#Challenges – Wie sich Tierleid in den sozialen Netzwerken verbreitet!


Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
nochmals danken wir herzlich für Eure großartige Unterstützung - wir sind wirklich überwältigt von so großer Resonanz!
Wie wichtig unsere gemeinsame Forderung ist, zeigt sich an den vielen Challenges, anhand derer Tierleid massiv zunimmt.
Zum Hintergrund: Im Mittelpunkt einer so genannten Challenge (deutsch: Herausforderung) steht es, sich bei einer Handlung zu filmen und weitere Nutzer*innen zum Nachahmen zu animieren. Erstmals wurde dieses Format durch die #IceBucket-Challenge im Jahr 2014 bekannt – vielleicht erinnern Sie sich? Nutzer*innen schütteten sich Eiswasser über den Kopf und nominierten andere, es ihnen gleichzutun. Wer sich nicht traute oder nicht mitmachen wollte, konnte alternativ eine Spende tätigen.
Eine im Grundsatz schöne Idee – die aber mittlerweile grauenvolle Formen angenommen hat: Denn mit dem Wunsch nach hohen Zuschauer*innenzahlen versuchen Nutzer*innen durch extreme Inhalte immer mehr Aufsehen zu erlangen. Ein besonders schlimmes Beispiel ist die „Animal Crush-Challenge“ (deutsch: Tiere zertreten), in deren Rahmen sich Teilnehmer*innen filmen, wie sie lebende Tiere tottrampeln. Während es mit dem Zertrampeln von Insekten begann, fand die Challenge zuletzt ihren traurigen Höhepunkt in einer Reihe verbreiteter Videos, in denen Kaninchen, Kätzchen und Hundewelpen zu Tode getrampelt wurden.
Wir ersparen Euch an dieser Stelle die schwer verstörenden Videos.
Doch aktuelle Beispiele könnten Euch schon bald in den sozialen Netzwerken begegnen: Momentan kursieren tagtäglich neue Videos unter dem Titel #Mukbang (auch Mok-Bang genannt). Lest mehr dazu hier: https://welttierschutz.org/mukbang-challenges/
Liebe Grüße
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft