PostIdent: Akzeptieren und genehmigen die Identität von Ausländern in Deutschland

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Bitte finden Sie die deutsche Version unten.

English Version:

We call on the Federal Financial Supervisory Authority(BaFin) to amend the law to accept legal foreigner’s passport and electronic residence permit as a legal identity across Germany. As legal foreign residents in Germany we’re suffering because of basic services are denied.

On 10.04.2017 BaFin had released the “Circular 3/2017 (GW) - video identification procedures, Reference number GW 1-GW 2002-2009/0002”.
According to section B.V of Anti-money laundering act , BaFin had listed a set of Identity documents to be permitted during the video identification process. But there were no set of guidelines regarding the set of identity documents to be permitted during physical identification process. In spite of that, Deutsche Post had made changes in their identification procedure respectively to PostIdent and VideoIdent from June 2017 in a phase wise implementation across Germany. The identification procedure now accepts identity documents only with security features that are sufficiently forgery-proof, clearly identifiable and therefore verifiable both visually in white light and using the available image transmission technology as well as which have a machine-readable zone during the video identification process as proof of identity pursuant to anti-money laundering regulations.

What is your identity as a foreigner in Germany?
The electronic residence permit(eAT) is not accepted as a valid identity document and only your passport was accepted as a valid identity by Deutsche Post prior June-2017. If you are holding the passport of a country which doesn’t contain the high security features specified above your identity is questioned all across Germany.

How does this affect your identity as a foreigner in Germany?
You will be no longer able to prove your identification using the Deutsche Post Identification procedures PostIdent & VideoIdent. So you’re denied from a lot of basic services such as

  • Cannot take a new SIM card/ Can’t sign a mobile phone contract
  • Cannot apply a new bank account/ change to a new bank account
  • Cannot register for financial & health services.

Who are immediately affected?
All students, working people and legal foreigners who arrived Germany after June-2017 are immediately affected and others are gradually affected. There are more around 10 million foreigners totally and it affects all of them if their passport doesn’t contain high-security features.

Which countries passports are currently denied by PostIdent/VideoIdent?
Citizens from more than 100 countries are affected. Some of them are Vietnam, Iran, Pakistan, Kazakhstan, Sri Lanka, India, Belarus, Philippines, Saudi Arabia, Nepal, Bhutan, Paraguay, Panama and many more.

Message to BaFin(Federal Financial Supervisory Authority) and Deutsche Post AG:
As legal foreign residents in Germany we are suffering because DeutschePost identification procedure accepts neither our homelands passport nor residence permit(Issued by Federal republic of Germany) as a legal identification document. It is affecting more than 1 million people. With due respect we request Mr.Felix Hufeld, President of BaFin and Dr. Frank Appel CEO of Deutsche Post AG to consider this as a critical issue and to swiftly sort out a solution.

Message to BAMF(Federal Office for Migration and Refugees):
As legal foreign residents in Germany we have a serious problem and there is no one even considering the problem. Please help us.

Heartful thanks to the dignitaries and all our supporters.

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Deutsche Version:

Wir fordern die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf, das Gesetz dahingehend zu ändern, dass ein rechtmäßiger Ausländerausweis und eine elektronische Aufenthaltserlaubnis als juristische Identität in ganz Deutschland akzeptiert werden. Als legale ausländische Einwohner in Deutschland leiden wir wegen grundlegender Dienstleistungen, die verweigert werden.

