Keine Unterbringung von Kindergartenkindern im Keller der Grundschule Weiherhammer

Keine Unterbringung von Kindergartenkindern im Keller der Grundschule Weiherhammer

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  • Foto: O-Netz

Zur Vorgeschichte: bereits seit 2018 ist dem Bürgermeister und der Verwaltung bekannt, dass die Geburtenzahlen in Weiherhammer stark ansteigen und damit die Kapazitätsgrenze des 2015 neu gebauten Kindergartens in naher Zukunft erreicht sein wird. Ein Jahr wurde der Kindergarten, mit Ausnahmegenehmigung des Jugendamtes, bereits überbelegt (28 bis 29 Kinder pro Gruppe).

Für das kommende Kindergartenjahr mussten Kinder abgelehnt werden. Um das Platzproblem zu lösen, wurde, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen, von der Gemeinde beschlossen, dass die wirtschaftlichste Lösung eine zusätzliche Gruppe in den Kellerräumen der Grundschule sei. Da aber die abgelehnten Kinder aus Altersgründen nicht in diese zusätzliche Gruppe in der Schule aufgenommen werden dürfen, soll eine bereits bestehende Gruppe aus dem Kinderhaus ausziehen, damit im Kinderhaus Platz wird. Voraussichtlich ist trotz der zusätzlichen Gruppe in der Schule auch für das Kindergartenjahr 21/22 nicht genug Platz um alle Kinder, die kommen möchten, aufzunehmen.

Wir fordern alle Entscheidungsträger auf die angedachte Übergangslösung mit Auslagerung einer Kindergartengruppe in den Keller der Grundschule nochmals zu überdenken und eine Lösung auf dem vorhandenen Kindergartenareal umzusetzen.

Unsere wichtigsten Beweggründe sind:

- gewohntes Umfeld für alle Kinder
- bisherige Bezugspersonen sind weiterhin (zumindest) im Haus
- sozialer Kontakt zu allen Gruppen des Kinderhauses ist gegeben
- alle Kinder profitieren vom pädagogischen Konzept des Kinderhauses
- sichere, altersgerechte Außenanlagen sind für alle zu jeder Zeit einfach zugänglich
- Mehrzweckraum kann von allen problemlos genutzt werden
- ebenerdige Räume ermöglichen barrierefreien Zugang und Wahrnehmung der Umwelt
- Wetterunabhängige Gestaltung des Tages ist in allen Gruppen möglich
- Mittagessen und Nachmittagsangebote können uneingeschränkt fortgeführt werden
- Beibehaltung organisatorischer Abläufe im Kinderhaus
- sichere Bring- und Abholsituation
- keine Beeinträchtigung der Lernatmosphäre der Grundschulkinder durch Baulärm und Kindergartenkinder
- das Wohl aller Kinder muss die vorrangige Erwägung sein (Art. 24 Charta der Grundrechte der Europäischen Union)!

Mit dem Umzug in die Schule können unsere Kinder nicht mehr an all dem teilhaben!

Für die Verantwortlichen der Gemeinde ist es eine Übergangslösung bis ein neuer Kindergarten auf dem ALIA-Gelände gebaut ist, für viele Kinder ist es der Rest ihrer Kindergartenzeit!!!

Bitte helft alle mit um eine gute Lösung für alle Kinder in Weiherhammer zu erreichen!