Über 1.700 Unterstützerinnen und Unterstützer!
Herzlichen Dank an alle, die sich bereits an unserer Petition beteiligt haben – über 1.700 Menschen haben bereits unterschrieben, geteilt und diskutiert. Das zeigt eindrucksvoll, wie groß der Unmut über die aktuelle Situation rund um die B279 ist. Danke für euren Einsatz!
Was sagt der Bürgermeister?
In einem Interview mit Radio Bamberg äußerte sich Reckendorfs Bürgermeister zur Forderung nach einer einseitigen Verkehrsführung mit Ampel. Er erklärte sinngemäß:
Die neue Wasserleitung liegt in der Mitte der Fahrbahn. Beim Anschließen der östlich gelegenen Häuser genügen drei Meter von der Hausgrenze bis zur Leitung. Auf der anderen Seite müsse hingegen nicht nur in der bestehenden Fahrbahn gegraben werden, sondern auch ein Übergang zur Gegenseite geschaffen werden – dadurch sei die Straße vollkommen unpassierbar.
Eine Ampelregelung sei daher nicht praktikabel – die Fahrzeuge müssten außen herum fahren. Die Bauarbeiten dauern laut seiner Aussage noch rund zwei Jahre an.
Wir nehmen diese Aussage zur Kenntnis – möchten jedoch betonen, dass eine Vollsperrung nur dann nachvollziehbar ist, wenn sie absolut notwendig und zeitlich begrenzt ist. In der Realität zeigt sich jedoch:
Was wir weiterhin kritisieren:
In den meisten Bauphasen ist ein Durchkommen sichtbar möglich, der Straßenbereich ist nicht dauerhaft komplett aufgegraben.
Vollsperrungen sind verständlich – aber nur, wenn sie zeitlich begrenzt und technisch alternativlos sind. Die Petition fordert keine Verhinderung der Baustelle, sondern eine verhältnismäßige Lösung.
Die Belastung für Gewerbetreibende in Reckendorf, Baunach und Umgebung ist erheblich. Kunden bleiben aus, Lieferanten brauchen deutlich länger, Betriebe verlieren Einnahmen.
Zustelldienste und Speditionen berichten von massiven Problemen. Einfache Zustelltouren werden zu halbtägigen Aktionen.
Die Ausschilderung der Sperrung – vor allem aus Richtung Ebern – ist eine Vollkatastrophe. Auswärtige haben kaum eine Chance, zu erkennen, wo genau gesperrt ist oder wie man umfahren kann.
Navigationssysteme erkennen die Sperrung nicht – mit der Folge, dass sich täglich Lkw und Fremdfahrzeuge in Reckendorf festfahren oder wenden müssen.
Was besonders frustrierend ist: Trotz Vollsperrung sind häufig keinerlei Bauarbeiten zu sehen. Es kommt regelmäßig vor, dass tageweise keine Bauarbeiter oder Maschinen vor Ort sind. Für die betroffene Bevölkerung ist es schwer nachzuvollziehen, warum eine Straße über Jahre hinweg gesperrt bleibt, wenn augenscheinlich kaum gearbeitet wird. Eine solche Situation untergräbt das Vertrauen in das Bauprojekt und die Verantwortlichen zusätzlich.
Unsere Forderung bleibt:
Sofortige Prüfung und Umsetzung einer alternativen Verkehrsführung – temporär, wechselweise oder abschnittsweise mit Ampel, wo möglich
Bessere Ausschilderung – insbesondere aus Richtung Ebern und Baunach
Eintrag der Sperrung in Navigationssysteme über die zuständigen Behörden (Landratsamt / staatliches Bauamt)
Transparente Kommunikation zum Baufortschritt und den Gründen für die Sperrung einzelner Abschnitte
Rücksichtnahme auf Gewerbe, Einsatzkräfte, Familien und Zusteller – die Region lebt nicht nur von Verwaltung, sondern auch von funktionierendem Alltag
Wir danken allen Unterstützern und fordern weiterhin:
Mehr Pragmatismus, weniger Bürokratie – und endlich Entlastung für die Region!