Biotop an der Windach mit geschützten Tieren soll bebaut werden


Biotop an der Windach mit geschützten Tieren soll bebaut werden
Das Problem
Finning: Biotop an der Windach mit geschützen Tieren soll mit Doppelhaus bebaut werden
Durch den Ort Finning im Landreis Landsberg am Lech fließt die Windach. Die an die Windach angrenzenden Grundstücke sind von unverbauter Natur umgeben und geben dem kleinen Dorf seinen Charm und einen hohen Erholungswert. Hier befindet sich auch ein ca. 1000qm grosses Hanggrundstück welches seit über 40 Jahren verwildert und sich zu einem Biotop für artengeschützte Tiere entwickelt hat. Links und recht vom Grundstück nisten Fledermäuse, auf dem Grundstück selbst leben die streng geschützte Ringelnattern, sowie geschützte Eidechsen.
Das Grundstück ist laut Bauamt Landsberg im Außengebiet, dennoch wurde ein Bauvorbescheid an einen Bauträger ausgestellt. Nach Paragraph 35 Baugesetzbuch ist das eigentlich nur für die landwirtschaftliche Gebäude oder für Gebäude der Energie- sowie Forschungszwecke möglich. Zusätzlich hat die Gemeinde in der Gemeinderatssitzung vom 25.10.2022 zugestimmt ein paar cm Grund vom Weg abzugeben, um die minimale Zufahrtsbreite für den neuen Eigentümer zu gewähren.
Zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Tiere möchten wir möglichst viele Unterschriften sammeln, um den Bund Naturschutz dazu zu bewegen gegen das Bauvorhaben zu klagen und die wunderbare Natur an der Windach in Finning zu erhalten.
Die Windach mit ihrem natürlichen Flusslauf gehört zu den vom FFH in Europa geschützten Gewässern mit seinen angrenzenden Wiesen und Wiesen und Wäldern.
Leider gilt diese Zone nur ausserhalb der Orte, was wir bisher herausgefunden haben.
Die Bebauung des Hangs scheint auch nicht ganz unproblematisch zu sein, da es zu diesem Hang ein geologisches Gutachten gibt, was erstellt wurde beim Neubaugebiet Mühlfeld. Hier wurde darauf hingewiesen und Aufschüttungen des Hangs waren untersagt, aber genau das plant der neue Bauherr.
Im Grundstück oberhalb steht eine wunderschöne Solitärbuche, welche dem Bau im Weg sein dürfte und es ist auszugehen das diese Schaden nimmt.
Die Bilder zeigen das zu bebauende Grundstück mit der gefährdeten Buche (oben links), sowie den Weg an der Windach und Aufnahmen von einer der vermehrt vorkommenden Ringelnattern auf dem Grundstück.
Anbei noch 2 Karten des Landschaftsschutzgebietes nach FFH
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Das Problem
Finning: Biotop an der Windach mit geschützen Tieren soll mit Doppelhaus bebaut werden
Durch den Ort Finning im Landreis Landsberg am Lech fließt die Windach. Die an die Windach angrenzenden Grundstücke sind von unverbauter Natur umgeben und geben dem kleinen Dorf seinen Charm und einen hohen Erholungswert. Hier befindet sich auch ein ca. 1000qm grosses Hanggrundstück welches seit über 40 Jahren verwildert und sich zu einem Biotop für artengeschützte Tiere entwickelt hat. Links und recht vom Grundstück nisten Fledermäuse, auf dem Grundstück selbst leben die streng geschützte Ringelnattern, sowie geschützte Eidechsen.
Das Grundstück ist laut Bauamt Landsberg im Außengebiet, dennoch wurde ein Bauvorbescheid an einen Bauträger ausgestellt. Nach Paragraph 35 Baugesetzbuch ist das eigentlich nur für die landwirtschaftliche Gebäude oder für Gebäude der Energie- sowie Forschungszwecke möglich. Zusätzlich hat die Gemeinde in der Gemeinderatssitzung vom 25.10.2022 zugestimmt ein paar cm Grund vom Weg abzugeben, um die minimale Zufahrtsbreite für den neuen Eigentümer zu gewähren.
Zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Tiere möchten wir möglichst viele Unterschriften sammeln, um den Bund Naturschutz dazu zu bewegen gegen das Bauvorhaben zu klagen und die wunderbare Natur an der Windach in Finning zu erhalten.
Die Windach mit ihrem natürlichen Flusslauf gehört zu den vom FFH in Europa geschützten Gewässern mit seinen angrenzenden Wiesen und Wiesen und Wäldern.
Leider gilt diese Zone nur ausserhalb der Orte, was wir bisher herausgefunden haben.
Die Bebauung des Hangs scheint auch nicht ganz unproblematisch zu sein, da es zu diesem Hang ein geologisches Gutachten gibt, was erstellt wurde beim Neubaugebiet Mühlfeld. Hier wurde darauf hingewiesen und Aufschüttungen des Hangs waren untersagt, aber genau das plant der neue Bauherr.
Im Grundstück oberhalb steht eine wunderschöne Solitärbuche, welche dem Bau im Weg sein dürfte und es ist auszugehen das diese Schaden nimmt.
Die Bilder zeigen das zu bebauende Grundstück mit der gefährdeten Buche (oben links), sowie den Weg an der Windach und Aufnahmen von einer der vermehrt vorkommenden Ringelnattern auf dem Grundstück.
Anbei noch 2 Karten des Landschaftsschutzgebietes nach FFH
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Petition am 29. März 2024 erstellt