

Einigung und sofortige Beendigung des Kita Streiks


Einigung und sofortige Beendigung des Kita Streiks
Das Problem
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche,
mein Name ist Nadine Kellermann und ich bin Vorsitzende des Elternbeirats unseres Kindergartens, darum bin ich sehr gut über den aktuellen Stand des Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst informiert und die Aussicht auf weitere Wochen des Streiks lassen mich diese Zeilen verfassen.
Ich wende mich heute als Mutter an Sie, da ich sehr nachdenklich gestimmt bin und mich schon frage, warum in den ganzen Diskussionen und den „Machtkämpfen“, die auch medial ausgetragen werden, keiner mehr von denen spricht, die es hauptsächlich betrifft, nämlich den KINDERN!?
Der Erziehermangel in unserer Stadt ist hoch und an allen Ecken und Enden fehlt es an Erziehern, Kinderpflegern und an freien Plätzen für die Betreuung unserer Kinder. Allerdings ist das Leben in unserer Stadt so teuer, dass man es sich kaum leisten kann in München zu wohnen, wenn man das Gehalt eines Erziehers bezieht.
Ohne Frage stehe ich hinter den Erziehern und auch den anderen Beschäftigten in den Erziehungs- und Sozialdiensten, die für ihr Recht nach höherer finanzieller Anerkennung ihrer Leistungen kämpfen müssen und das auch unbedingt weiterhin tun sollten.
Wissen Sie eigentlich, wie großartig die Arbeit ist, die unsere Erzieher und Kinderpfleger tagtäglich leisten? Mit wie viel Liebe und Hingabe sie unser aller Kinder in der altersgerechten Entwicklung und Bildung unterstützen und fördern? Obwohl es zunehmend für sie schwieriger wird, da die Anzahl von verhaltensauffälligen Kindern oder Kindern mit Migrationshintergrund steigt und diese einfach mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung benötigen?!
Nun zur aktuellen Situation: Wie erklärt man seinem Kind, dass es wochenlang nicht in den Kindergarten gehen darf? Das grenzt schon fast an Bestrafung der Kinder und mir geht es hier wirklich um die Kinder und auch um die Familien, die teilweise ihren ganzen Urlaub nehmen müssen, um die Betreuung der Kinder gewährleisten zu können. Dafür fällt dann für einige der gemeinsame Familienurlaub in diesem Jahr aus und es kann doch nicht zielführend sein, die Familien noch mehr auseinander zu reißen, als es sowieso schon bei den meisten der Fall ist.
Ich bin zwar nicht berufstätig und daher in einigen Punkten nicht so sehr betroffen, wie sicherlich andere, aber ich denke und fühle nicht nur für mich und meine Familie, sondern frage mich ernsthaft für uns alle, wie es unseren Kindern mit der Streiksituation geht.
Natürlich versuche ich meinem vierjährigen Sohn zu vermitteln, was Streik bedeutet, dass seine geliebten Kindergärtnerinnen, die er bereits jetzt, zu Beginn der zweiten Streikwoche, sehr vermisst, für ihr Recht nach mehr finanzieller Anerkennung kämpfen müssen, dass das auch total ok so ist und wir uns inzwischen eine schöne Zeit machen. Klar hat er auch Spaß, wenn wir morgens länger im Bett kuscheln und viel Zeit zusammen verbringen können, aber sind wir doch mal ehrlich:
Wir sind Eltern, Mütter und Väter und keine Erzieher!
Wir können die pädagogische Arbeit die tagtäglich in den Kindergärten und Co. geleistet werden nicht auffangen, maximal überbrücken, sonst bräuchten wir diese Einrichtungen gar nicht!!! Den Kindern fehlt das spielen und toben mit den Freunden, in Gruppen, dass sich üben im Sozialverhalten, das können auch Besuche auf dem Spielplatz oder andere Unternehmungen nicht lange ausgleichen! Und wer von uns hat denn schon die räumlichen Möglichkeiten oder pädagogischen Kompetenzen, gleich mehrere Kinder über mehrere Stunden zu betreuen? Mal abgesehen von den Kindern, die in sozialschwächeren Familien aufwachsen und nun vielleicht mehrere Stunden am Tag vor dem Fernseher sitzen, da die Eltern womöglich gar nicht in der Lage sind, sie entsprechend zu fördern? Oder die, die verhaltensauffällig sind und die darum auf die Förderung im Kindergarten, sowohl sprachlich als auch psychisch, angewiesen sind? Ja, die gibt es, das lässt sich nicht verleugnen! Diese Kinder brauchen die Routine, den geregelten Tagesablauf, sonst gerät womöglich ihre Welt aus den Fugen! Was ist mit all jenen Kindern, die erst kürzlich mit dem Kindergarten begonnen haben, die nun nach einigen Wochen der Eingewöhnung endlich dort "angekommen" sind? Da müssen die Erzieher nach Streikende wieder ganz von vorne anfangen, das wirkt sich aber auch auf alle anderen Kinder aus!
