Beschützt unsere Umwelt: Nein zu Plastikstrohhalmen und den Bestrebungen von Capri-Sun!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Friedrich Brochhagen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit großer Bestürzung müssen wir feststellen, dass die Firma Capri-Sun eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von Plastikstrohhalmen anstrebt. Dies offenbart nicht nur ein großes Unverständnis, sondern auch eine Ignoranz gegenüber der globalen Plastikkrise, die unsere Ozeane, Wälder und Tierwelt bedroht.

Capri-Sun argumentiert, dass Plastikstrohhalme aus Monomaterialien wie Polypropylen einfacher zu recyceln seien als die aktuell verwendeten Alternativen. Doch dieses Argument greift zu kurz und ignoriert die verheerenden Langzeitfolgen von Einwegplastik. Plastikstrohhalme gehören zu den am häufigsten gefundenen Abfallprodukten an Stränden und in den Meeren. Einmal in der Natur, zersetzen sich diese nicht vollständig, sondern zerfallen in Mikroplastik, das von Meerestieren aufgenommen wird und letztlich auch in unsere Nahrungskette gelangt.

Es ist absurd, für ein Produkt, das nur wenige Minuten verwendet wird, ein Material zu nutzen, das Jahrhunderte braucht, um sich abzubauen. Als Unternehmen, das diese Materialien in Umlauf bringt, trägt Capri-Sun eine immense Verantwortung für die Schäden am Erdsystem. Der Versuch, die Verwendung von Plastikstrohhalmen als nachhaltige Lösung darzustellen, ist nicht nur dreist, sondern auch schlicht falsch.
Anstatt auf Plastikstrohhalme zu bestehen, sollte das Unternehmen innovative Lösungen entwickeln, die wirklich nachhaltig sind. Beispiele wie essbare oder kompostierbare Strohhalme, wiederverwendbare Verpackungen oder gar der Umstieg auf Pfandsysteme mit Glasflaschen sind echte Alternativen.

Die Behauptung von Capri-Sun, dass Plastikstrohhalme „umweltfreundlich“ seien, ist irreführend und untergräbt die wichtigen Fortschritte, die wir im Kampf gegen Plastikmüll bereits erreicht haben. Die Rückkehr zu Einwegplastik wäre ein gefährliches Signal und ein Freibrief für andere Unternehmen, ähnliche Forderungen zu stellen.

Weltweit werden jährlich über 300 Millionen Tonnen Plastik produziert, und nur ein Bruchteil davon wird tatsächlich recycelt. Der Rest landet auf Deponien, in der Umwelt oder in unseren Ozeanen. Die Argumentation Strohhalme aus Polypropylen seien einfach zu recyceln ist daher zwar theoretisch nicht falsch, aber irrelevant, weil sie die Realität vollkommen ausblendet. 
In Deutschland wurden im Jahr 2021 40 Milliarden Einweg-Plastikstrohhalme verbraucht - das entspricht etwa 1,3 Plastikhalmen pro Person täglich. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Ausmaß des Problems. Alternativen wie Papierstrohhalme mögen nicht perfekt sein, aber sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Statt Ausnahmen zu fordern, sollte Capri-Sun ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sein. Wir fordern das Unternehmen auf, einen klaren Plan vorzulegen, wie es die Umweltverschmutzung durch seine Produkte signifikant reduzieren will – ohne die Rückkehr zu Einwegplastik.

Unsere Forderungen:

  1. Capri-Sun muss die irreführende Petition sofort zurückziehen und sich zu echten, nachhaltigen Alternativen verpflichten.
  2. Die EU-Kommission sollte standhaft bleiben und keine Ausnahmen vom Plastikverbot zulassen.
  3. Capri-Sun sollte in die Forschung und Entwicklung wirklich nachhaltiger Verpackungen investieren, um seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht zu werden.

 

Jeder einzelne Beitrag zählt!

Unterstützen Sie diese Petition und teilen Sie sie mit Ihrer Familie, Freunden und Kollegen. Wir möchten mehr Unterschriften sammeln als Capri Sun. Zeigen wir dem Unternehmen, dass es mehr Verfechter von Umweltschutz und Nachhaltigkeit gibt als rückständige Verfechter von Einwegstrohhalmen. Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen und den Weg für eine plastikfreie Zukunft ebnen. Es ist Zeit, den kurzfristigen Profitinteressen der Unternehmen Einhalt zu gebieten und konsequenten Umweltschutz zu fördern. Lassen Sie uns sicherstellen, dass die kommenden Generationen eine gesunde und saubere Welt vorfinden.

Über uns:

Wir sind der Verein Sana Mare e.V. Mit unseren Projekten engagieren wir uns im Kampf gegen die Plastikkrise. Dazu sammeln wir Müll in Afrika und Asien aus der Natur und bekämpfen die Armut in Entwicklungsländern. Außerdem setzen wir bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Afrika und in Deutschland an. Mehr Informationen zu unseren Projekten und zum Verein finden Sie auf www.sana-mare.org

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Lucas SchmitzPetitionsstarter*in

60.888

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Friedrich Brochhagen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit großer Bestürzung müssen wir feststellen, dass die Firma Capri-Sun eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von Plastikstrohhalmen anstrebt. Dies offenbart nicht nur ein großes Unverständnis, sondern auch eine Ignoranz gegenüber der globalen Plastikkrise, die unsere Ozeane, Wälder und Tierwelt bedroht.

