen und Kollegen im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus leidvoll und hautnah, was Corona bedeutet. Sie versuchen schwerstkranken Covid-Patienten das Atmen zu erleichtern. Versuchen alles Menschenmögliche, Sterbenden den letzten Anruf bei den Lieben zu Hause zu ermöglichen. Versuchen, die Einsamkeit während des oft wochenlangen Aufenthalts auf den Corona-Stationen zu lindern. Und das alles, während Sie privat selbst mit allen Einschränkungen leben müssen, die Corona derzeit für unser aller Leben bedeutet.

Dass Menschen Corona in Frage stellen, die Regeln missachten, gemeinsamen mit Rechtsradikalen „spazieren“, dafür kann ich kein Verständnis zeigen. Und ja – dass was ich u.a. in Cottbus derzeit beobachte, macht mich nicht nur fassungslos, sondern mitunter auch traurig und wütend.

Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Regeln sollen immer, aber insbesondere, wenn Sie die persönliche Freiheit des Einzelnen einschränken hinterfragt werden. Aber wir müssen auch anerkennen, wann das oberste Gebot ganz einfach Solidarität heißt. Damit wir die gefährdeten Personengruppen schützen und das Gesundheitssystem nicht kollabiert und wir irgendwann wieder normal leben können."

Das Zitat spricht uns aus der Seele und wir laden Sie ein, uns gerne ebenfalls Ihre Beweggründe zu schreiben. Wir würden sie, wenn gewünscht, auch auf der Webseite veröffentlichen.

Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihr Engagement

Daniel Wetzel
für den Vorstand des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt (www.potsdamer-toleranzedikt.de)

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