

Bezahlbare Mobilität für alle.
Das Problem
Berlin muss bezahlbar bleiben. Auch deine Fahrt.
Berlin wird für viele Menschen zu teuer. Mieten steigen, der Lebensunterhalt kostet mehr als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig sprechen Städte aktuell darüber, das Fahren mit Diensten wie Bolt oder Uber künstlich zu verteuern. So auch in Berlin.
Konkret geht es um einen staatlich festgelegten Mindestpreis für solche Fahrten. Das klingt nach einem unbedeutenden Detail, hätte aber eine ganz konkrete Folge: Fahrten würden teurer; unabhängig davon, was Fahrgäste eigentlich zahlen wollen und was Fahrer:innen anbieten. Für viele Berliner:innen, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen, wäre das ein weiterer Baustein einer Stadt, die sich immer weniger Menschen leisten können.
In München und Köln wurde dieses Instrument bereits eingeführt und hat dazu geführt, dass sich die Fahrtpreise teilweise verdoppelt haben. Eine Modellrechnung für eine typische Berliner Strecke (BER–Hackescher Markt, ca. 32 km) zeigt, was das hier bedeuten könnte: statt heute rund 44 Euro könnten Fahrten dann etwa 90 Euro kosten – ebenfalls mehr als doppelt so viel.
Wir sagen: Mobilität darf nicht zum Luxus werden.
Wir wünschen uns eine Stadt, in der Mobilität für alle bezahlbar bleibt: für Schichtarbeiter:innen, die nachts nach Hause kommen müssen, für Familien in Außenbezirken mit schlechter Nahverkehrsanbindung, für Menschen mit Behinderung, für Student:innen die nach einer durchtanzten Nacht sicher vom Club nach Hause kommen wollen, für alle, die auf ein verlässliches und günstiges Angebot angewiesen sind. Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern sorgt für niedrigere Preise, kürzere Wartezeiten und mehr Wahlfreiheit. Ein künstlich verordneter Mindestpreis schafft tendenziell das Gegenteil: weniger Angebot, höhere Preise, weniger Wahlfreiheit – und das zulasten derjenigen, die es sich am wenigsten leisten können.
Wir fordern die Berliner Politik auf:
- Verzichten Sie auf einen Mindestpreis für Fahrten mit Diensten wie Bolt oder Uber.
- Setzen Sie stattdessen auf fairen Wettbewerb, mehr Flexibilität bei Taxipreisen sowie eine bessere Kontrolle bestehender Regeln.
- Denken Sie Bezahlbarkeit in Berlin zusammen: bei Wohnen, bei Lebenshaltungskosten und auch bei Mobilität.
Berlin braucht Lösungen, die das Leben in dieser Stadt leichter machen – nicht schwerer. Vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 wollen wir das allen Parteien mit auf den Weg geben.
Deshalb unterzeichnen wir: Mobilität in Berlin muss für alle bezahlbar bleiben – ohne Mindestpreise für durch Bolt und Uber vermittelte Fahrten.

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Das Problem
Berlin muss bezahlbar bleiben. Auch deine Fahrt.
Berlin wird für viele Menschen zu teuer. Mieten steigen, der Lebensunterhalt kostet mehr als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig sprechen Städte aktuell darüber, das Fahren mit Diensten wie Bolt oder Uber künstlich zu verteuern. So auch in Berlin.
Konkret geht es um einen staatlich festgelegten Mindestpreis für solche Fahrten. Das klingt nach einem unbedeutenden Detail, hätte aber eine ganz konkrete Folge: Fahrten würden teurer; unabhängig davon, was Fahrgäste eigentlich zahlen wollen und was Fahrer:innen anbieten. Für viele Berliner:innen, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen, wäre das ein weiterer Baustein einer Stadt, die sich immer weniger Menschen leisten können.
In München und Köln wurde dieses Instrument bereits eingeführt und hat dazu geführt, dass sich die Fahrtpreise teilweise verdoppelt haben. Eine Modellrechnung für eine typische Berliner Strecke (BER–Hackescher Markt, ca. 32 km) zeigt, was das hier bedeuten könnte: statt heute rund 44 Euro könnten Fahrten dann etwa 90 Euro kosten – ebenfalls mehr als doppelt so viel.
Wir sagen: Mobilität darf nicht zum Luxus werden.
Wir wünschen uns eine Stadt, in der Mobilität für alle bezahlbar bleibt: für Schichtarbeiter:innen, die nachts nach Hause kommen müssen, für Familien in Außenbezirken mit schlechter Nahverkehrsanbindung, für Menschen mit Behinderung, für Student:innen die nach einer durchtanzten Nacht sicher vom Club nach Hause kommen wollen, für alle, die auf ein verlässliches und günstiges Angebot angewiesen sind. Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern sorgt für niedrigere Preise, kürzere Wartezeiten und mehr Wahlfreiheit. Ein künstlich verordneter Mindestpreis schafft tendenziell das Gegenteil: weniger Angebot, höhere Preise, weniger Wahlfreiheit – und das zulasten derjenigen, die es sich am wenigsten leisten können.
Wir fordern die Berliner Politik auf:
- Verzichten Sie auf einen Mindestpreis für Fahrten mit Diensten wie Bolt oder Uber.
- Setzen Sie stattdessen auf fairen Wettbewerb, mehr Flexibilität bei Taxipreisen sowie eine bessere Kontrolle bestehender Regeln.
- Denken Sie Bezahlbarkeit in Berlin zusammen: bei Wohnen, bei Lebenshaltungskosten und auch bei Mobilität.
Berlin braucht Lösungen, die das Leben in dieser Stadt leichter machen – nicht schwerer. Vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 wollen wir das allen Parteien mit auf den Weg geben.
Deshalb unterzeichnen wir: Mobilität in Berlin muss für alle bezahlbar bleiben – ohne Mindestpreise für durch Bolt und Uber vermittelte Fahrten.

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Petition am 20. August 2026 erstellt