Die stille Mehrheit - Wir brauchen einander

Die stille Mehrheit - Wir brauchen einander

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Bei 5.000 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!

Johannes Lachmann hat diese Petition an Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gestartet.

Liebe Menschen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin,


Wir brauchen einander


Seit knapp zwei Jahren erleben wir eine Ausnahmesituation, die uns alle fordert. Die pandemische Lage ist bekannt, die Zahlen der letzten Monate waren bedrückend: inzwischen sind aber vermutlich etwa 70 Prozent der Menschen in unserem Kreis geimpft. Damit schützen sie sich und vor allem die schwächeren Menschen in unserer Gesellschaft.


Seit Beginn der Pandemie sind wir alle beeindruckt von einer breiten Solidarität mit den Menschen, die Alltag und Versorgung am Leben halten. Doch diese Solidarität scheint mit jedem weiteren Tag innerhalb der Pandemie mehr und mehr zu schwinden. Wir wissen um die Vielzahl der Maßnahmen, die es braucht, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Von der großen Mehrheit werden sie sehr bewusst umgesetzt, wohl wissend,  dass man einzelne dieser Maßnahmen durchaus kritisch bewerten kann . Solche Kritik zu äußern, ist natürlich das Recht aller Bürger*innen. 


Aber: Wir wissen auch, dass eine Demonstration mit vielen Menschen ohne Maske und nötigen Abstand wenig hilfreich ist, um aktuell bei der Eindämmung dieses Virus zu helfen.


Und: Wir kritisieren, dass sich ungeachtet der hohen Inzidenzen, weiterhin zahlreiche Menschen treffen, um die schweigende Mehrheit im Land, die sich zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen und für eine Impfung entschieden haben, zu beschimpfen und zu verunglimpfen.


Schließlich: Diese in manchen Regionen teils aggressive Protestbewegung spiegelt in keiner Weise die Mehrheit in unserem Kreis wider. 


Die - bisher - schweigende Mehrheit sind wir. Wir haben verstanden, dass Freiheit immer auch soziale Verantwortung meint. Wir haben Vertrauen in unsere Demokratie und unsere Wissenschaftler*innen, die seit Monaten intensiv um die jeweils neuesten Erkenntnisse und um ein ständiges Abwägen der Verhältnismäßigkeiten der Maßnahmen bemüht sind. Und wir haben verstanden, dass es dabei keine einfachen Lösungen gibt. 


Wir sind Verkäufer*innen,  Eltern, Pflegekräfte im Krankenhaus oder Seniorenheim, Ärzt*innen, Unternehmer*innen, Schüler*innen, Studierende,  Angestellte, Lehrkräfte, Handwerker*innen, Künstler*innen, Großeltern, Kinder, Jugendliche, Rentner*innen, ein buntes Spektrum von Menschen aus dem Kreis Ostprignitz-Ruppin.


Wir zollen all jenen unseren Respekt und unsere Anerkennung, die sich - oft weit über ihre Belastungsgrenze hinaus - der Pandemie entgegenstellen. Dazu zählen die vielen Menschen im Gesundheitswesen, in den Verwaltungen, bei den Feuerwehren, bei der Polizei und all jene, die in Versorgung, Handel, Produktion, Schulen dafür sorgen, dass unser Kreis Ostprignitz-Ruppin auch unter Pandemie-Bedingungen lebenswert ist und bleibt.


Respekt haben wir vor allen Kindern und Jugendlichen, denen die Lage so viel abverlangt. Für diese gilt es besonders, alle Maßnahmen zu ergreifen, um endlich wieder in ein Leben ohne Einschränkungen zurückzukommen. Dafür tragen wir Maske, halten uns an Abstands- und Hygieneregeln, verzichten auf größere Menschenmengen, testen uns regelmäßig, lassen uns impfen.


Wir wissen, dass wir diese Pandemie nur gemeinsam bewältigen können. Unser aller Solidarität ist gefragt, um miteinander durch diese Zeit zu kommen. 

Wenn auch Sie ein Teil dieser stillen Mehrheit sind, laden wir Sie herzlich ein, diese Petition zu unterzeichnen.

Lassen Sie uns diese Situation gemeinsam bewältigen - gesund, friedlich, kritisch, vor allem aber solidarisch.
Wir brauchen einander.

Andrea Niwa, Maja Peers-Oeljeschläger, Bernd Oeljeschläger, Jenny und Johannes Lachmann u.v.a.

 

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