Schließung des Ankumer Krankenhaus: Bischof Bode sollte ein Machtwort sprechen!

Das Problem

Unsere Bitte an Bischof Bode:

Geplante Schließung des Krankenhauses Ankum überdenken!
 
"Im Namen vieler ärztlicher Kolleginnen und Kollegen sind wir nicht nur verwundert, sondern bestürzt und traurig über die sich abzeichnende Entwicklung für den Krankenhausstandort Ankum. Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Region, die über Jahre die Zuweisungen durchführten, wurden ebenso wie alle anderen nicht in die Entscheidungsprozesse der Niels-Stensen Geschäftsführung eingebunden. Es gab zu keinem Zeitpunkt im Vorfeld der Ankündigung eine Einladung zu einem Strategiegespräch zwischen den Verantwortlichen der Niels Stensen Kliniken und den Zuweisenden mit dem Ziel eines Erhalts des Ankumer Krankenhauses.“ so Internist Karl-Ernst Brockhaus, Ärztevereinsvorsitzender Fürstenau.

„Die geplante Reduktion des seit mehr als 160 Jahren bestehenden Marienhospitals Ankum-Bersenbrück zu einem regionalen Gesundheitszentrum ist mehr als bedauerlich, denn dies wird die Regelversorgung in dieser Region verschlechtern und zu einer Mehrbelastung der ohnehin gebeutelten ambulanten Versorgung führen.“ führt Dr. Steffen Grüner, Vorsitzender der Bezirksstelle Osnabrück der Ärztekammer Niedersachen weiter aus. „Trotz der Pandemieerfahrungen sollen leider weiterhin kleinere Krankenhäuser geschlossen werden, in den letzten 20 Jahren wurde jede 8. Klinik und jedes 7. Bett abgebaut, um sich auf große Häuser der Maximalversorgung zu konzentrieren. Fällt aber einmal ein Krankenhaus wie in Heinsberg während der Corona Krise aus – was dann? Ebenso darf man nicht vergessen, dass in Zeiten des demographischen Wandels immer mehr Patienten geben wird, die eben keiner Maximal­therapie bedürfen. Somit werden ganze Landstriche und Regionen ihrer Gesundheitskompetenzen und ihrer Standortvorteile für die Bevölkerung beraubt. Es ist grundsätzlich falsch, unser Gesundheitssystem nur betriebswirtschaftlichen Kriterien zu unterwerfen, denn auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung muß die Garantenfunktion einer wohnortnahen ärztliche Versorgung im Vordergrund stehen." so Dr. Grüner weiter.

„Im Rahmen der Diskussion der Fraktionsanträge zur Zukunft des Krankenhausstandortes Ankum habe ich mich für ein Moratorium und den Erhalt des Standortes ausgesprochen. Die Altkreismitte braucht ein echtes Krankenhaus mit 24/7-Öffnung! Insbesondere fehlt bei der aktuellen Schließungsentscheidung eine Mittelfrist-Betrachtung, wie Patientenströme verlässliche Wege in stationäre Einrichtungen wohnortnah nutzen können, wie sich der Ärztemangel insbesondere im ländlichen Raum auf die Notaufnahmen auswirken wird und wie die demographische Entwicklung insbesondere im Bereich der sog. Babyboomer in den nächsten Jahrzehnten Krankenhauskapazitäten ausschöpfen wird.“ so der Landtagsabgeordneten C. Calderone.

"Mit der möglichen Schließung eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung geht ein wesentlicher Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Altkreismitte verloren. Dieser Schritt würde auch die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stark negativ beeinflussen, weil das Krankenhaus als großer Arbeitgeber und Auftraggeber ausfiele, und weil das Krankenhaus für die ansässige Wirtschaft einen wichtigen Standortvorteil bietet, um den Fachkräftebedarf zu decken. Nur so können weiter über die Steuereinnahmen Investitionen in Krankenhäuser ermöglicht werden." so Detert Brummer-Bange aus Ankum.

Daher äußern die Unterzeichner ausdrückliche den Wunsch an die Politik, auf die Entscheidungsträger ein zu wirken, die Schließung des Krankenhauses zu überdenken und zurückzunehmen. Wir bitten daher Herrn Bischof Bode, sich gegen eine Schließung zu entscheiden und im ländlichen Raum eine wohnortnahe flächendeckende Versorgung weiterhin sicher­ zu stellen.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Ankumer Krankenhaus zu erhalten ! Bitten Sie mit Ihrer Unterschrift Osnabrücks Bischof, jetzt Menschlichkeit über Betriebswirtschaft zu setzen. Wir bieten hiermit ausdrücklich unsere Mitarbeit an.

Steffen Grüner, Karl-Ernst Brockhaus, Ulrich Feige, Christian Calderone, Detert Brummer-Bange.

