Rückkehrhilfe für Vietnamesen verstetigen!

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Das Problem

Der Krieg in Vietnam ist am 30.4.1975 zu Ende gegangen. Die Wirtschaft hat sich inzwischen gut entwickelt. Dennoch gibt es eine Gegend in Vietnam, die nicht vom Wirtschaftserfolg des Landes profitiert.

Zentralvietnam war schon immer eine von der Regierung vernachlässigte Region. Sie liegt zwischen den Bergen von Laos und dem Stillen Ozean und ist ca. 50 Km breit. Die  Menschen dort leben ausschliesslich von der Agrarkultur. Da es in diesem Abschnitt des Landes keine Bodenschätze gibt, sah die Regierung von Vietnam nie die Notwenigkeit, in seine Entwicklung zu investieren. Im Sommer wird die Erde so ausgetrocknet,dass sie im Herbst das Regenwasser nicht aufsaugen kann. Die Herbststürme sind so heftig, dass sie das Land verwüsten. Sowohl Regenfluten als auch die steigenden Wasser des Ozeans reißen Menschen, Häuser und die gesamte Ernte mit sich.

Anfang April dieses Jahres kam es zu einem Massenfischsterben an den Küsten von Vietnam. Das Stahlwerk Formosa Ha Thin Company (FHS / ein Stahlwerk der taiwanesischen Gesellschaft  Formosa Plastics) hat das Gift ca. ein Kilometer vor der Küste ins Meer abgeleitet  Die Katastrophe begann in der Provinz Ha Tinh in Zentralvietnam und breitete sich anschließend auf  über mehr als 200 Km Küstenlinie in die Provinzen Quang Binh , Quang Tri,  Thua Thien Hue und Danang aus. Seitdem wurden hunderttausende (weit mehr als 115 Tonnen) von Toten Fischen an die Stränden der Region gespült und zehntausende von Vietnamesen sind in ihrer Existenz bedroht. Am 4. Mai 2016 hatte die vietnamesische Regierung ein Verbot der Fangtätigkeiten, der Verarbeitung und des Verkaufs von Meeresfrüchten angekündigt, die innerhalb von 20 Seemeilen der zentralen Provinzen Vietnams gefangen wurden. Die Katastrophe unterbrach den Lebensunterhalt der Fischer in vier Provinzen an der zentralen Küste Vietnams. Nach Angaben der lokalen Regierung von Quang Binh hatten die Fischer dieser Provinz bereits  $ 5,2 Millionen verloren; darüber hinaus hat die  Katastrophe auch die Tourismusbranche beeinträchtigt.  Fast 30% Touristen haben ihre geplanten Reisen ab dem 30. April abgesagt. (Quelle:   Deutsche Welle,  Wikipedia, Deutsche Stiftung Meeresschutz)

Die Mehrheit der Vietnamesen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, stammt aus dieser Gegend. Sie versuchen, in Deutschland Arbeit zu finden, um ihre Angehörigen zu Hause finanziell zu unterstützen und ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, damit diese eine Perspektive bekommen.

Diese Menschen verlassen ihr Land nicht freiwillig! Sie sind durch Naturkatastrophen gezwungen, in einer anderen Gegend ihr Leben und das ihrer Familien neu zu organisieren.  

Seit dem Jahr 2012 läuft ein sehr erfolgreiches Reintegrationsprogramm in Vietnam, das freiwillige Rückkehrer aus Deutschland bei der Gründung einer Existenz in ihrer Heimat unterstützt. Das Programm wird durch die Mittel des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der  Europäische Union (AMIG) unterstützt  und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin finanziert. Die Menschen, die diese in Anspruch nahmen bzw. nehmen,  haben erfolgreich in Vietnam wieder Fuss gefasst und Unternehmen gegründet, von denen sie und ihre Angehörigen leben können. 80% der Menschen,  die diese Hilfe in Anspruch nehmen, stammen aus Zentralvietnam. Seit Beginn des Projekts wurden über 70 Rückkehrer unterstützt, 33 davon Frauen.     

Das Programm läuft  leider im März  2017 aus.

Wir fordern, dass die Finanzierung des Integrationsprogramms verlängert wird, damit die Menschen in Vietnam nach ihrer Rückkehr weiter Hilfe für  eihnen neuen Anfang bekommen können

Bitte  unterschreiben Sie diese Petition,  damit die freiwilligen Rückkehrer in ihrer Heìmat weiterhin eine Startchance bekomme

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thuy nonnemannPetitionsstarter*in

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