Capri-Sun argumentiert, dass Plastikstrohhalme aus Monomaterialien wie Polypropylen einfacher zu recyceln seien als die aktuell verwendeten Alternativen. Doch dieses Argument greift zu kurz und ignoriert die verheerenden Langzeitfolgen von Einwegplastik. Plastikstrohhalme gehören zu den am häufigsten gefundenen Abfallprodukten an Stränden und in den Meeren. Einmal in der Natur, zersetzen sich diese nicht vollständig, sondern zerfallen in Mikroplastik, das von Meerestieren aufgenommen wird und letztlich auch in unsere Nahrungskette gelangt.

Es ist absurd, für ein Produkt, das nur wenige Minuten verwendet wird, ein Material zu nutzen, das Jahrhunderte braucht, um sich abzubauen. Als Unternehmen, das diese Materialien in Umlauf bringt, trägt Capri-Sun eine immense Verantwortung für die Schäden am Erdsystem. Der Versuch, die Verwendung von Plastikstrohhalmen als nachhaltige Lösung darzustellen, ist nicht nur dreist, sondern auch schlicht falsch.
Anstatt auf Plastikstrohhalme zu bestehen, sollte das Unternehmen innovative Lösungen entwickeln, die wirklich nachhaltig sind. Beispiele wie essbare oder kompostierbare Strohhalme, wiederverwendbare Verpackungen oder gar der Umstieg auf Pfandsysteme mit Glasflaschen sind echte Alternativen.

Die Behauptung von Capri-Sun, dass Plastikstrohhalme „umweltfreundlich“ seien, ist irreführend und untergräbt die wichtigen Fortschritte, die wir im Kampf gegen Plastikmüll bereits erreicht haben. Die Rückkehr zu Einwegplastik wäre ein gefährliches Signal und ein Freibrief für andere Unternehmen, ähnliche Forderungen zu stellen.

Weltweit werden jährlich über 300 Millionen Tonnen Plastik produziert, und nur ein Bruchteil davon wird tatsächlich recycelt. Der Rest landet auf Deponien, in der Umwelt oder in unseren Ozeanen. Die Argumentation Strohhalme aus Polypropylen seien einfach zu recyceln ist daher zwar theoretisch nicht falsch, aber irrelevant, weil sie die Realität vollkommen ausblendet. 
In Deutschland wurden im Jahr 2021 40 Milliarden Einweg-Plastikstrohhalme verbraucht - das entspricht etwa 1,3 Plastikhalmen pro Person täglich. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Ausmaß des Problems. Alternativen wie Papierstrohhalme mögen nicht perfekt sein, aber sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Statt Ausnahmen zu fordern, sollte Capri-Sun ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sein. Wir fordern das Unternehmen auf, einen klaren Plan vorzulegen, wie es die Umweltverschmutzung durch seine Produkte signifikant reduzieren will – ohne die Rückkehr zu Einwegplastik.

Unsere Forderungen:

  1. Capri-Sun muss die irreführende Petition sofort zurückziehen und sich zu echten, nachhaltigen Alternativen verpflichten.
  2. Die EU-Kommission sollte standhaft bleiben und keine Ausnahmen vom Plastikverbot zulassen.
  3. Capri-Sun sollte in die Forschung und Entwicklung wirklich nachhaltiger Verpackungen investieren, um seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht zu werden.

 

Jeder einzelne Beitrag zählt!

Unterstützen Sie diese Petition und teilen Sie sie mit Ihrer Familie, Freunden und Kollegen. Wir möchten mehr Unterschriften sammeln als Capri Sun. Zeigen wir dem Unternehmen, dass es mehr Verfechter von Umweltschutz und Nachhaltigkeit gibt als rückständige Verfechter von Einwegstrohhalmen. Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen und den Weg für eine plastikfreie Zukunft ebnen. Es ist Zeit, den kurzfristigen Profitinteressen der Unternehmen Einhalt zu gebieten und konsequenten Umweltschutz zu fördern. Lassen Sie uns sicherstellen, dass die kommenden Generationen eine gesunde und saubere Welt vorfinden.

Über uns:

Wir sind der Verein Sana Mare e.V. Mit unseren Projekten engagieren wir uns im Kampf gegen die Plastikkrise. Dazu sammeln wir Müll in Afrika und Asien aus der Natur und bekämpfen die Armut in Entwicklungsländern. Außerdem setzen wir bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Afrika und in Deutschland an. Mehr Informationen zu unseren Projekten und zum Verein finden Sie auf www.sana-mare.org

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Lucas SchmitzPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

René Püchner
René Püchner
Managing Director von Capri Sun
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