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Petitioning Bürgermeister von Calbe (Saale) Dieter Tischmeyer and 2 others

Bürgermeister von Calbe: Wir fordern eine artgerechte Haltung der Bärin "Jette"


Bärenhaltung wie im Mittelalter, soll Jettes Leben hier enden? Jette, die 40-Jahre alte Braunbärin, lebt in dem öffentlichen Tiergehege auf dem Wartenberg in Calbe (Saale) unter sehr traurigen Bedingungen.

Mit Entsetzen habe ich kürzlich von der katastrophalen Haltung der Bärin “Jette” gelesen. Ich kann nicht verstehen, wie die Stadt Calbe einen einzelnen Bären in einem engen, von einer hohen Betonmauer umgebenen, Käfig einsperren kann; weitestgehend schutzlos, und das über Jahrzehnte.

Ein Bär ist zwar als Einzeltier bekannt, dies bedeutet jedoch NICHT, dass er niemals in seinem Leben einen Artgenossen zu sehen bekommen möchte. Bären leben durchaus in Mutterfamilien, und treffen auch zur Paarung zusammen.

Ein ausgewachsener Bär hat in der Natur ein Jagdgebiet von bis zu 400km² und verbringt 94% seines Tages mit der Futtersuche. Er klettert gerne, braucht Möglichkeiten zur Beschäftigung und eine rund 100m² große Wasserstelle.

Das Gehege der Stadt Calbe ist weit entfernt von einer artgerechten Haltung. Das Gehege ist ein Betongefängnis, und Jette sitzt seit Jahrzehnten darin.

Ich appelliere an das Gewissen der zuständigen Behörden, die Haltungsbedingungen schnellstens zu verändern, damit Jette ihr verbleibendes Leben endlich Bär sein darf.

Wir fordern von der Stadt Calbe und von Bürgermeister Tischmeyer:

+ eine Höhlenvorrichtung
+ kein Betonfußboden
+ Ausreichende Bade- und Spielmöglichkeiten

"Wer ein Tier hat, der verpflichtet sich dazu, es seiner Art und seiner Bedürfnisse entsprechend zu halten" - so steht es im Deutschen Tierschutzgesetz; daran muss sich auch die Stadt Calbe halten.

Letter to
Bürgermeister von Calbe (Saale) Dieter Tischmeyer
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Minister Dr. Hermann Onko Aeikens
Leiter/in Tiergehege Wartenberg in Calbe
Sehr geehrter Herr Tischmeyer,

Bärenhaltung wie im Mittelalter, soll Jettes Leben hier enden? Jette, die Braunbärin, laut Auskunft der Stadtverwaltung 40 Jahre alt, lebt in dem öffentlichen Tiergehege auf dem Wartenberg in Calbe (Saale). Die mittelalterliche Bärenhaltung, eine Betongrube, die dem Tier keinerlei Abwechslung bietet, ist als moderne Stadt nicht länger hinnehmbar.

Mit Entsetzen habe ich heute von der katastrophalen Haltung der Bärin “Jette” im Park Wagenburg in Calbe gelesen. Ich kann nicht verstehen, wie die Stadt Calbe einen einzelnen Bären in einem engen, von einer hohen Betonmauer umgebenen, Käfig einsperren kann; weitestgehend schutzlos, und das über Jahrzehnte.

Ein Bär ist zwar als Einzeltier bekannt, dies bedeutet jedoch NICHT, dass er niemals in seinem Leben einen Artgenossen zu sehen bekommen möchte. Bären leben durchaus in Mutterfamilien, und treffen auch zur Paarung zusammen.

Ein ausgewachsener Bär hat in der Natur ein Jagdgebiet von bis zu 400km² und verbringt 94% seines Tages mit der Futtersuche. Er klettert gerne, braucht Möglichkeiten zur Beschäftigung und eine rund 100m² große Wasserstelle.

Das Gehege der Stadt Calbe ist weit entfernt von einer artgerechten Haltung. Das Gehege ist ein Betongefängnis, und Jette sitzt seit Jahrzehnten darin.

Ich appelliere an das Gewissen der zuständigen Behörden, die Haltungsbedingungen schnellstens zu verändern, damit Jette ihr verbleibendes Leben endlich Bär sein darf.

Wir fordern von der Stadt Calbe und von Bürgermeister Tischmeyer:

+ eine Höhlenvorrichtung
+ kein Betonfußboden
+ Ausreichende Bade- und Spielmöglichkeiten

"Wer ein Tier hat, der verpflichtet sich dazu, es seiner Art und seiner Bedürfnisse entsprechend zu halten" - so steht es im Deutschen Tierschutzgesetz; daran muss sich auch die Stadt Calbe halten.

Mit freundlichen Grüßen