

Wir wollen Präsenzunterricht in der Musikschule Heinrich Schütz
Das Problem
Wir Eltern fordern, dass die Stadt Gera die Musikschule Heinrich Schütz wieder für den Präsenzunterricht öffnet.
Jedes Kind braucht Bildung und dazu die Motivation durch den persönlichen Kontakt zum Lehrer.
Es gibt einen Bildungsauftrag seitens der Eltern zur Musikschule und feste Verträge mit dieser. Diesem Bildungsauftrag kann, so wie es momentan geregelt ist, nicht nachgekommen werden. Woche für Woche fällt der Unterricht weg oder man versucht dem Schüler die Inhalte online, in unzureichender Qualität, für gleiches Geld nahe zu bringen.
Der Online-Unterricht ist v. a. im musikalischen Bereich nicht ansatzweise mit dem Präsenzunterricht zu vergleichen. Die technische Übertragung verändert den Klang derart, dass über akustische Wahrnehmungen kein Lerneffekt erzielt werden kann. Der Klang ist verzerrt, das Bild und der Ton hakt, mitunter bricht die Verbindung komplett zusammen. Die Kinder haben kein gemeinsames Musikerlebnis mit ihrem Lehrer, dies schmälert die Freude am Klang und wirkt eher demotivierend. Besonders für die kleinen Schüler kann kein hochwertiger Beziehungsaufbau stattfinden und sie verlieren die Lust am Musizieren. Auch die Bildübertragung reicht nicht um eine enge Beziehung zum Lehrer aufzubauen und es können keine Haltungs- und Fehlspannungen des Schülers korrigiert werden. Auch Tänzer können mit Online-Unterricht ebenso nur unzureichend trainieren. Die Erfolgserlebnisse und musikalischen Fortschritte bleiben vollständig auf der Strecke.
Seit November 2021 müssen die Schüler den Unterricht im häuslichen Umfeld am Computer oft alleine bestreiten. Hier herrscht ein erhebliches Ablenkungspotential, welches die Konzentration der Schüler stark beeinträchtigt.
Die Familien, die die technischen Anforderungen für einen Online-Unterricht nicht besitzen, können seither keinen Musikunterricht erhalten und ihre Kinder somit musikalisch nicht gleichwertig weiter fördern.
Das Ergebnis können wir an unseren Kindern beobachten: Die Erfolge bleiben aus, die Motivation sinkt, es wird immer weniger geübt. Es entstehen Schmerzen durch Fehlhaltungen und Frust bei Kindern und Eltern.
Das alles, obwohl viele Lehrer und Schüler, unter strenger Einhaltung der durchdachten Hygienekonzepte in der Musikschule, gern den Musikunterricht in Präsenz wieder aufnehmen würden. Alle Schüler können aktuelle oder regelmäßige Testbescheinigungen vorweisen und können problemlos von ihrem Musiklehrer an der Tür des Musikschulhauses abgeholt werden. Jeder Übungsraum hat ein Fenster und kann gut gelüftet werden.
Hier fällt der Pandemie die so wichtige kulturell-musische Bildung unserer Kinder zum Opfer. Besonders unverständlich ist dieser Umstand im Hinblick auf den Kinder- und Jugendsport, denn Gruppen-, Indoor- und Kontaktsportarten dürfen weiterhin durchgeführt werden. Auch arbeiten Musikschulen in anderen Städten im Präsenzunterricht. Es finden sogar künstlerische Wettbewerbe statt.
Im November 2021 war die Entscheidung zur Schließung der Musikschule angesichts der sehr hohen Inzidenzen unerfreulich, aber nachvollziehbar. Nun sind die Inzidenzen jedoch unter den Wert von 200 gefallen. Damit hat sich sicherlich die personelle Belastung im Gesundheitsamt deutlich reduziert, so dass nun ein Einsatz der Musikschullehrer in diesem Bereich kaum noch nötig sein wird. Eine anhaltende Schließung der Musikschule ist im Hinblick auf die genannten Folgen für die Kinder nicht länger verantwortbar und nachvollziehbar.
Auch zukünftig sollte die Pandemiebekämpfung nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, indem Personen, die primär für deren Bildung oder Betreuung ausgebildet wurden, in anderen Bereichen eingesetzt werden.
Wir fordern deshalb eine Öffnung der Musikschule für den Präsenzunterricht für alle Schüler.
