Besseres Einbürgerungsverfahren für die Freiburger*innen

Das Problem

Wir sind eine Gruppe um Leute, die von langsamer Einbürgerung betroffen sind, und Freund:innen.

Sehr geehrter Oberbürgermeister Herr Horn,
Sehr geehrter erster Oberbürgermeister Herr von Kirchbach,
Sehr geerhte Damen und Herren in Freiburger Gemeinderat, Regierungspräsidium, und Mirgrant*innenbeirat,

Auch wenn Freiburg sich gerne als offene und multikulturelle Stadt präsentiert, spiegelt sich dieser Anspruch leider nicht immer im Umgang mit Menschen, die aus verschiedenen Gründen in unsere Stadt migriert sind, wider. Ein akutes Beispiel hierfür ist die Arbeit des Einbürgerungsamtes Freiburg. Derzeit warten sehr viele Freiburger*innen teils seit Jahren auf ihre Einbürgerung, ohne selbst zur Beschleunigung des Prozesses beitragen zu können und häufig auch, ohne über den Stand ihres Verfahrens überhaupt informiert zu werden. Die Situation ist frustrierend und kann zu gravierenden Folgen für Betroffene führen, beispielsweise einer jahrelangen Trennung von der Familie. Viele haben auch das Gefühl, dass ihnen von ihren Sachbearbeiter*innen Steine in den Weg gelegt werden, anstatt ihre persönlichen Lebensumstände zu berücksichtigen. Deswegen leiden viele unter psychischen und sozialen Schwierigkeiten und müssen mit Frust und Stress umgehen. Viele Menschen mit deutschem Pass sind natürlich auch davon beeinflusst. Sie sehen, wie ihre Freund*innen, Partner*innen, Kolleginnen und Kollegen unter ständigem Druck sind und können auch nichts dagegen machen. Für viele Betroffenen wirkt es so, als ob sie in Freiburg nicht willkommen wären, weshalb sie die Hypokrisie der verantwortlichen Politiker*innen kritisieren, weil sie ständig für die Offenheit der Stadt werben und gleichzeitig die Probleme, die hier herrschen, aktiv ignorieren. Das muss aufhören! Und wir können viel dafür tun! Wir fordern, dass die Stadt Freiburg, das Regierungspräsidium und alle verantwortlichen Akteur*innen zu ihrem Image stehen und folgende konkreten Schritte umsetzen:

  • Mehr Transparenz und Erreichbarkeit (Mitteilung von Verfahrensstand und Aktualisierungen; Mitteilung von Urlaubszeiten; Eigene Leitung für das Einbürgerungsamt; Die Kontaktinformationen der Sachbearbeiter*innen online verfügbar)
  • Bessere Kommunikation (Falls interne Baustellen gibt und dadurch Verzögerungen erfolgen kann; Report über die Leistung der Ausländerbehörde; Online Termine ermöglichen: Beispiel
  • Bessere und achtsame Behandlung.
  • Mehr Personal und Stellen anschaffen.
  • Einbürgerung: Digitalisierung, mehr Personal und Stellen anschaffen (mindestens 6 zusätzliche Stellen).
  • Reguläre Fortbildungsmöglichkeiten, mit dem Schwerpunkt Sensibilisierung und Kommunikation in interkulturellen Einstellungen.
  • Anstellen von Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Unabhängige Beschwerdestelle beschaffen

https://freiburgmigrants.wordpress.com/

Diese Petition hat 230 Unterschriften erreicht

Das Problem

Wir sind eine Gruppe um Leute, die von langsamer Einbürgerung betroffen sind, und Freund:innen.

Sehr geehrter Oberbürgermeister Herr Horn,
Sehr geehrter erster Oberbürgermeister Herr von Kirchbach,
Sehr geerhte Damen und Herren in Freiburger Gemeinderat, Regierungspräsidium, und Mirgrant*innenbeirat,

Auch wenn Freiburg sich gerne als offene und multikulturelle Stadt präsentiert, spiegelt sich dieser Anspruch leider nicht immer im Umgang mit Menschen, die aus verschiedenen Gründen in unsere Stadt migriert sind, wider. Ein akutes Beispiel hierfür ist die Arbeit des Einbürgerungsamtes Freiburg. Derzeit warten sehr viele Freiburger*innen teils seit Jahren auf ihre Einbürgerung, ohne selbst zur Beschleunigung des Prozesses beitragen zu können und häufig auch, ohne über den Stand ihres Verfahrens überhaupt informiert zu werden. Die Situation ist frustrierend und kann zu gravierenden Folgen für Betroffene führen, beispielsweise einer jahrelangen Trennung von der Familie. Viele haben auch das Gefühl, dass ihnen von ihren Sachbearbeiter*innen Steine in den Weg gelegt werden, anstatt ihre persönlichen Lebensumstände zu berücksichtigen. Deswegen leiden viele unter psychischen und sozialen Schwierigkeiten und müssen mit Frust und Stress umgehen. Viele Menschen mit deutschem Pass sind natürlich auch davon beeinflusst. Sie sehen, wie ihre Freund*innen, Partner*innen, Kolleginnen und Kollegen unter ständigem Druck sind und können auch nichts dagegen machen. Für viele Betroffenen wirkt es so, als ob sie in Freiburg nicht willkommen wären, weshalb sie die Hypokrisie der verantwortlichen Politiker*innen kritisieren, weil sie ständig für die Offenheit der Stadt werben und gleichzeitig die Probleme, die hier herrschen, aktiv ignorieren. Das muss aufhören! Und wir können viel dafür tun! Wir fordern, dass die Stadt Freiburg, das Regierungspräsidium und alle verantwortlichen Akteur*innen zu ihrem Image stehen und folgende konkreten Schritte umsetzen:

  • Mehr Transparenz und Erreichbarkeit (Mitteilung von Verfahrensstand und Aktualisierungen; Mitteilung von Urlaubszeiten; Eigene Leitung für das Einbürgerungsamt; Die Kontaktinformationen der Sachbearbeiter*innen online verfügbar)
  • Bessere Kommunikation (Falls interne Baustellen gibt und dadurch Verzögerungen erfolgen kann; Report über die Leistung der Ausländerbehörde; Online Termine ermöglichen: Beispiel
  • Bessere und achtsame Behandlung.
  • Mehr Personal und Stellen anschaffen.
  • Einbürgerung: Digitalisierung, mehr Personal und Stellen anschaffen (mindestens 6 zusätzliche Stellen).
  • Reguläre Fortbildungsmöglichkeiten, mit dem Schwerpunkt Sensibilisierung und Kommunikation in interkulturellen Einstellungen.
  • Anstellen von Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Unabhängige Beschwerdestelle beschaffen

https://freiburgmigrants.wordpress.com/

Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 8. Februar 2023 erstellt