Bio-Höfe schützen - Chemie kennzeichnen!


Bio-Höfe schützen - Chemie kennzeichnen!
Das Problem
Bio Bauernhöfe, insbesondere familiengeführte und regional verwurzelte Betriebe, leisten einen essenziellen Beitrag zum Schutz unserer Böden, zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Trotzdem müssen sie jedes Stück Obst und Gemüse mit Stickern oder Banderolen versehen, um ihre Produkte von konventioneller Ware im Einzelhandel zu unterscheiden. Dabei fordert die EU Bio‑Verordnung lediglich, dass Bio‑Produkte identifizierbar bleiben.
Es entstehen durch die De‑facto‑Stickerpflicht zusätzliche Kosten und auch Plastikmüll und das ausgerechnet an biologisch erzeugten Produkten. Damit liegt die konventionelle EU-Gift-Gurke undeklariert im Laden und jede Bio Paprika oder jeder Bio Kürbis muss einen Sticker bekommen. Diese Belastung trifft vor allem Bio‑Höfe und regional wirtschaftende Familienbetriebe.
Riesige konventionelle Betriebe haben damit einen nicht zu rechtfertigenden Vorteil gegen über kleineren Bio-Höfen die zusätzliche Logistik und Arbeitskraft einsetzen müssen um überhaupt einen Zugang in den Einzelhandel zu erhalten. Das sorgt für einen klaren Wettbewerbsnachteil und im Endeffekt auch für höhere Preise für biologisch erzeugtes Gemüse.
Grundsätzlich müssten Kund*innen eigentlich dort gewarnt werden, wo synthetische Pestizide und Düngemittel verwendet werden - wie auf anderen Produkten auch. Wenn konventionelle Produkte eindeutig gekennzeichnet würden, wüssten Verbraucher*innen sofort, ob ein Produkt mit Giftstoffen belastet ist - und Bio wäre in der Folge durch Nicht-Kennzeichnung zu unterscheiden.
Wir setzen uns für faire Bedingungen ein: Bio soll als umweltverträglicher Standard anerkannt werden, während Produkte aus konventionellem Anbau mit synthetischen Pestiziden und Düngemitteln klar gekennzeichnet werden müssen. Es darf nicht sein, dass der nachhaltige Weg stigmatisiert und Zugang zu Vermarktungsmöglichkeiten erschwert wird, während Giftstoffe im Verborgenen bleiben. Eine Umkehr der Kennzeichnungslogik entlastet kleine Bio‑Betriebe, fördert regionale Landwirtschaft und sorgt für echte Transparenz im Handel.
Die Petition richtet sich an den Lebensmitteleinzelhandel, die Bundes- und EU-Politik sowie Handelsketten. Sie tragen Verantwortung, faire Rahmenbedingungen für kleinere Betriebe zu schaffen und transparente Kennzeichnungsregeln umzusetzen und somit regionale Landwirtschaft zu unterstützen.

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Das Problem
Bio Bauernhöfe, insbesondere familiengeführte und regional verwurzelte Betriebe, leisten einen essenziellen Beitrag zum Schutz unserer Böden, zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Trotzdem müssen sie jedes Stück Obst und Gemüse mit Stickern oder Banderolen versehen, um ihre Produkte von konventioneller Ware im Einzelhandel zu unterscheiden. Dabei fordert die EU Bio‑Verordnung lediglich, dass Bio‑Produkte identifizierbar bleiben.
Es entstehen durch die De‑facto‑Stickerpflicht zusätzliche Kosten und auch Plastikmüll und das ausgerechnet an biologisch erzeugten Produkten. Damit liegt die konventionelle EU-Gift-Gurke undeklariert im Laden und jede Bio Paprika oder jeder Bio Kürbis muss einen Sticker bekommen. Diese Belastung trifft vor allem Bio‑Höfe und regional wirtschaftende Familienbetriebe.
Riesige konventionelle Betriebe haben damit einen nicht zu rechtfertigenden Vorteil gegen über kleineren Bio-Höfen die zusätzliche Logistik und Arbeitskraft einsetzen müssen um überhaupt einen Zugang in den Einzelhandel zu erhalten. Das sorgt für einen klaren Wettbewerbsnachteil und im Endeffekt auch für höhere Preise für biologisch erzeugtes Gemüse.
Grundsätzlich müssten Kund*innen eigentlich dort gewarnt werden, wo synthetische Pestizide und Düngemittel verwendet werden - wie auf anderen Produkten auch. Wenn konventionelle Produkte eindeutig gekennzeichnet würden, wüssten Verbraucher*innen sofort, ob ein Produkt mit Giftstoffen belastet ist - und Bio wäre in der Folge durch Nicht-Kennzeichnung zu unterscheiden.
Wir setzen uns für faire Bedingungen ein: Bio soll als umweltverträglicher Standard anerkannt werden, während Produkte aus konventionellem Anbau mit synthetischen Pestiziden und Düngemitteln klar gekennzeichnet werden müssen. Es darf nicht sein, dass der nachhaltige Weg stigmatisiert und Zugang zu Vermarktungsmöglichkeiten erschwert wird, während Giftstoffe im Verborgenen bleiben. Eine Umkehr der Kennzeichnungslogik entlastet kleine Bio‑Betriebe, fördert regionale Landwirtschaft und sorgt für echte Transparenz im Handel.
Die Petition richtet sich an den Lebensmitteleinzelhandel, die Bundes- und EU-Politik sowie Handelsketten. Sie tragen Verantwortung, faire Rahmenbedingungen für kleinere Betriebe zu schaffen und transparente Kennzeichnungsregeln umzusetzen und somit regionale Landwirtschaft zu unterstützen.

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 14. März 2026 erstellt