Am 10.04.2017 hatte die BaFin das "Rundschreiben 3/2017 (GW) - Videoidentifizierungsverfahren , Referenznummer GW 1-GW 2002-2009 / 0002" veröffentlicht.
Laut Abschnitt B.V des Geldwäschebekämpfung hatte die BaFin eine Reihe von Ausweisdokumente aufgelistet, die während des Videoidentifizierungsverfahren erlaubt sein sollten. Es gab jedoch keine Richtlinien bezüglich der Menge der Ausweisdokumente , die während des physischen Identifikationsprozesses erlaubt waren. Trotzdem hat die Deutsche Post ab Juni 2017 in einer phasenweisen deutschlandweiten Umsetzung Änderungen in ihrem Identifizierungsverfahren gegenüber PostIdent und VideoIdent vorgenommen. Die Identifizierungsprozedur akzeptiert nur Ausweisdokumente, die über ausreichend fälschungssichere, im Weißlicht visuell und bei Bildübertragung mittels verfügbarer Technik ausreichend deutlich erkennbare und damit prüfbare Sicherheitsmerkmale (siehe Auflistung unter B.VI.) sowie über einen maschinenlesbaren Bereich verfügen, für die geldwäscherechtliche Identitätsüberprüfung im Rahmen eines Videoidentifizierungsverfahrens.

Was ist deine Identität als Ausländer in Deutschland?
Die elektronische Aufenthaltserlaubnis (eAT) wird nicht als gültiges Ausweisdokument akzeptiert und nur Ihr Reisepass wurde vor Juni-2017 von der Deutschen Post als gültige Identität akzeptiert. Wenn Sie den Reisepass eines Landes besitzen, das die genannten hohen Sicherheitsmerkmale nicht enthält Ihre Identität wird in ganz Deutschland in Frage gestellt.


Wie wirkt sich das auf Ihre Identität als Ausländer in Deutschland aus?
Sie können Ihre Identifikation nicht mehr mit den Identifizierungsverfahren PostIdent & VideoIdent der Deutschen Post nachweisen. Sie werden also von vielen grundlegenden Diensten wie

  • Sie dürfen keine neue SIM-Karte nehmen oder einen Mobilfunkvertrag unterzeichnen.
  • Sie dürfen kein neues Bankkonto beantragen oder zu einer anderen Bank wechseln.
  • Sie dürfen sich nicht für Finanz- und Gesundheitsdienste registrieren.

Wer sind sofort betroffen?
Alle Studenten und legalen Ausländer, die nach Juni 2017 nach Deutschland gekommen sind, sind sofort betroffen. Es gibt mehr als 10 Millionen Ausländer und es betrifft sie alle, wenn ihr Pass keine Hochsicherheitsmerkmale enthält.


Welche Länderpässe werden derzeit von PostIdent / VideoIdent abgelehnt?
Bürger aus mehr als 100 Ländern sind betroffen. Einige von ihnen sind Vietnam, Iran, Pakistan, Kasachstan, Sri Lanka, Indien, Weißrussland, Philippinen, Saudi-Arabien, Nepal, Bhutan, Paraguay, Panama und viele mehr.

Nachricht an BaFin und Deutsche Post AG:
Als legal in Deutschland wohnhafte Ausländer leiden wir daran, dass das DeutschePost-Identifikationsverfahren weder unseren Homeland-Pass noch die Aufenthaltserlaubnis (ausgestellt von der Bundesrepublik Deutschland) als legales Identifikationsdokument akzeptiert. Es betrifft mehr als 1 Million Menschen. Mit gebührendem Respekt wir bitten Herrn Felix Hufeld, Präsident der BaFin, und Herrn Dr. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, dies zu prüfen und zügig nach einer Lösung zu finden.

Botschaft an das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge):
Mit dem gebührenden Respekt wenden wir uns an Frau Judda Cordt, Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, zu einem ernsten Problem, mit dem wir als legale Migranten in Deutschland konfrontiert sind. Bitte hilf uns.

Herzlichen Dank an die Würdenträger und all unsere Unterstützer.

References:

 Circular 3/2017 (GW) - video identification procedures

Rundschreiben 3/2017 (GW) - Videoidentifizierungsverfahren 

Deutschepost-Postident 

Deutsche Post- Sicherheit

BAMF- The electronic residence permit 

BAMF- Der elektronische Aufenthaltstitel



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