Bezahlbare Kita-Plätze in München: Betreuungsfairness für alle Münchner Familien

Das Problem

Als Vater einer 2-jährigen Tochter, die aktuell eine Münchner Förder Formel MFF geförderte Kita besucht, mache ich mir große Sorgen um die geplante Änderung der Kita-Förderung in München. 

Die bisher gültige MFF wird zum 30. August abgeschafft werden. Diese Förderrichtlinie hat sichergestellt, dass privatwirtschaftliche Träger zuletzt ca. 7.000 Kitaplätze anbieten konnten. Zum 1. September wird auf ein Defizitausgleichssystem umgestellt werden. Wie der Name sagt wird ein Defizit ausgeglichen - im besten Fall. Aus aktuellem Kenntnisstand sieht es eher so aus, dass die privaten Betreiber unter dem neuen System Verluste machen werden. Und sich damit entweder für eine Schließung der Einrichtung, oder eine Verteuerung der Elterngebühren entscheiden werden.

Diese Änderungen werden dazu führen, dass tausende günstige Kita-Plätze effektiv wegfallen. Für berufstätige Eltern wie uns ist ein bezahlbarer Kitaplatz essenziell.

Für uns Eltern bedeutet das eine unglaublich große Unsicherheit. Es sieht für uns eher so aus, als ob die Plätze tatsächlich verloren gehen, oder deutlich teurer werden. Wir fühlen uns als das Ende der Nahrungskette, ignoriert und abgewertet. Hinzu kommen die massiven Auswirkungen auf gesellschaftliche Themen wie Chancengleichheit in der Bildung, Gleichberechtigung und Gender Pay Gap.

 

Wir fordern daher von den Verantwortlichen in München und Freistaat Bayern:

-  Einen Ausgleich der verloren gehenden Plätze durch städtische Plätze

- Wir fordern die Stadt auf, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern für eine gesetzliche Grundlage zur KitaFörderung in Kommunen zu sorgen. 

- Anpassung und Staffelung der Einkommensgrenzen um entsprechende Erstattung der Kitagebühren in einer Übergangsfrist zu erhalten.

- Bezahlbar ist subjektiv und verhandelbar. Beträge von EUR 1000 für einen 8 Stunden Tag sind nicht bezahlbar. Beiträge wie vor der Reform 2019 + Inflationsausgleich schon.

 

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen und unterzeichnen Sie diese Petition. Schon vor einem Jahr war eine Petition sehr erfolgreich - daran knüpfen wir an und zeigen den Verantwortlichen wie viel wir wirklich sind.

Die Petition wird vor Abstimmung an Stadtrat und Bürgermeister der Stadt München, ebenso der Landesregierung und Kultusministerium übergeben.

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Das Problem

Als Vater einer 2-jährigen Tochter, die aktuell eine Münchner Förder Formel MFF geförderte Kita besucht, mache ich mir große Sorgen um die geplante Änderung der Kita-Förderung in München. 

Die bisher gültige MFF wird zum 30. August abgeschafft werden. Diese Förderrichtlinie hat sichergestellt, dass privatwirtschaftliche Träger zuletzt ca. 7.000 Kitaplätze anbieten konnten. Zum 1. September wird auf ein Defizitausgleichssystem umgestellt werden. Wie der Name sagt wird ein Defizit ausgeglichen - im besten Fall. Aus aktuellem Kenntnisstand sieht es eher so aus, dass die privaten Betreiber unter dem neuen System Verluste machen werden. Und sich damit entweder für eine Schließung der Einrichtung, oder eine Verteuerung der Elterngebühren entscheiden werden.

Diese Änderungen werden dazu führen, dass tausende günstige Kita-Plätze effektiv wegfallen. Für berufstätige Eltern wie uns ist ein bezahlbarer Kitaplatz essenziell.

Für uns Eltern bedeutet das eine unglaublich große Unsicherheit. Es sieht für uns eher so aus, als ob die Plätze tatsächlich verloren gehen, oder deutlich teurer werden. Wir fühlen uns als das Ende der Nahrungskette, ignoriert und abgewertet. Hinzu kommen die massiven Auswirkungen auf gesellschaftliche Themen wie Chancengleichheit in der Bildung, Gleichberechtigung und Gender Pay Gap.

 

Wir fordern daher von den Verantwortlichen in München und Freistaat Bayern:

-  Einen Ausgleich der verloren gehenden Plätze durch städtische Plätze

- Wir fordern die Stadt auf, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern für eine gesetzliche Grundlage zur KitaFörderung in Kommunen zu sorgen. 

- Anpassung und Staffelung der Einkommensgrenzen um entsprechende Erstattung der Kitagebühren in einer Übergangsfrist zu erhalten.

- Bezahlbar ist subjektiv und verhandelbar. Beträge von EUR 1000 für einen 8 Stunden Tag sind nicht bezahlbar. Beiträge wie vor der Reform 2019 + Inflationsausgleich schon.

 

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen und unterzeichnen Sie diese Petition. Schon vor einem Jahr war eine Petition sehr erfolgreich - daran knüpfen wir an und zeigen den Verantwortlichen wie viel wir wirklich sind.

Die Petition wird vor Abstimmung an Stadtrat und Bürgermeister der Stadt München, ebenso der Landesregierung und Kultusministerium übergeben.

Die Entscheidungsträger*innen

Ulrike Scharf (CSU)
Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
Dieter Reiter (SPD)
Oberbürgermeister der Stadt München
Verena Dietl
Verena Dietl
3. Bürgermeisterin Stadt München

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