Meinen Sie tatsächlich, unsere Kinder sind nicht feinfühlig genug, um nicht zu spüren, dass die Eltern auch irgendwann an ihre Grenzen stoßen? Was machen die Familien, die nicht Oma und Opa als Backup haben? Macht sich eigentlich irgendjemand von den Verantwortlichen mal darüber Gedanken wie es unseren Kindern mit dieser Situation geht? Ständig hört man, dass wir viel mehr Kinder brauchen und dann wird es den Familien so schwer gemacht!
Ich bin entsetzt darüber, dass die kommunalen Arbeitgeber diesen Streik einfach aussitzen wollen und erst am 28. Mai eine Mitgliederversammlung angesetzt haben, in der dann überhaupt mal beraten und diskutiert werden soll, ob man sich auch nur einen Millimeter bewegt und ein Angebot vorgelegt werden soll, nachdem das in fünf Verhandlungsrunden nicht mal in Erwägung gezogen wurde!
Sehr geehrter Herr Dr. Augat, sehr geehrter Herr Dr. Böhle, haben Sie kleine Kinder? Haben Sie denn völlig den Verstand verloren?
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeiser, sprechen Sie doch mal ein Machtwort, lassen Sie die Bürgerinnen und Bürger, die Familien Ihrer Stadt nicht so im Regen stehen und setzen Sie sich für uns ein, bevor immer mehr in die ländlicheren Kommunen abwandern. Wir sind doch die Weltstadt mit Herz, davon ist nur leider momentan nicht viel zu spüren!
Ich möchte Sie alle, auch Sie Frau Dr. Herrmann, bitten sich ein Herz zu fassen und sich um eine schnelle Lösung zu bemühen und zwar für unsere Kinder! Sie sind unsere Zukunft, die neue Generation, die künftigen Stützen unserer Gesellschaft.
Ich denke ich spreche für den Großteil der Eltern, wenn ich sage, wir haben all unsere Liebe und Kraft in die liebevolle Erziehung unserer Kinder gelegt und wir alle bekommen von den Mitarbeitern aus dem Erziehungs- und Sozialdienst wertvolle Unterstützung, also lassen Sie uns am gleichen Strang ziehen! Es ist unser aller Zukunft, unsere Kinder sind das Wertvollste das wir alle haben!
Liebe Eltern, bitte unterschreibt ALLE, leitet diese Petition an jeden weiter den ihr kennt! Jede Unterschrift zählt! Bewegen wir uns, um etwas zu bewegen! Teilt den Link so oft ihr könnt, damit unsere Kinder bald wieder in ihre Kindergärten zurückkehren können!
Mit freundlichen Grüßen und einem Herz voller Hoffnung
Nadine Kellermann
Das Problem
Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche,
mein Name ist Nadine Kellermann und ich bin Vorsitzende des Elternbeirats unseres Kindergartens, darum bin ich sehr gut über den aktuellen Stand des Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst informiert und die Aussicht auf weitere Wochen des Streiks lassen mich diese Zeilen verfassen.
Ich wende mich heute als Mutter an Sie, da ich sehr nachdenklich gestimmt bin und mich schon frage, warum in den ganzen Diskussionen und den „Machtkämpfen“, die auch medial ausgetragen werden, keiner mehr von denen spricht, die es hauptsächlich betrifft, nämlich den KINDERN!?
Der Erziehermangel in unserer Stadt ist hoch und an allen Ecken und Enden fehlt es an Erziehern, Kinderpflegern und an freien Plätzen für die Betreuung unserer Kinder. Allerdings ist das Leben in unserer Stadt so teuer, dass man es sich kaum leisten kann in München zu wohnen, wenn man das Gehalt eines Erziehers bezieht.
Ohne Frage stehe ich hinter den Erziehern und auch den anderen Beschäftigten in den Erziehungs- und Sozialdiensten, die für ihr Recht nach höherer finanzieller Anerkennung ihrer Leistungen kämpfen müssen und das auch unbedingt weiterhin tun sollten.
Wissen Sie eigentlich, wie großartig die Arbeit ist, die unsere Erzieher und Kinderpfleger tagtäglich leisten? Mit wie viel Liebe und Hingabe sie unser aller Kinder in der altersgerechten Entwicklung und Bildung unterstützen und fördern? Obwohl es zunehmend für sie schwieriger wird, da die Anzahl von verhaltensauffälligen Kindern oder Kindern mit Migrationshintergrund steigt und diese einfach mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung benötigen?!
Nun zur aktuellen Situation: Wie erklärt man seinem Kind, dass es wochenlang nicht in den Kindergarten gehen darf? Das grenzt schon fast an Bestrafung der Kinder und mir geht es hier wirklich um die Kinder und auch um die Familien, die teilweise ihren ganzen Urlaub nehmen müssen, um die Betreuung der Kinder gewährleisten zu können. Dafür fällt dann für einige der gemeinsame Familienurlaub in diesem Jahr aus und es kann doch nicht zielführend sein, die Familien noch mehr auseinander zu reißen, als es sowieso schon bei den meisten der Fall ist.
Ich bin zwar nicht berufstätig und daher in einigen Punkten nicht so sehr betroffen, wie sicherlich andere, aber ich denke und fühle nicht nur für mich und meine Familie, sondern frage mich ernsthaft für uns alle, wie es unseren Kindern mit der Streiksituation geht.
