Distanz- anstatt Wechselunterricht für Abschlussklassen


Distanz- anstatt Wechselunterricht für Abschlussklassen
Das Problem
Seit dem 1. Februar 2021 gilt für Schüler:innen der Abschlussklassen in Bayern der verpflichtende Wechselunterricht. Damit sollen Schüler:innen beim erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfungen unterstützt werden.
Tatsächlich stellt dieser Wechselunterricht für viele jedoch eine solch enorme Belastung dar, dass damit die Vorbereitung auf die Prüfungen sogar erschwert wird.
Schließlich besteht auch weiterhin ein erhebliches Infektionsrisiko. Trotz geteilter Klassen werden Schüler:innen oft noch zusammen mit anderen Klassen unterrichtet, beispielsweise in Religion und Ethik, und haben daher doch sehr viele, lange Kontakte zu Mitschüler:innen und Lehrer:innen. Hierbei herrscht besonders große Sorge, sich in der Schule zu infizieren und dann Angehörige Zuhause oder Menschen im verpflichtenden Praktikum oder beim Nebenjob (auf den einige finanziell angewiesen sind) anzustecken.
Zusätzlich dazu ist das gleichzeitige Unterrichten von Schüler:innen im Klassenzimmer und Schüler:innen Zuhause, welche einfach zum normalen Unterricht hinzugeschaltet werden, kaum effektiv möglich. Tatsächlich erleben viele den Online-Unterricht für alle als weitaus produktiver als diesen Wechselunterricht.
Denn in unserer Altersgruppe funktioniert der Online-Unterricht tatsächlich soweit, dass wir auch nur mit Online-Unterricht auf die Abiturprüfungen vorbereitet werden können. Mündliche Noten können weiterhin im Distanzunterricht erfolgen und auch die schriftlichen Noten sind kein ausreichendes Argument für den Wechselunterricht. Hierfür könnten Lösungen gefunden werden, die allen Schüler:innen ausreichenden Schutz und Bildung ermöglichen.
Daher hoffen wir sehr, dass dieser Wechselunterricht für Abschlussklassen vollständig aufgehoben oder zumindest verändert wird (beispielsweise insofern, dass Schulen oder Schüler:innen eine Beteiligung an diesen Entscheidungen ermöglicht wird).
Das Problem
Seit dem 1. Februar 2021 gilt für Schüler:innen der Abschlussklassen in Bayern der verpflichtende Wechselunterricht. Damit sollen Schüler:innen beim erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfungen unterstützt werden.
Tatsächlich stellt dieser Wechselunterricht für viele jedoch eine solch enorme Belastung dar, dass damit die Vorbereitung auf die Prüfungen sogar erschwert wird.
Schließlich besteht auch weiterhin ein erhebliches Infektionsrisiko. Trotz geteilter Klassen werden Schüler:innen oft noch zusammen mit anderen Klassen unterrichtet, beispielsweise in Religion und Ethik, und haben daher doch sehr viele, lange Kontakte zu Mitschüler:innen und Lehrer:innen. Hierbei herrscht besonders große Sorge, sich in der Schule zu infizieren und dann Angehörige Zuhause oder Menschen im verpflichtenden Praktikum oder beim Nebenjob (auf den einige finanziell angewiesen sind) anzustecken.
Zusätzlich dazu ist das gleichzeitige Unterrichten von Schüler:innen im Klassenzimmer und Schüler:innen Zuhause, welche einfach zum normalen Unterricht hinzugeschaltet werden, kaum effektiv möglich. Tatsächlich erleben viele den Online-Unterricht für alle als weitaus produktiver als diesen Wechselunterricht.
Denn in unserer Altersgruppe funktioniert der Online-Unterricht tatsächlich soweit, dass wir auch nur mit Online-Unterricht auf die Abiturprüfungen vorbereitet werden können. Mündliche Noten können weiterhin im Distanzunterricht erfolgen und auch die schriftlichen Noten sind kein ausreichendes Argument für den Wechselunterricht. Hierfür könnten Lösungen gefunden werden, die allen Schüler:innen ausreichenden Schutz und Bildung ermöglichen.
Daher hoffen wir sehr, dass dieser Wechselunterricht für Abschlussklassen vollständig aufgehoben oder zumindest verändert wird (beispielsweise insofern, dass Schulen oder Schüler:innen eine Beteiligung an diesen Entscheidungen ermöglicht wird).
Petition geschlossen.
Jetzt die Petition teilen!
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 4. Februar 2021 erstellt