Das Problem
Wir Eltern fordern, dass die Stadt Gera die Musikschule Heinrich Schütz wieder für den Präsenzunterricht öffnet.
Jedes Kind braucht Bildung und dazu die Motivation durch den persönlichen Kontakt zum Lehrer.
Es gibt einen Bildungsauftrag seitens der Eltern zur Musikschule und feste Verträge mit dieser. Diesem Bildungsauftrag kann, so wie es momentan geregelt ist, nicht nachgekommen werden. Woche für Woche fällt der Unterricht weg oder man versucht dem Schüler die Inhalte online, in unzureichender Qualität, für gleiches Geld nahe zu bringen.
Der Online-Unterricht ist v. a. im musikalischen Bereich nicht ansatzweise mit dem Präsenzunterricht zu vergleichen. Die technische Übertragung verändert den Klang derart, dass über akustische Wahrnehmungen kein Lerneffekt erzielt werden kann. Der Klang ist verzerrt, das Bild und der Ton hakt, mitunter bricht die Verbindung komplett zusammen. Die Kinder haben kein gemeinsames Musikerlebnis mit ihrem Lehrer, dies schmälert die Freude am Klang und wirkt eher demotivierend. Besonders für die kleinen Schüler kann kein hochwertiger Beziehungsaufbau stattfinden und sie verlieren die Lust am Musizieren. Auch die Bildübertragung reicht nicht um eine enge Beziehung zum Lehrer aufzubauen und es können keine Haltungs- und Fehlspannungen des Schülers korrigiert werden. Auch Tänzer können mit Online-Unterricht ebenso nur unzureichend trainieren. Die Erfolgserlebnisse und musikalischen Fortschritte bleiben vollständig auf der Strecke.
Seit November 2021 müssen die Schüler den Unterricht im häuslichen Umfeld am Computer oft alleine bestreiten. Hier herrscht ein erhebliches Ablenkungspotential, welches die Konzentration der Schüler stark beeinträchtigt.
Die Familien, die die technischen Anforderungen für einen Online-Unterricht nicht besitzen, können seither keinen Musikunterricht erhalten und ihre Kinder somit musikalisch nicht gleichwertig weiter fördern.
Das Ergebnis können wir an unseren Kindern beobachten: Die Erfolge bleiben aus, die Motivation sinkt, es wird immer weniger geübt. Es entstehen Schmerzen durch Fehlhaltungen und Frust bei Kindern und Eltern.
Das alles, obwohl viele Lehrer und Schüler, unter strenger Einhaltung der durchdachten Hygienekonzepte in der Musikschule, gern den Musikunterricht in Präsenz wieder aufnehmen würden. Alle Schüler können aktuelle oder regelmäßige Testbescheinigungen vorweisen und können problemlos von ihrem Musiklehrer an der Tür des Musikschulhauses abgeholt werden. Jeder Übungsraum hat ein Fenster und kann gut gelüftet werden.
Hier fällt der Pandemie die so wichtige kulturell-musische Bildung unserer Kinder zum Opfer. Besonders unverständlich ist dieser Umstand im Hinblick auf den Kinder- und Jugendsport, denn Gruppen-, Indoor- und Kontaktsportarten dürfen weiterhin durchgeführt werden. Auch arbeiten Musikschulen in anderen Städten im Präsenzunterricht. Es finden sogar künstlerische Wettbewerbe statt.
Im November 2021 war die Entscheidung zur Schließung der Musikschule angesichts der sehr hohen Inzidenzen unerfreulich, aber nachvollziehbar. Nun sind die Inzidenzen jedoch unter den Wert von 200 gefallen. Damit hat sich sicherlich die personelle Belastung im Gesundheitsamt deutlich reduziert, so dass nun ein Einsatz der Musikschullehrer in diesem Bereich kaum noch nötig sein wird. Eine anhaltende Schließung der Musikschule ist im Hinblick auf die genannten Folgen für die Kinder nicht länger verantwortbar und nachvollziehbar.
Auch zukünftig sollte die Pandemiebekämpfung nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, indem Personen, die primär für deren Bildung oder Betreuung ausgebildet wurden, in anderen Bereichen eingesetzt werden.
Wir fordern deshalb eine Öffnung der Musikschule für den Präsenzunterricht für alle Schüler.
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Petition am 17. Januar 2022 erstellt