Natürlich versuche ich meinem vierjährigen Sohn zu vermitteln, was Streik bedeutet, dass seine geliebten Kindergärtnerinnen, die er bereits jetzt, zu Beginn der zweiten Streikwoche, sehr vermisst, für ihr Recht nach mehr finanzieller Anerkennung kämpfen müssen, dass das auch total ok so ist und wir uns inzwischen eine schöne Zeit machen. Klar hat er auch Spaß, wenn wir morgens länger im Bett kuscheln und viel Zeit zusammen verbringen können, aber sind wir doch mal ehrlich:
Wir sind Eltern, Mütter und Väter und keine Erzieher!
Wir können die pädagogische Arbeit die tagtäglich in den Kindergärten und Co. geleistet werden nicht auffangen, maximal überbrücken, sonst bräuchten wir diese Einrichtungen gar nicht!!! Den Kindern fehlt das spielen und toben mit den Freunden, in Gruppen, dass sich üben im Sozialverhalten, das können auch Besuche auf dem Spielplatz oder andere Unternehmungen nicht lange ausgleichen! Und wer von uns hat denn schon die räumlichen Möglichkeiten oder pädagogischen Kompetenzen, gleich mehrere Kinder über mehrere Stunden zu betreuen? Mal abgesehen von den Kindern, die in sozialschwächeren Familien aufwachsen und nun vielleicht mehrere Stunden am Tag vor dem Fernseher sitzen, da die Eltern womöglich gar nicht in der Lage sind, sie entsprechend zu fördern? Oder die, die verhaltensauffällig sind und die darum auf die Förderung im Kindergarten, sowohl sprachlich als auch psychisch, angewiesen sind? Ja, die gibt es, das lässt sich nicht verleugnen! Diese Kinder brauchen die Routine, den geregelten Tagesablauf, sonst gerät womöglich ihre Welt aus den Fugen! Was ist mit all jenen Kindern, die erst kürzlich mit dem Kindergarten begonnen haben, die nun nach einigen Wochen der Eingewöhnung endlich dort "angekommen" sind? Da müssen die Erzieher nach Streikende wieder ganz von vorne anfangen, das wirkt sich aber auch auf alle anderen Kinder aus!
Meinen Sie tatsächlich, unsere Kinder sind nicht feinfühlig genug, um nicht zu spüren, dass die Eltern auch irgendwann an ihre Grenzen stoßen? Was machen die Familien, die nicht Oma und Opa als Backup haben? Macht sich eigentlich irgendjemand von den Verantwortlichen mal darüber Gedanken wie es unseren Kindern mit dieser Situation geht? Ständig hört man, dass wir viel mehr Kinder brauchen und dann wird es den Familien so schwer gemacht!
Ich bin entsetzt darüber, dass die kommunalen Arbeitgeber diesen Streik einfach aussitzen wollen und erst am 28. Mai eine Mitgliederversammlung angesetzt haben, in der dann überhaupt mal beraten und diskutiert werden soll, ob man sich auch nur einen Millimeter bewegt und ein Angebot vorgelegt werden soll, nachdem das in fünf Verhandlungsrunden nicht mal in Erwägung gezogen wurde!
Sehr geehrter Herr Dr. Augat, sehr geehrter Herr Dr. Böhle, haben Sie kleine Kinder? Haben Sie denn völlig den Verstand verloren?
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeiser, sprechen Sie doch mal ein Machtwort, lassen Sie die Bürgerinnen und Bürger, die Familien Ihrer Stadt nicht so im Regen stehen und setzen Sie sich für uns ein, bevor immer mehr in die ländlicheren Kommunen abwandern. Wir sind doch die Weltstadt mit Herz, davon ist nur leider momentan nicht viel zu spüren!
Ich möchte Sie alle, auch Sie Frau Dr. Herrmann, bitten sich ein Herz zu fassen und sich um eine schnelle Lösung zu bemühen und zwar für unsere Kinder! Sie sind unsere Zukunft, die neue Generation, die künftigen Stützen unserer Gesellschaft.
Ich denke ich spreche für den Großteil der Eltern, wenn ich sage, wir haben all unsere Liebe und Kraft in die liebevolle Erziehung unserer Kinder gelegt und wir alle bekommen von den Mitarbeitern aus dem Erziehungs- und Sozialdienst wertvolle Unterstützung, also lassen Sie uns am gleichen Strang ziehen! Es ist unser aller Zukunft, unsere Kinder sind das Wertvollste das wir alle haben!
Liebe Eltern, bitte unterschreibt ALLE, leitet diese Petition an jeden weiter den ihr kennt! Jede Unterschrift zählt! Bewegen wir uns, um etwas zu bewegen! Teilt den Link so oft ihr könnt, damit unsere Kinder bald wieder in ihre Kindergärten zurückkehren können!
Mit freundlichen Grüßen und einem Herz voller Hoffnung
Nadine Kellermann
Petition geschlossen.
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Petition am 20. Mai 2015 erstellt