Bitte keine abwertenden Tier-Bezeichnungen mehr in unserer Sprache!


Bitte keine abwertenden Tier-Bezeichnungen mehr in unserer Sprache!
Das Problem
Fressen. Mistviech. Dumme Kuh. Drecksau. Kloake. Dummer Esel. Falsche Schlange. Tölpel. Hornochse. Mondkalb. Spatzengehirn (...)
Als aktives Mitglied unserer Community, die dieses Thema immer wieder kritisch diskutiert, fordere ich ein generelles Umdenken bei der Anwendung von Begriffen, die das Tier in seiner Würde und Individualität herabsetzen.
Kein Lebewesen darf durch eine bestimmte Wortwahl diskriminiert werden, unabhängig davon, ob es sich selbst der Tragweite bewusst ist oder nicht. Das Wort als Eigenschaft oder Nomen beeinflusst unser Verhalten und macht in diesem Fall das wehrlose Tier zu einem noch leichteren Objekt willkürlicher Ausbeutung und Profitinteressen.
Darum sollten wir abwertende Tier-Metaphern dringend aus unserer Gegenwartsssprache streichen, denn Sprache formt den Geist und damit die Handlung > Stichwort hier: kognitive Linguistik.
"Tiermetaphern mit abwertendem Charakter finden sich am häufigsten in Verbindung mit Nutztieren, denen vom anthropozentrischen Standpunkt aus Eigenschaften zugeschrieben werden, die oft nicht nachvollziehbar sind. Beispielsweise Dummheit, Ungebildetheit, Starrköpfigkeit, Antipathie, Rohheit, Plumpheit, Vergesslichkeit, Naivität, Schwäche, Feigheit, Ängstlichkeit, Hinterlistigkeit, Unreine, Unmanierlichkeit, Schwachsinnigkeit u. v. a.
Nur in seltenen Fällen gibt es eine etymologische Erklärung, wie beispielsweise die Schlange, die seit Adam und Eva als Symbol für Hinterlistigkeit, Boshaftigkeit und Verleumdung steht. Mit anderen Worten, durch die pejorative Verwendung von Tierbezeichnungen etabliert der Mensch auch seine Dominanz über den Tieren (cf. Van Dijk 1997). In der sehr interessanten Diskussion über das Machtverhältnis (Dominanz) der Menschen über Tieren weist Stibbe (2001) darauf hin, dass es darüber in der Sprachwissenschaft, mit Ausnahme von Kheels Analyse (1995), kaum Abhandlungen gibt. Diese Tatsache erstaunt vor allem in Hinblick auf jüngere Sichtweisen, die die mentale Konstruktion der Welt für die Zwecke sprachlicher Kommunikation in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen stellen, wie beispielsweise die kognitive Linguistik. Betrachtet man aber Pejorative und die Frage, inwiefern man mit ihnen soziale Wirklichkeit konstruiert, kann man unseres Erachtens nicht ohne die Sichtweise der kognitiven Linguistik auskommen. Deshalb werden wir uns nachfolgend gerade dieser relativ unerforschten und potentiell interessanten Verbindung der Betrachtung von Pejorativen in Bezug auf das kognitionslinguistische Paradigma widmen." Quelle: Gewalt der Sprache: Lexikalische Abwertung als (Ab)Bild einer Sprachgemeinschaft von Aneta Stojić und Marija Brala-Vukanović (Rijeka)
"Dysphemismus, auch Kakophemismus, ist ein Fachbegriff aus der Sprachwissenschaft für einen sprachlichen Ausdruck, der über Personen, Dinge oder Sachverhalte eine (oft starke) negative Wertung beinhaltet oder negative Assoziationen zu diesen weckt. Er ist ein Antonym zu Euphemismus. Ähnlich dem Dysphemismus ist das Pejorativum." Wiki Auszug
Mit einem Dysphemismus wird das Bezeichnete – vielfach in drastischer Weise – herabgesetzt und Missachtung ausgedrückt.
☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆
Denkt dran, die E-Mail zu bestätigen, da die Stimmen sonst nicht gezählt werden! Die Petition richtet sich an den Deutschen Presserat.
Es ist also wichtig, dass jetzt möglichst viele unterzeichnen!
"Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien in Deutschland. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse. Als Selbstkontrolle verteidigt der Presserat die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen."
"Faule Sau", "dummes Huhn", "blöde Gans" – speziesistische Redensarten sind nicht nur faktisch falsch, sie formen unser Bild von Tieren mit. Es wertet sie ab und schafft künstlich Hierarchien, die ihre Ausbeutung legitimieren." (VgT Schweiz Auszug)
Laut einer Studie des Journal of Animal Ethics (2011) kann Sprache tatsächlich beeinflussen, wie wir Tiere behandeln. Die Forscher argumentieren, dass die Art und Weise, wie wir über Tiere sprechen und in Folge denken, sinngemäss dazu führen kann, dass wir sie als minderwertig oder Aussenseiter / nicht zugehörig wahrnehmen. Dieses Problem geht weit über unsere Gemeinschaft hinaus - es ist global.
Es ist an der Zeit für uns alle - inkl. der Medienhäuser und Bildungseinrichtungen - unsere Sprache zu reflektieren und anzupassen.
Wir müssen sicherstellen, dass unsere Sprache den Respekt widerspiegelt den jedes Lebewesen verdient.
Unterzeichne diese Petition JETZT um ein Bewusstsein für diese wichtige Angelegenheit zu schaffen, die zu einem generellen Umdenken und einer neuen Ein- und Wertschätzung des Tieres führen könnte!
https://vgt.at/presse/news/2022/news20220826mn.php
Iris Asiya Pasternack Online Community Veganes Zeitalter und die Administratoren: Laura Amna Haq, Dirk Schelinski, Gülay Aktas, Jenny Jeannette Schröter, Adrienne Kneis, Thomas Murcier.

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Das Problem
Fressen. Mistviech. Dumme Kuh. Drecksau. Kloake. Dummer Esel. Falsche Schlange. Tölpel. Hornochse. Mondkalb. Spatzengehirn (...)
Als aktives Mitglied unserer Community, die dieses Thema immer wieder kritisch diskutiert, fordere ich ein generelles Umdenken bei der Anwendung von Begriffen, die das Tier in seiner Würde und Individualität herabsetzen.
Kein Lebewesen darf durch eine bestimmte Wortwahl diskriminiert werden, unabhängig davon, ob es sich selbst der Tragweite bewusst ist oder nicht. Das Wort als Eigenschaft oder Nomen beeinflusst unser Verhalten und macht in diesem Fall das wehrlose Tier zu einem noch leichteren Objekt willkürlicher Ausbeutung und Profitinteressen.
Darum sollten wir abwertende Tier-Metaphern dringend aus unserer Gegenwartsssprache streichen, denn Sprache formt den Geist und damit die Handlung > Stichwort hier: kognitive Linguistik.
"Tiermetaphern mit abwertendem Charakter finden sich am häufigsten in Verbindung mit Nutztieren, denen vom anthropozentrischen Standpunkt aus Eigenschaften zugeschrieben werden, die oft nicht nachvollziehbar sind. Beispielsweise Dummheit, Ungebildetheit, Starrköpfigkeit, Antipathie, Rohheit, Plumpheit, Vergesslichkeit, Naivität, Schwäche, Feigheit, Ängstlichkeit, Hinterlistigkeit, Unreine, Unmanierlichkeit, Schwachsinnigkeit u. v. a.
