#BerlinBrennt - Die Berliner Feuerwehr kämpft gegen katastrophale Arbeitsbedingungen

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Als Frau eines Berliner Feuerwehrmanns muss ich täglich mit ansehen, wie es meinem Mann und auch seinen Kolleg(inn)en im Arbeitsalltag ergeht:

Ausgelaugt und ausgenutzt, kaum Anerkennung, schlecht bezahlt, verrichten sie mit oftmals veralteter Ausrüstung (vom Auto bis zur Technik) ihren Dienst. 

Durch die 48h-Woche, die durch stark gestiegene Einsatzzahlen kaum noch Pausen enthält, jahrelange Mehrbelastung durch Überstunden (oftmals mehrere Hundert pro Person), und Wechselschichten sind viele Kolleg(inn)en ausgebrannt. Ein Ende des Zustandes ist nicht in Sicht, da ca. 1.100 Kollegen fehlen, die durch die schlechten Rahmenbedingungen kaum zu finden sind. Die niedrigste Besoldung von Landesbeamten im Bundesgebiet, Beförderungsstau, teilweise baufällige Feuerwachen und rückschrittliche Ausstattung werden es schwer machen, die vom Senat beschlossenen zusätzlichen 350 Stellen mit kompetentem Nachwuchs zu besetzen, die erst in 2 bis 5 Jahren einsatzbereit sind.

Die jahrelangen Sparzwänge des Berliner Senats förderten immer mehr Missstände, die endlich abgestellt werden müssen. Die Gesundheit der Berliner Feuerwehrleute und vor allem die Sicherheit der Bürger in Berlin sind akut gefährdet!

Sie unterschreiben dafür, dass

  1. auch bei Ihnen oder Ihren Familienangehörigen innerhalb der Hilfsfrist mit gut ausgebildeten und leistungsfähigen Fachkräften lebensrettende Maßnahmen durchgeführt werden können und der sicherere Transport in ein Krankenhaus gewährleistet ist
  2. die Berliner Kolleg(inn)en Sie schnell und fachgerecht mit einer funktionsfähigen technischen Ausrüstung bei einem Verkehrsunfall retten können
  3. bei witterungsbedingtem Ausnahmezustand auch Ihre Werte geschützt werden
  4. die geleistete Arbeit der Fachkräfte angemessen vergütet wird, um z.B. Abwanderung gut ausgebildeter Feuerwehrleute zu stoppen
  5. verdiente Beförderungsstufen ausgesprochen werden
  6. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet ist (z.B. durch Möglichkeit zu Doppelschichten für mehr freie Wochenenden)
  7. im Ruhestand eine lebenswerte Rente bzw. Pension gesichert ist
  8. der Respekt für die Helfer und deren Leistung durch die Politik zum Ausdruck gebracht wird, indem Versprechen in Bezug auf Ausstattung, Rahmenbedingungen und Verdienst eingehalten werden

Weitere Informationen unter: www.berlinbrennt.de



Heute: Claudia verlässt sich auf Sie

Claudia Busch benötigt Ihre Hilfe zur Petition „#BerlinBrennt - Die Berliner Feuerwehr kämpft gegen katastrophale Arbeitsbedingungen @Senatskanzlei_B @CDUBerlin_AGH @GrueneFraktionB ‏@FDPFraktionBLN ‏@LinksfraktionB ‏‏@AfDFraktionAGH ‏”. Jetzt machen Sie Claudia und 92.685 Unterstützer/innen mit.