Umbenennung der Konrad Adenauer Straße in Wolfgang Lauinger Straße

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Wolfgang Lauinger wurde wegen seiner Homosexualität in der Adenauer-Zeit verfolgt und mehrere Monate inhaftiert.  Für das im Juli 2017 verabschiedete Gesetz, mit dem nach 1945 verfolgte Homosexuelle rehabilitieren und entschädigt werden sollen, hat Lauinger jahrelang gekämpft. Lauinger starb im Dezember 2017. Wenige Wochen vorher hatte er erfahren, dass seine persönliche Rehabilitierung  durch eine Gesetzeslücke im Entschädigungsgesetz verwehrt wurde, da er damals nach der Untersuchungshaft nicht schuldig gesprochen wurde. Die Benennung der jetzigen Konrad Adenauer Straße im Blickfeld des Reichstags wäre eine angemessene Würdigung der Lebensleistung Lauingers. Konrad Adenauer, der jetzige Namesgeber der Straße, hatte sich in den 50ern persönlich für die Beibehaltung der Homosexuellenverfolgung durch von den Nazis verschärfte Version des Paragrafen 175 eingesetzt. 

 



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