Bebauungsplan Nr. 6722-3 Stoppen – Wohnungen, Existenzen und Totenruhe schützen


Bebauungsplan Nr. 6722-3 Stoppen – Wohnungen, Existenzen und Totenruhe schützen
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition, fordern die sofortige Überprüfung und das Aussetzen des Bebauungsplans Nr. 6722-3 „Beschleunigung Stadtbahnlinie 66“ im Stadtbezirk Beuel-Mitte.
Hintergrund:
Die Stadt Bonn plant, die Sankt Augustiner Straße zu verbreitern, um den öffentlichen Nahverkehr zu beschleunigen und die Leistungsfähigkeit der Stadtbahnlinie 66 zu verbessern, ohne ein unabhängiges Gutachten erstellt zu haben. Dies würde jedoch drastische Eingriffe in unser Viertel bedeuten: Familien werden aus ihren Wohnungen verdrängt, lokale Betriebe wie das Autohaus Schreiner verlieren ihre Existenzgrundlage, und der historische Pfarrfriedhof „Sankt Josef und Paulus“ wird verkleinert, was die Totenruhe unserer Angehörigen stört.
Unsere Forderungen:
- Unabhängiges Gutachten zur Stadtbahnlinie 66:
Es ist inakzeptabel, dass der Bebauungsplan vorangetrieben wird, ohne dass ein unabhängiges Gutachten vorliegt, welches klar nachweist, dass die Stadtbahnlinie 66 tatsächlich so stark beeinträchtigt ist, wie behauptet. Solch ein Gutachten ist erforderlich, um zu prüfen, ob die Maßnahmen in dieser Form überhaupt notwendig sind. Die Stadt plant, tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen und Existenzen zu zerstören, ohne diese Grundlage eindeutig belegen zu können. - Verhinderung von Enteignungen:
Obwohl noch keine ausreichende Beweisführung für die Dringlichkeit des Projekts vorliegt, wird bereits mit Enteignungen gedroht. Das ist nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch ungerecht. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die teilweise seit Jahrzehnten hier leben, werden gezwungen, ihre Wohnungen, ihre Gewerbebetriebe und ihre soziale Gemeinschaft aufzugeben. Das kann und darf nicht der Preis für eine Verbesserung des Nahverkehrs sein, die bisher nicht einmal nachgewiesen wurde. - Schutz des Friedhofs und der Totenruhe:
Der Eingriff in den Pfarrfriedhof „Sankt Josef und Paulus“ verletzt die Totenruhe unserer verstorbenen Angehörigen. Ein solches Vorgehen widerspricht den grundlegenden Werten unserer Gesellschaft und ist moralisch nicht vertretbar. Wir fordern den uneingeschränkten Schutz dieses kulturell und religiös bedeutenden Ortes. - Wahrung der sozialen Strukturen und Existenzen:
Die Vertreibung von Familien aus ihren langjährigen Wohnungen und die Zerstörung lokaler Betriebe sind in keiner Weise gerechtfertigt. Diese Maßnahmen zerstören nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch die gewachsenen sozialen Strukturen unseres Viertels. Der Verlust von Wohnraum, die psychische Belastung und die drohende soziale Isolation durch erzwungene Umzüge sind untragbar.
Wir fordern:
Ein sofortiges Aussetzen des Bebauungsplans Nr. 6722-3, bis ein unabhängiges Gutachten zur Notwendigkeit der Maßnahmen vorliegt.
Den Verzicht auf jegliche Enteignungen.
Den Schutz des Friedhofs „Sankt Josef und Paulus“ und die Bewahrung der Totenruhe.
Den Erhalt der betroffenen Wohnungen und Betriebe sowie eine sozial verträgliche Planung, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger respektiert.
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um diese ungerechten und unnötigen Maßnahmen zu stoppen und unsere Gemeinschaft zu schützen!
Mit freundlichen Grüßen
Die Unterzeichner
839
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition, fordern die sofortige Überprüfung und das Aussetzen des Bebauungsplans Nr. 6722-3 „Beschleunigung Stadtbahnlinie 66“ im Stadtbezirk Beuel-Mitte.
Hintergrund:
Die Stadt Bonn plant, die Sankt Augustiner Straße zu verbreitern, um den öffentlichen Nahverkehr zu beschleunigen und die Leistungsfähigkeit der Stadtbahnlinie 66 zu verbessern, ohne ein unabhängiges Gutachten erstellt zu haben. Dies würde jedoch drastische Eingriffe in unser Viertel bedeuten: Familien werden aus ihren Wohnungen verdrängt, lokale Betriebe wie das Autohaus Schreiner verlieren ihre Existenzgrundlage, und der historische Pfarrfriedhof „Sankt Josef und Paulus“ wird verkleinert, was die Totenruhe unserer Angehörigen stört.
Unsere Forderungen:
- Unabhängiges Gutachten zur Stadtbahnlinie 66:
Es ist inakzeptabel, dass der Bebauungsplan vorangetrieben wird, ohne dass ein unabhängiges Gutachten vorliegt, welches klar nachweist, dass die Stadtbahnlinie 66 tatsächlich so stark beeinträchtigt ist, wie behauptet. Solch ein Gutachten ist erforderlich, um zu prüfen, ob die Maßnahmen in dieser Form überhaupt notwendig sind. Die Stadt plant, tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen und Existenzen zu zerstören, ohne diese Grundlage eindeutig belegen zu können. - Verhinderung von Enteignungen:
Obwohl noch keine ausreichende Beweisführung für die Dringlichkeit des Projekts vorliegt, wird bereits mit Enteignungen gedroht. Das ist nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch ungerecht. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die teilweise seit Jahrzehnten hier leben, werden gezwungen, ihre Wohnungen, ihre Gewerbebetriebe und ihre soziale Gemeinschaft aufzugeben. Das kann und darf nicht der Preis für eine Verbesserung des Nahverkehrs sein, die bisher nicht einmal nachgewiesen wurde. - Schutz des Friedhofs und der Totenruhe:
Der Eingriff in den Pfarrfriedhof „Sankt Josef und Paulus“ verletzt die Totenruhe unserer verstorbenen Angehörigen. Ein solches Vorgehen widerspricht den grundlegenden Werten unserer Gesellschaft und ist moralisch nicht vertretbar. Wir fordern den uneingeschränkten Schutz dieses kulturell und religiös bedeutenden Ortes. - Wahrung der sozialen Strukturen und Existenzen:
Die Vertreibung von Familien aus ihren langjährigen Wohnungen und die Zerstörung lokaler Betriebe sind in keiner Weise gerechtfertigt. Diese Maßnahmen zerstören nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch die gewachsenen sozialen Strukturen unseres Viertels. Der Verlust von Wohnraum, die psychische Belastung und die drohende soziale Isolation durch erzwungene Umzüge sind untragbar.
Wir fordern:
Ein sofortiges Aussetzen des Bebauungsplans Nr. 6722-3, bis ein unabhängiges Gutachten zur Notwendigkeit der Maßnahmen vorliegt.
Den Verzicht auf jegliche Enteignungen.
Den Schutz des Friedhofs „Sankt Josef und Paulus“ und die Bewahrung der Totenruhe.
Den Erhalt der betroffenen Wohnungen und Betriebe sowie eine sozial verträgliche Planung, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger respektiert.
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um diese ungerechten und unnötigen Maßnahmen zu stoppen und unsere Gemeinschaft zu schützen!
Mit freundlichen Grüßen
Die Unterzeichner
839
Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 23. Oktober 2024 erstellt