Diese Petition hat 2.614 Unterschriften erreicht

Das Problem

Unsere Bitte an Bischof Bode:

Geplante Schließung des Krankenhauses Ankum überdenken!
 
"Im Namen vieler ärztlicher Kolleginnen und Kollegen sind wir nicht nur verwundert, sondern bestürzt und traurig über die sich abzeichnende Entwicklung für den Krankenhausstandort Ankum. Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Region, die über Jahre die Zuweisungen durchführten, wurden ebenso wie alle anderen nicht in die Entscheidungsprozesse der Niels-Stensen Geschäftsführung eingebunden. Es gab zu keinem Zeitpunkt im Vorfeld der Ankündigung eine Einladung zu einem Strategiegespräch zwischen den Verantwortlichen der Niels Stensen Kliniken und den Zuweisenden mit dem Ziel eines Erhalts des Ankumer Krankenhauses.“ so Internist Karl-Ernst Brockhaus, Ärztevereinsvorsitzender Fürstenau.

„Die geplante Reduktion des seit mehr als 160 Jahren bestehenden Marienhospitals Ankum-Bersenbrück zu einem regionalen Gesundheitszentrum ist mehr als bedauerlich, denn dies wird die Regelversorgung in dieser Region verschlechtern und zu einer Mehrbelastung der ohnehin gebeutelten ambulanten Versorgung führen.“ führt Dr. Steffen Grüner, Vorsitzender der Bezirksstelle Osnabrück der Ärztekammer Niedersachen weiter aus. „Trotz der Pandemieerfahrungen sollen leider weiterhin kleinere Krankenhäuser geschlossen werden, in den letzten 20 Jahren wurde jede 8. Klinik und jedes 7. Bett abgebaut, um sich auf große Häuser der Maximalversorgung zu konzentrieren. Fällt aber einmal ein Krankenhaus wie in Heinsberg während der Corona Krise aus – was dann? Ebenso darf man nicht vergessen, dass in Zeiten des demographischen Wandels immer mehr Patienten geben wird, die eben keiner Maximal­therapie bedürfen. Somit werden ganze Landstriche und Regionen ihrer Gesundheitskompetenzen und ihrer Standortvorteile für die Bevölkerung beraubt. Es ist grundsätzlich falsch, unser Gesundheitssystem nur betriebswirtschaftlichen Kriterien zu unterwerfen, denn auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung muß die Garantenfunktion einer wohnortnahen ärztliche Versorgung im Vordergrund stehen." so Dr. Grüner weiter.

„Im Rahmen der Diskussion der Fraktionsanträge zur Zukunft des Krankenhausstandortes Ankum habe ich mich für ein Moratorium und den Erhalt des Standortes ausgesprochen. Die Altkreismitte braucht ein echtes Krankenhaus mit 24/7-Öffnung! Insbesondere fehlt bei der aktuellen Schließungsentscheidung eine Mittelfrist-Betrachtung, wie Patientenströme verlässliche Wege in stationäre Einrichtungen wohnortnah nutzen können, wie sich der Ärztemangel insbesondere im ländlichen Raum auf die Notaufnahmen auswirken wird und wie die demographische Entwicklung insbesondere im Bereich der sog. Babyboomer in den nächsten Jahrzehnten Krankenhauskapazitäten ausschöpfen wird.“ so der Landtagsabgeordneten C. Calderone.

"Mit der möglichen Schließung eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung geht ein wesentlicher Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Altkreismitte verloren. Dieser Schritt würde auch die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stark negativ beeinflussen, weil das Krankenhaus als großer Arbeitgeber und Auftraggeber ausfiele, und weil das Krankenhaus für die ansässige Wirtschaft einen wichtigen Standortvorteil bietet, um den Fachkräftebedarf zu decken. Nur so können weiter über die Steuereinnahmen Investitionen in Krankenhäuser ermöglicht werden." so Detert Brummer-Bange aus Ankum.

Daher äußern die Unterzeichner ausdrückliche den Wunsch an die Politik, auf die Entscheidungsträger ein zu wirken, die Schließung des Krankenhauses zu überdenken und zurückzunehmen. Wir bitten daher Herrn Bischof Bode, sich gegen eine Schließung zu entscheiden und im ländlichen Raum eine wohnortnahe flächendeckende Versorgung weiterhin sicher­ zu stellen.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Ankumer Krankenhaus zu erhalten ! Bitten Sie mit Ihrer Unterschrift Osnabrücks Bischof, jetzt Menschlichkeit über Betriebswirtschaft zu setzen. Wir bieten hiermit ausdrücklich unsere Mitarbeit an.

Steffen Grüner, Karl-Ernst Brockhaus, Ulrich Feige, Christian Calderone, Detert Brummer-Bange.

Die Entscheidungsträger*innen

Franz-Josef Bode
Franz-Josef Bode
Bischof des Bistums Osnabrück
Daniela Behrens
Daniela Behrens
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung

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