Nur in seltenen Fällen gibt es eine etymologische Erklärung, wie beispielsweise die Schlange, die seit Adam und Eva als Symbol für Hinterlistigkeit, Boshaftigkeit und Verleumdung steht. Mit anderen Worten, durch die pejorative Verwendung von Tierbezeichnungen etabliert der Mensch auch seine Dominanz über den Tieren (cf. Van Dijk 1997). In der sehr interessanten Diskussion über das Machtverhältnis (Dominanz) der Menschen über Tieren weist Stibbe (2001) darauf hin, dass es darüber in der Sprachwissenschaft, mit Ausnahme von Kheels Analyse (1995), kaum Abhandlungen gibt. Diese Tatsache erstaunt vor allem in Hinblick auf jüngere Sichtweisen, die die mentale Konstruktion der Welt für die Zwecke sprachlicher Kommunikation in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen stellen, wie beispielsweise die kognitive Linguistik. Betrachtet man aber Pejorative und die Frage, inwiefern man mit ihnen soziale Wirklichkeit konstruiert, kann man unseres Erachtens nicht ohne die Sichtweise der kognitiven Linguistik auskommen. Deshalb werden wir uns nachfolgend gerade dieser relativ unerforschten und potentiell interessanten Verbindung der Betrachtung von Pejorativen in Bezug auf das kognitionslinguistische Paradigma widmen." Quelle: Gewalt der Sprache: Lexikalische Abwertung als (Ab)Bild einer Sprachgemeinschaft von Aneta Stojić und Marija Brala-Vukanović (Rijeka)
"Dysphemismus, auch Kakophemismus, ist ein Fachbegriff aus der Sprachwissenschaft für einen sprachlichen Ausdruck, der über Personen, Dinge oder Sachverhalte eine (oft starke) negative Wertung beinhaltet oder negative Assoziationen zu diesen weckt. Er ist ein Antonym zu Euphemismus. Ähnlich dem Dysphemismus ist das Pejorativum." Wiki Auszug
Mit einem Dysphemismus wird das Bezeichnete – vielfach in drastischer Weise – herabgesetzt und Missachtung ausgedrückt.
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Denkt dran, die E-Mail zu bestätigen, da die Stimmen sonst nicht gezählt werden! Die Petition richtet sich an den Deutschen Presserat.
Es ist also wichtig, dass jetzt möglichst viele unterzeichnen!
"Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien in Deutschland. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse. Als Selbstkontrolle verteidigt der Presserat die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen."
"Faule Sau", "dummes Huhn", "blöde Gans" – speziesistische Redensarten sind nicht nur faktisch falsch, sie formen unser Bild von Tieren mit. Es wertet sie ab und schafft künstlich Hierarchien, die ihre Ausbeutung legitimieren." (VgT Schweiz Auszug)
Laut einer Studie des Journal of Animal Ethics (2011) kann Sprache tatsächlich beeinflussen, wie wir Tiere behandeln. Die Forscher argumentieren, dass die Art und Weise, wie wir über Tiere sprechen und in Folge denken, sinngemäss dazu führen kann, dass wir sie als minderwertig oder Aussenseiter / nicht zugehörig wahrnehmen. Dieses Problem geht weit über unsere Gemeinschaft hinaus - es ist global.
Es ist an der Zeit für uns alle - inkl. der Medienhäuser und Bildungseinrichtungen - unsere Sprache zu reflektieren und anzupassen.
Wir müssen sicherstellen, dass unsere Sprache den Respekt widerspiegelt den jedes Lebewesen verdient.
Unterzeichne diese Petition JETZT um ein Bewusstsein für diese wichtige Angelegenheit zu schaffen, die zu einem generellen Umdenken und einer neuen Ein- und Wertschätzung des Tieres führen könnte!
https://vgt.at/presse/news/2022/news20220826mn.php
Iris Asiya Pasternack Online Community Veganes Zeitalter und die Administratoren: Laura Amna Haq, Dirk Schelinski, Gülay Aktas, Jenny Jeannette Schröter, Adrienne Kneis, Thomas Murcier.

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 13. Januar 2024 erstellt