Via Change.org: #Stoppt Tierleid: Der Mensch als zunehmende Gefahr für Faultiere


Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,
seit mehr als 20 Jahren sind wir von der Welttierschutzgesellschaft mit unseren Partnerorganisationen aktiv, um das Tierwohl zu stärken – Herausforderungen gibt es immer wieder. Doch insbesondere für wilde Tiere wie Faultiere wachsen die Gefahren zunehmend. Schuld daran ist auch der Mensch, wie wir Euch angesichts des Weltfaultiertages mit Blick auf das südamerikanische Suriname zeigen möchten:
Seht selbst, wie dieses Faultier hungernd und dehydriert jedes Risiko in Kauf nimmt: Weil sein Lebensraum durch die zunehmende Abholzung schwindet, findet er nicht mehr ausreichend Nahrung und Schutz. In seiner großen Not irrt er nun am Boden umher… Bis ein Mensch auf ihn aufmerksam wird. So passiert es, dass unzählige Faultiere in Menschenhand gelangen. Werden sie nicht von Wilderern aus den Baumkronen gejagt, sammelt man sie in ihrer Not auf dem Boden einfach ein.
Was die Tiere dann erwartet, ist an Leid kaum vorstellbar: Sie werden als Haustiere missbraucht, auf Balkonen in Käfige gesperrt und für Selfies wortwörtlich zu Tode gekuschelt.
Mit der Corona-Pandemie verschlechtert sich jetzt zunehmend auch die Wirtschaftslage in Suriname und der Wildtierhandel droht zu wachsen. »Faultiere werden immer skrupelloser gejagt und gehandelt.
Diesem grausamen Leid treten wir als Welttierschutzgesellschaft entschlossen entgegen:
- Im Rahmen der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ setzen wir uns dafür ein, dass der Darstellung von Wildtierselfies – zum Beispiel mit Faultieren – ein Ende bereitet wird. Denn diese Bilder und Videos können die Nachfrage noch steigern und sowohl den Wildtierhandel als auch die Haltung von Wildtieren als Haustieren befördern.
- Gleichzeitig bedarf es aber dringend der Tierschutzhilfe vor Ort. Durch unser Projekt in Suriname, in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner, sind wir deshalb immer zur Stelle, wenn ein notleidendes Faultier uns braucht. Wir retten die Tiere aus ihrer Not und bieten ihnen im landesweit einzigen Wildtierschutzzentrum so lange Versorgung, bis sie genesen wieder in sicheren Gebieten ausgewildert werden.
Helft Ihr uns, die lebensrettenden Maßnahmen für unzählige Faultiere leisten zu können? »Bereits mit 10 Euro rettet Ihr beispielsweise das Leben eines jungen Dreifinger-Faultieres, das durch Eure Spende einen Tag tiermedizinisch versorgt werden kann.
Herzlichen Dank.
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft